Beim Rückwärtsfahren Umfeld beachten

Der Dekra rät Autofahrern dazu, sich nicht nur auf technische Hilfsmittel zu verlassen.
Sich nähernde Kinder, die man im Rückspiegel gerade noch sieht, können im nächsten Moment in toten Winkeln auch der Rückfahrkamera verschwinden, warnt der Dekra. (Foto: Dekra)
Sich nähernde Kinder, die man im Rückspiegel gerade noch sieht, können im nächsten Moment in toten Winkeln auch der Rückfahrkamera verschwinden, warnt der Dekra. (Foto: Dekra)
Dietmar Fund

Die Fahrer von Taxis und Mietwagen müssen häufig in enge Nischen stoßen, um schnell einen Fahrgast abzusetzen oder aufzunehmen. Sie tun dabei gut daran, vor dem Rückwärtsfahren das Umfeld schon vor dem Einsteigen nach Hindernissen abzusuchen, denn Ultraschall-Sensoren und Rückfahrkameras registrieren auch nicht alle Gefahren und insbesondere nicht solche, die direkt von der Seite kommen. Diesen Rat gibt Walter Niewöhner, Unfallforscher des Dekra.

Er weist darauf hin, dass Rückfahrkameras sich seitlich nähernde Personen oft sehr spät erfassen. Die Fahrer von Vans oder SUV sollten damit rechnen, dass ihre höhere Scheibenunterkante einen großen toten Winkel verberge. Auch eine nach hinten abfallende Dachlinie schränke die Übersicht beim Schulterblick oft ein.

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