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Nicht jeder Erdgas-Touran eignet sich zum EcoTaxi

Der ADAC legt sehr strenge Maßstäbe an, wenn es um die Zertifizierung eines „EcoTaxis“ geht. Am Beispiel des Touran TSI zeigt sich, dass nicht jede Variante des Modells den strikten Umweltschutz-Anforderungen genügt.
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Redaktion (allg.)

Wie Florian Hördegen vom ADAC Südbayern gegenüber taxi heute klarstellte, erfüllt der VW Touran 1.4 TSI EcoFuel lediglich im Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG die Voraussetzungen, um als „EcoTaxi“ zertifiziert zu werden. Der Grund liegt im höheren CO2-Ausstoß und Verbrauch der Touran-Variante mit herkömmlicher 6-Gang-Handschaltung gegenüber der mit besagtem 7-Gang-DSG.

Denn bei seiner Bewertung verlässt sich der Automobilclub nicht auf offizielle Verbrauchsangaben und Schadstoffklassen der Hersteller, sondern stellt die einzelnen Modelle im ADAC EcoTest selbst auf den Prüfstand, um herauszufinden, welche Fahrzeuge in der Realität wirklich sauberer sind als andere. Für das EcoTaxi-Label kommen nur Fahrzeuge in Betracht, die in der Schadstoffwertung des EcoTest mindestens 48 und in der CO2-Wertung mindestens 32 Punkte von jeweils maximal erzielbaren 50 Punkten erreichen.

In punkto CO2-Emissionen bedeutet dies einen Ausstoß von maximal 140 g/km. Und am Beispiel des Touran 1.4 TSI EcoFuel bleibt laut ADAC lediglich die DSG-Version mit 139 Gramm knapp unterhalb dieses Werts. Zum Vergleich: VW beziffert den CO2-Ausstoß des gleichen Modells offiziell auf 125 g/km.

Von den aktuell erhältlichen Modellen sind laut ADAC der Toyota Prius, der Honda Insight, der VW Passat 1.4TSI EcoFuel sowie seit Kurzem der besagte VW Touran 1.4 TSI EcoFuel mit DSG als „EcoTaxi“ zertifizierbar.

(sk)
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