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Taxifahrer sollte man mit 18 werden können

Wolfgang Schwuchow, der Vorsitzende der Fachvereinigung Personenverkehr des LTV, plädierte angesichts des Fahrermangels für eine Absenkung des Mindestalters.

Wolfgang Schwuchow zeigte sich nicht nur nach außen kritisch, sondern auch gegenüber der Taxi-Branche in Thüringen. (Foto: Dietmar Fund)
Wolfgang Schwuchow zeigte sich nicht nur nach außen kritisch, sondern auch gegenüber der Taxi-Branche in Thüringen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Warum darf man erst mit 21 Jahren Taxifahrer werden, wenn man schon ab 18 Jahren wählen darf? Warum gibt es beim Taxi diesen Anachronismus? Diese Frage stellte Wolfgang Schwuchow, Vorsitzender der Fachvereinigung Personenverkehr des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV), bei der Mitgliederversammlung am 15. November 2019 in Erfurt. Auch dort war der Fahrermangel ein Thema.

Den 359 Mitgliedsunternehmen und den rund 58 Prozent nicht organisierten Taxi- und Mietwagenbetrieben in Thüringen legte der Erfurter Taxiunternehmer ans Herz, kundenorientiert zu arbeiten und beispielsweise Kartenzahlungen beziehungsweise das Bezahlen per Smartphone zu akzeptieren. Außerdem müssten sie auch über Apps buchbar sein.

Von besonderer Bedeutung sei es, den Kleinkrieg der Unternehmer in Städten und Gemeinden zu beenden und zum Beispiel bei Ausschreibungen von Schülerfahrten gemeinsam auskömmliche Angebote zu machen. „Wir sollten für Veränderungen offen sein und gemeinsam arbeiten, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen“, erklärte Schwuchow. „Nach den Taxi-Demonstrationen im Rahmen der Scheuer-Wehr können wir zwar stolz auf das Erreichte sein, aber trotzdem dürfen wir nicht nachlassen mit unseren Bemühungen, denn die Lobby von Free Now und Uber wird nicht klein beigeben.“

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