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VW zeigt als Studie eine Art Elektro-Passat

Die in Los Angeles vorgestellte Studie ID. Space Vizzion soll auf der Grundfläche eines Mittelklasse-Kombis den Innenraum eines Oberklassefahrzeugs bieten.

Das Elektromobil ID. Space Vizzion würde sich sicher für den Einsatz als Taxi oder Mietwagen eignen. (Foto: Volkswagen)
Das Elektromobil ID. Space Vizzion würde sich sicher für den Einsatz als Taxi oder Mietwagen eignen. (Foto: Volkswagen)
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Dietmar Fund

Volkswagen hat auf einer Autoschau in Los Angeles die Studie ID. Space Vizzion präsentiert. Da mit der Studie auch das Erscheinen der Serien-Ausführung „in verschiedenen Versionen“ bis Ende 2021 angekündigt wird, kann man davon ausgehen, dass der „Elektro-Passat“ in ganz ähnlicher Form auf den Markt kommen wird.

Wie der auf der Pkw-IAA im September 2019 präsentierte ID.3 basiert die Studie auf dem Modularen E-Antriebs Baukasten (MEB) der Wolfsburger. In diesem Fall sollen die Akkus eine Kapazität von 82 kWh bieten, die gemessen nach dem aktuellen Messverfahren WLTP für eine Reichweite von bis zu 590 Kilometern sorgen soll.

Wie der ID.3, der äußerlich die Größe des Kompaktwagens Golf hat, bekommt auch der ID. Space Vizzion ein komplett digitalisiertes Cockpit mit nur wenigen Schaltern und einem dominierenden Touchscreen. Er hat die satte Bildschirmdiagonale von 15,6 Zoll und kann damit gut gegen den Bildschirm eines Tesla Model S „anstinken“.

Die ersten Bilder vom Innenraum zeigen ziemlich großzügige Platzverhältnisse im Fond, mit denen der „Elektro-Passat-Variant“ als Taxi oder Mietwagen keine schlechte Figur machen würde. Anders als der ID.3 hat er auch noch den respektablen Kofferraum, auf den die meisten Taxi- und Mietwagenunternehmer nicht verzichten möchten. Genaue Zahlen nennt der Hersteller allerdings noch nicht.

Für die mobile Branche am Rande interessant: Die Innenraum-Materialien sollen konsequent aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt worden sein. Damit auch Veganer mit dem Schlitten glücklich werden, kommen weder Leder noch Chrom zum Einsatz. Stattdessen haben die Kunstlederbezüge einen Anteil von Materialien, die bei der Apfelsaftproduktion anfallen. Volkswagen hat dafür die Markenbezeichnung „AppleSkin“ schützen lassen, an die der Elektronik-Konzern, dessen Logo ein angebissener Apfel ist, offenbar noch nicht gedacht hat. Statt mit Chrom werden Zierleisten mit einem Lack in Chrom-Optik überzogen.

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