Bielefelder Taxler schließen Sondervereinbarung mit Kassen ab

Nach der Drohung, Krankenfahrten nur noch bar abzurechnen, wurde inzwischen eine Sondervereinbarung mit einigen Krankenkassen getroffen.
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Wenn Taxiunternehmer gemeinsam öffentlich Druck machen, können sie auch bei den Tarifen für Krankenfahrten etwas bewegen. Das zeigt das Beispiel der Bielefelder Funk-Taxi-Zentrale eG. Sie hatte Anfang September angekündigt, Krankenfahrten innerhalb des Pflichtfahrgebietes nur noch nach Tarif und gegen Barzahlung abzuwickeln, nachdem Verträge mit der AOK, den Betriebskrankenkassen und der IKK classic ausgelaufen waren.

Inzwischen wurde eine Sondervereinbarung getroffen, der die Genehmigungsbehörde zuerst zustimmte, um sie nach dem Einspruch einiger Taxiunternehmer vorübergehend auszusetzen. Mittlerweile ist sie laut Spyridon Athanasiou, dem Geschäftsführenden Vorstand der Zentrale, wieder in Kraft. Sie sehe Pauschalsätze vor, die rund 25 bis 30 Prozent unter dem Taxitarif lägen. Diese Sondervereinbarung hätten 40 Taxiunternehmer unterschrieben. Insgesamt gebe es in Bielefeld zirka 130 Taxiunternehmer. Sie halten laut Auskunft der Genehmigungsbehörde 197 Taxikonzessionen.

Der neue Vertrag berücksichtige die Einführung des Mindestlohns noch nicht. Daher liefen schon erste Verhandlungsrunden, sagte Athanasiou zu taxi heute. Man strebe in Zusammenarbeit mit dem Landesverband einen einheitlichen Vertrag an.

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