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ADAC verschärft Kriterien für Umwelt-Taxis

Der ADAC hat angekündigt, die Kriterien des Eco-Taxis künftig zu verschärfen. Altbestände seien davon nicht betroffen – mit Ausnahme zweier VW-Modelle.
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Als Grund für die Anpassung nannte der größte deutsche Automobilclub die bereits im Jahr 2012 vorgenommen Änderungen beim klassischen Eco-Test. Dessen strengere Maßstäbe (wir berichteten im März letzten Jahres) müssten nun auch bei den zukünftigen Zertifizierungen zum Eco-Taxi berücksichtigt werden, berichtet Florian Hördegen, Initiator des Eco-Taxis-Labels beim ADAC.

Da dies allerdings nur für neue Modelle gelte, genießen Fahrzeuge, die bereits zertifiziert wurden, einen so genannten Bestandsschutz. Davon ausdrücklich ausgenommen sind allerdings die beiden Volkswagen-Modelle „VW Passat 1.4 TSI EcoFuel DSG“ und „VW Touran 1.4 TSI EcoFuel DSG“. Bei diesen Fahrzeugen, die im Sommer 2013 mit einem neuen DSG 6-Gang-Getriebe als Taxi erhältlich sein sollen, kann nicht mehr automatisch von einer Eco-Zertifizierung ausgegangen werden. „Aufgrund der tiefgreifenden, technischen Änderungen müssen diese Fahrzeuge als neue Modellvarianten angesehen und nach den neuen Kriterien getestet werden“, erläutert Hördegen.

Das ADAC Eco-Taxi ist ein vor einigen Jahren eingeführtes Öko-Zertifikat, mit dem Taxibetriebe werben dürfen, sofern sie spezielle Umwelttaxis einsetzen. Vor allen in Städten sind etliche solcher Eco-Taxis unterwegs, was auch dazu führt, dass Kunden vorrangig solche Umwelttaxis bestellen. Jüngstes Beispiel dafür ist in München das Goethe-Institut, mit dem sich bereits das 15. Großunternehmen in der bayerischen Landeshauptstadt an dem Umweltprojekt beteiligt.

Begleitet wurde der Gewinn dieses weiteren Großkunden mit einer PR-Ankündigung, an dem sich sogar der derzeitige Kandidat für das Münchner Oberbürgermeisteramt, Dieter Reiter, beteiligte. Der „Noch“-Referent für Wirtschaft und Arbeit der Stadt München hatte die Projektbeteiligung des Goethe-Instituts initialisiert. Reiter und der ADAC Südbayern-Vorsitzender Dr. August Markl überreichten die Teilnahmeurkunde an Gabriele Kreuter-Lenz vom Goethe-Institut.

Rund 200 Umwelt-Taxis mit ADAC-Eco-Zertifikat sind täglich auf den Münchner Straßen unterwegs. Sie können über die Zentralen Taxi-München eG und IsarFunk ohne Aufpreis angefordert werden. Zu erkennen sind die Öko-Transporter an der auffälligen, weiß-grünen Seitenbeklebung an den Vorder- und Hintertüren.

Laut ADAC sparen Umwelt-Taxis auf einer zehn Kilometer langen Strecke im Stadtgebiet im Vergleich zu einem Standard-Pkw bis zu zwei Kilogramm CO2 ein.

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