Freenow erhält neues Gesicht – und tritt nun als „Freenow by Lyft“ auf
Erstmals seit 2019 hat Freenow damit seine Markenidentität angepasst. Nutzerinnen und Nutzer sehen in der App bereits ein neues Logo sowie eine veränderte Farbwelt. Auch Illustrationen und Bildsprache wurden modernisiert. Laut Freenow soll die Auffrischung die Nähe zu Fahrgästen, Fahrerinnen und Fahrern sowie Partnern betonen.
„Wir freuen uns sehr, diese spannende Weiterentwicklung unserer Marke vorzustellen, die weit mehr ist als eine Änderung von Logo und Farben“, sagt Tony Fletcher, Global Marketing Director bei Freenow. „Unser Kernversprechen ist es, eine Taxi-first Multi-Mobility-App zu sein, der man wirklich vertrauen kann. Wir glauben, dass uns diese Veränderungen helfen, die Vorteile von Freenow – Bequemlichkeit, Verlässlichkeit und Sicherheit – noch klarer zu vermitteln.“
Nähe zu Fahrgästen – und zu den Fahrern?
Die Botschaft ist eindeutig: Trotz der Zugehörigkeit zu einem globalen Plattformanbieter soll Freenow weiter stark mit dem Taxi verbunden bleiben. Das ist für viele Unternehmen und Fahrer von Bedeutung, die ihre Fahrten zunehmend über digitale Kanäle generieren. Ob das neue Design und die angepasste Sprache tatsächlich helfen, Vertrauen zu stärken, wird sich im Alltag zeigen – etwa dann, wenn Kunden über die App bestellen oder Fahrerinnen und Fahrer in der Kommunikation mit dem Unternehmen auf den neuen Ton treffen.
Auch in der Tonalität will sich Freenow neu positionieren. Die Marke setzt künftig stärker auf eine klare, zugewandte Sprache. So soll der Anspruch als „Taxi-first“-Plattform hervorgehoben werden, die neben klassischen Fahrten auch weitere Mobilitätsangebote bündelt. Ob dieser Fokus langfristig so bleibt, hängt allerdings auch von der Unternehmensstrategie des Mutterkonzerns Lyft ab, der international breiter aufgestellt ist.
Schrittweise Einführung
Das neue Erscheinungsbild wird im Laufe des Jahres sichtbar: auf der App, auf Fahrzeugwerbung, in Marketingmaterialien. Für Taxiunternehmen, die mit Freenow zusammenarbeiten, bedeutet das möglicherweise zusätzliche Umstellungen – etwa bei Werbefolien auf den Fahrzeugen oder in der Kundenkommunikation.
Für Fahrerinnen und Fahrer könnte der neue Markenauftritt zweierlei heißen: Zum einen die Bestätigung, dass das Taxi-Geschäft im Zentrum der Strategie bleibt. Zum anderen aber auch die Erwartung, dass Freenow als Teil von Lyft stärker integriert wird – mit allen Chancen, die eine große Plattform bietet, und mit den Risiken, die ein stärkerer internationaler Einfluss mit sich bringt.
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