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Unternehmer wegen manipulierter Lohnabrechnung verurteilt

Wieder einmal fand sich ein Taxiunternehmer vor Gericht wieder, der seinen Fahrern mehr bezahlt hatte als offiziell angegeben. Der Schaden: Knapp 200.000 Euro.
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Redaktion (allg.)

Der Taxiunternehmer aus dem nordrhein-westfälischen Minden, der neben angestellten Fahrern auch Aushilfsfahrer beschäftigt, hatte seine Fahrer laut „Mindener Tageblatt“ jeweils zwei Stundenzettel ausfüllen lassen - einen mit einem geringeren Lohn und einen "normalen" Stundenzettel. Seine Arbeitgeberbeiträge bezahlte er jedoch nur auf Basis des „reduzierten“ Schichtnachweises. Insgesamt soll er die Sozialversicherung auf diese Weise um 191.000 Euro geschädigt haben.


Der Unternehmer, den nach eigenen Angaben privat aufgrund eines Hauskaufs hohe Schulden plagten, hat den Betrug durch die geschönten Lohnabrechnungen seiner Fahrer gestanden und bekam vom Gericht nun die Quittung präsentiert: Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten zur Bewährung sowie zu einer Geldbuße in Höhe von insgesamt 2.500 Euro.
 

(sk)
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