Kassen-Ärger: Taxi-Dachverband LTV geht auf Ministerin zu

Die Fachvereinigung Personenverkehr Sachsen-Anhalt holte sich die Unterstützung der Gesundheits- und Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne für Gespräche mit den Krankenkassen.

Ministerin Petra Grimm-Benne zeigte beim Gespräch mit Unternehmer Thomas Heieck (l.) und LTV-Hauptgeschäftsführer Martin Kammer Verständnis für die Nöte der Branche bei den Krankenfahrten. (Foto: Fachvereinigung Personenverkehr Sachsen-Anhalt im LTV)
Ministerin Petra Grimm-Benne zeigte beim Gespräch mit Unternehmer Thomas Heieck (l.) und LTV-Hauptgeschäftsführer Martin Kammer Verständnis für die Nöte der Branche bei den Krankenfahrten. (Foto: Fachvereinigung Personenverkehr Sachsen-Anhalt im LTV)
Dietmar Fund

Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, hat der Fachvereinigung Personenverkehr Sachsen-Anhalt zugesagt, mit einzelnen Krankenkassen und Kassenverbänden in ihrem Bundesland über kollektive Vertragsverhandlungen zu sprechen. Sie sollen nach dem dringenden Wunsch des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV), dem die Fachvereinigung angegliedert ist, das Ausspielen der Taxi- und Mietwagenbetriebe gegeneinander über Einzelverträge beenden.

LTV-Hauptgeschäftsführer Martin Kammer und der Taxi- und Mietwagenunternehmer Thomas Heieck aus Schönebeck als Vertreter der Fachvereinigung hatten der Ministerin geschildert, welche enormen Leistungen das Taxi- und Mietwagengewerbe in Sachsen-Anhalt täglich erbringe. Sie hatten auf bis zu fünf Millionen Krankenbeförderungen jährlich hingewiesen, die in Sachsen-Anhalt von allen Kassen schlecht vergütet würden. Seit nunmehr zwei Jahren versuchten die Kassen, kollektive Vertragsverhandlungen zu verhindern. Unternehmen würden gegeneinander ausgespielt und zum Teil würden dabei sogar Rechtsbrüche begangen, schreibt der LTV.

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