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Citroen erlaubt sich einen Online-Gag

Die neue eingedeutschte Schreibweise Zitrön ist nur ein Marketing-Gag.

So sah das Logo der „neuen“ Marke Zitrön aus. (Abb.: Citroen)
So sah das Logo der „neuen“ Marke Zitrön aus. (Abb.: Citroen)
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Dietmar Fund

Fans der Marke Citroen rieben sich ungläubig die Augen, als sie am 23. Juli 2019 auf der deutschen Homepage ihres Unternehmens lasen, der für viele Deutsche schlecht aussprechbare Markenname werde ab sofort Zitrön heißen. Ein hübsches Video mit einem ob dieser Botschaft zunächst erbosten deutschen Citroen-Händler ließ ein wenig glauben machen, dass das unveränderte Logo mit dem Doppelwinkel tatsächlich mit dem rheinländisch formulierten Namen kombiniert werden könnte.

Wie ein Blick auf die Presseseite und ein Anruf bei der deutschen Presseabteilung ergeben hat, handelt es sich indessen nur um einen nur online bespielten Marketing-Gag. Deutsche Kunden werden sich also weiterhin mit dem Zungenbrecher herumschlagen müssen, der auf die niederländische Herkunft des Firmengründers André Citroen zurückgeht.

Journalisten werden sich daher auch künftig mit der korrekten Wiedergabe des französischen Schriftzeichens mit den Pünktchen auf dem „e“ herumärgern müssen. Sie wird bei der Herstellung von taxi heute erst in der Layoutphase mit Sonderzeichen generiert. Insofern ist das schnellere Medium hier etwas inkonsequent.

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