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Volkswagen arbeitet an neuen TDI und TGI

Auf dem Wiener Motorensymposium verkündeten die Wolfsburger Weiterentwicklungen ihrer Diesel- und Erdgas-Motoren, die zum Teil auch auf Mildhybriden basieren.
Das ist der neue 1,5-l-Erdgasmotor mit einem Turbolader mit variabler Geometrie. (Foto: Volkswagen)
Das ist der neue 1,5-l-Erdgasmotor mit einem Turbolader mit variabler Geometrie. (Foto: Volkswagen)
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Dietmar Fund

Volkswagen arbeitet an einem 2-l-TDI mit der internen Bezeichnung EA288 evo. Die Motorenfamilie soll Leistungen zwischen 100 kW/136 PS und 150 kW/204 PS und um bis zu neun Prozent gesteigerte Leistungs- und Drehmomentwerte bieten. Sie sollen den Dieselkraftstoff noch effizienter verbrennen und gleichzeitig niedrigere Abgas-Rohemissionen ausstoßen, die per SCR-Kat und AdBlue besser und langlebiger als bisher gereinigt werden sollen. Erstmals soll es diesen TDI auch als Mildhybrid mit 12-Volt-Riemen-Startergenerator und Lithium-Ionen-Batterie geben.

Zum Einsatz kommt der EA288 evo zunächst längs eingebaut in Modellen von Audi, also wohl beispielsweise im Mietwagen A6. Danach sollen sie über den „Modularen Querbaukasten“ aber auch quer eingebaut in Modellen der Marke Volkswagen und ihrer Töchter zum Einsatz kommen. Zu diesem Baukasten mit Golf-Elementen gehören derzeit der Passat und das wichtigste Taxi von Volkswagen, der Touran.

Zu der im Taxi-Gewerbe noch nicht angekommenen neuen Erdgas-Strategie der Marke Volkswagen gehört ein neu entwickelter Erdgasmotor, der 1.5 TGI evo getauft wurde. Er leistet 96 kW/130 PS und hat einen Turbolader mit variabler Geometrie, die besonders das Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen verbessern könnte. Seine Serienproduktion soll noch 2018 beginnen. Interessanterweise hat Seat kürzlich verkündet, künftig für die Entwicklung von Erdgasmotoren im Konzern verantwortlich zu sein.

Mit einem 48-Volt-Mildhybriden möchten die Wolfsburger 2019 beim nächsten Golf starten. Diese Technologie wird bereits im neuen Audi A8 eingesetzt, wo sie erlaubt, den Motor in reinen Rollphasen abzuschalten und so ein paar Zehntelliter Kraftstoff auf 100 Kilometer zu sparen. Damit die Freunde der Dynamik nicht zu kurz kommen, wird auch der „Boost-Effekt“ der starken Batterie beim Anfahren wärmstens angepriesen. Der Hauptvorteil des 48-Volt-Teilnetzes ist aber, dass es die Rückgewinnung von Bremsenergie verbessert.
 

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