Elektrotaxis: Polestar gewinnt weitere Volvo-Händler

Die mit Volvo eng verwandte Elektro-Marke des chinesischen Geely-Konzerns, die sich auch für Taxi-Kundschaft interessiert, möchte in Deutschland bald 61 Service-Stützpunkte haben und ihr Netz 2021 noch enger knüpfen.

Für den Polestar 2, der von der Förderung über die Innovationsprämie des Bundes profitiert, strickt die Marke an einem dichteren Werkstatt-Netz. (Foto: Polestar)
Für den Polestar 2, der von der Förderung über die Innovationsprämie des Bundes profitiert, strickt die Marke an einem dichteren Werkstatt-Netz. (Foto: Polestar)
Dietmar Fund

Anfang 2021 wird das Service-Netzwerk der Elektro-Marke Polestar auf 61 Betriebe erweitert. Damit sollen 38 neue Partner hinzukommen, die Volvo-Händler sind. Sie stellen schon heute 23 Polestar-Service Points. Beide Marken gehören wie der englische Elektrotaxi-Spezialist LEVC zum chinesischen Geely-Konzern, der auch an der Daimler AG beteiligt ist.

Alexander Lutz, Geschäftsführer von Polestar Deutschland, möchte mit dem Aufbau des Händlernetzes mit dem Verkauf seiner elektrisch angetriebenen Fließhecklimousine Polestar 2 Schritt halten. Deren Käufer sollen für Werkstattaufenthalte einen Hol- und Bring-Service bekommen. Außerdem ist geplant, die Fahrzeuge ähnlich wie bei Tesla „over the air“ mit Updates zu versorgen.

Im Sommer 2020 war Lutz bei einem Elektrotaxi-Seminar des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V. als Referent für Elektrotaxis aufgetreten und hatte damit Interesse am Kontakt zum Taxi- und Mietwagen-Gewerbe bekundet. Sein Mitarbeiter Alex Han ist nun dabei, eine Taxi-Strategie auszuarbeiten.

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