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Doktor macht bei Taxiunternehmen 4.000 Euro Schulden

Seit Monaten ließ sich ein 65-jähriger Akademiker mit dem Taxi chauffieren ohne dafür zu bezahlen. Jetzt stand er wegen Verdachts auf Betrug vor Gericht.
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„Am Anfang hat er noch gezahlt, später hat er gesagt, ich soll es aufschreiben.“ Als die Taxifahrerin daraufhin ihren Chef kontaktierte, war dieser damit einverstanden. Drei Monate lang ließ sich der Doktor so von ihr und den Kollegen chauffieren – bis er bereits mit 4.000 Euro in der Kreide stand. Der Akademiker hatte kein Geld mehr und wurde aus seiner Villa geworfen. Immer wieder beteuerte er, dass er das Geld zurückzahlen werde, sogar mit Zinseszinsen. Nie sei er auf den Gedanken gekommen zu betrügen.

Doch mit den Schulden nicht genug, der Doktor soll der Fahrerin gegenüber beleidigend geworden sein und sie bedroht haben. „Ich durfte die Lüftung nicht einschalten und ja nicht zu nahe auf ein Auto auffahren, weil die Abgase krebserregend sind“, so die Taxikollegin.

Obwohl die Staatsanwaltschaft auf schweren Betrug plädierte, sprach der Richter den Angeklagten frei, da ihm der Täuschungsvorsatz fehle. Zudem wurde kein Termin für die Schuldentilgung vereinbart. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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