Achtung, Elektrotaxis: EnBW baut Schnelllade-Hubs in Städten

Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Aufbau von Schnellladestationen in Städten, wo sie auch Elektrotaxis mehr nützen als das Netz entlang der Bundesautobahnen.

Am 30. Juli übergab Verkehrsminister Winfried Hermann (r.) den Förderbescheid an EnBW-Chef Frank Mastiaux. (Bernd Eidenmüller/EnBW)
Am 30. Juli übergab Verkehrsminister Winfried Hermann (r.) den Förderbescheid an EnBW-Chef Frank Mastiaux. (Bernd Eidenmüller/EnBW)
Dietmar Fund

Beginnend in Stuttgart stattet der Energieversorger EnBW jetzt 16 Städte in Baden-Württemberg mit Schnellladestationen aus. Er investiert dafür rund zehn Millionen Euro, die zu einem Drittel vom Land Baden-Württemberg kommen. In Städten wie Friedrichshafen, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim und Ulm sollen mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW mehrere zur Schnellladung fähige Elektroautos gleichzeitig aufgeladen werden können. Wenn mehrere Fahrzeuge zur selben Zeit geladen werden sollen, teilt ein Lastmanagement die Ladekapazität unter ihnen auf.

Im Rahmen des Projekts „Urbane Schnelllade-Parks in Baden-Württemberg (USP-BW)“ soll die erste Stuttgarter Station im Herbst 2020 in Betrieb gehen und noch in diesem Jahr von einer zweiten Station in der Landeshauptstadt ergänzt werden. Ebenfalls noch 2020 sollen Hubs in Karlsruhe, Ulm und Friedrichshafen folgen.

Schon am 7. Juli hatten der Energieversorger und der schwäbische Textilien-Hersteller Trigema verkündet, an bundesweit bis zu 21 Testgeschäften Schnellladestationen aufzubauen. Auch sie sollen bis zu 300 kW Ladeleistung bieten. Anfangs soll es dort bis zu vier öffentlich zugängliche Ladepunkte geben, später bis zu acht pro Standort.

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