Mercedes-Benz T-Klasse kommt auch als EQT-Stromer

Mercedes ersetzt den Citan. Dessen edle Version kommt analog zu Vito und V-Klasse als T-Klasse respektive elektrischer EQT.

Bei den City-Vans lässt Mercedes-Benz dem EQT den Vortritt. | Foto: Daimler
Bei den City-Vans lässt Mercedes-Benz dem EQT den Vortritt. | Foto: Daimler
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Beim City-Van bleibt Mercedes-Benz dem einstigen Partner Renault treu: Auch der neue Citan respektive die T-Klasse entspricht wieder dem Renault Kangoo, allerdings werden die Modelle diesmal stärker ausdifferenziert und Daimler sorgte schon beim Rohbau für mehr Ernsthaftigkeit, die auch den neuen Renault auszeichnet. Neben dem Citan, der sich mit seiner Ausstattung vor allem an Gewerbekunden und Handwerker wendet, stellt Mercedes-Benz jetzt also die T-Klasse, die auch als elektrischer EQT kommt. Interessant: Dieser wird offiziell noch vor den konventionell angetriebenen Modellen im Rahmen der "Electric first”-Strategie gelauncht.

Die Premiere des Concept EQT erfolgt am 10. Mai 2021. Auf einem ersten Teaserbild ist nur die Front des Elektro-Vans zu erkennen, der abermals mit Renault-Nissan gemeinsam entwickelt wurde. Die E-Plattform bietet einen 52 kW starken Elektromotor und ein Batteriepaket, das eine Reichweite von rund 400 Kilometern bieten soll.

Die Franzosen werden den neuen Kangoo auch mit 1,5-Liter-Turbodieseln anbieten - vermutlich mit 80, 95 und 115 PS. Davon könnte der Verbrenner-T-Klasse zumindest die beiden stärkeren übernehmen. Partner Renault hat für den Kangoo zwei Diesel-Varianten mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe als Automatik angekündigt, an denen Daimler wohl kaum vorbeigehen wird.

Gebaut werden dürften Citan und T-Klasse vermutlich bei Renault im französischen Werk Maubeuge. Das Interieur wird ebenfalls deutlich stärker differenziert werden: Hier orientiert sich der EQT an EQA und Co.

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