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Stadt Unterschleißheim richtet Einkaufstaxi ein

Senioren und Behinderte sollen zweimal wöchentlich mit dem Taxi zum Einkaufen fahren können.
Für den Weg zum Einkaufen will Unterschleißheim älteren und behinderten Mitmenschen Taxifahrten spendieren. (Foto: khv24/pixelio.de)
Für den Weg zum Einkaufen will Unterschleißheim älteren und behinderten Mitmenschen Taxifahrten spendieren. (Foto: khv24/pixelio.de)
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Dietmar Fund

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung sollen Senioren mit Beeinträchtigungen und Menschen mit Behinderung künftig mit einem städtischen Fahrdienst zu Einkaufsgelegenheiten in der Stadt fahren können. Diesen Dienst soll zwar die Nachbarschaftshilfe organisieren, aber sie soll dafür ein Taxi buchen. Die Kosten will die Stadt tragen. Für den Anfang werden Kosten von etwa 3.000 Euro pro Monat erwartet.

Laut der Zeitung sieht das Seniorenkonzept der Stadt vor, dass Fahrdienste von karitativen Organisationen ausgebaut und koordiniert werden sollen. Bürgermeister Christoph Böck (SPD) sieht die Einkaufstaxis als eine schnelle Lösung einer Versorgungslücke, die sich durch die Schließung eines Supermarktes innerhalb eines Radius von zwei Kilometern aufgetan habe. Die konkrete Ausgestaltung des Angebotes sei noch offen und er verlasse sich auf die Erfahrung der Nachbarschaftshilfe. Die Auswahl der Läden werde den Fahrgästen überlassen. Daraus kann man schließen, dass es sich nicht um eine Form des Linienverkehrs handelt, die genehmigungspflichtig wäre.

Das Problem, dass Supermärkte und Läden schließen und damit der Weg zum Einkaufen sehr lang wird, kennen viele Städte und Gemeinden. Taxi- und Mietwagenunternehmer sollten in solchen Fällen durchaus Kontakt zum Stadt- oder Gemeinderat aufnehmen und prüfen, ob sie hier nicht zu auskömmlichen Preisen unterstützend tätig werden könnten.
 

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