Diskussion um Verbrennerverbot

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Thomas Kanzler

Der geplante Umstieg auf Elektromobilität verläuft schleppend, die Verkaufszahlen bleiben hinter den Erwartungen zurück. Nun wächst in der EU der Widerstand gegen das ab 2035 geplante Verbot neuer Verbrennerfahrzeuge.

Die aktuelle Regelung sieht vor, dass Neuwagen ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen dürfen. Verbrennungsmotoren wären nur mit klimaneutralen eFuels erlaubt – eine teure und energieintensive Lösung. Kritiker fordern daher eine Überprüfung der Vorgaben.

In vielen EU-Staaten wächst die Skepsis gegenüber dem festen Ausstiegsdatum. Ein Grund dafür ist die schwächelnde europäische Autoindustrie, die im internationalen Wettbewerb gegenüber China und den USA an Boden verliert. Laut Renault-Chef Luca de Meo gefährdet das Verbot die Produktion von Millionen Fahrzeugen und zahlreiche Arbeitsplätze. BMW-CEO Oliver Zipse warnt vor einer Regulierung, die Marktbedingungen ignoriere.

Während Europa an festen Ausstiegsplänen festhält, bleiben China, die USA und andere Regionen technologieoffen. Auch Mercedes-Chef Ola Källenius, neuer Präsident des europäischen Herstellerverbands ACEA, fordert marktgerechte Lösungen. Unterstützung könnte von der EU-Kommission kommen – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gehört der konservativen EVP an, die das Thema auf die Agenda setzen will. Doch ob sich das Verbot aufweichen lässt, bleibt unklar.tk

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Seite 7 | Rubrik NEWS
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