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Tanken nach Tageszeit

Eine ADAC-Untersuchung der Spritpreise in den vergangenen drei Monaten zeigt klare Muster bei der Entwicklung der Preise im Tagesverlauf. Am günstigsten tanken Sie demnach zwischen 18 und 19 Uhr.
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Redaktion (allg.)

Die täglichen Preiskurven an der Zapfsäule weisen –  sowohl bei Benzin als auch bei Diesel – laut Untersuchung des Automobilclubs einen sehr regelmäßigen Verlauf auf. Danach sind beide Kraftstoffsorten stets in den Nachtstunden zwischen 0 Uhr und 5 Uhr am teuersten. Erst ab dem frühen Morgen bröckeln die Preise langsam und gleichmäßig ab, bis sie zwischen 18 und 19 Uhr ihren Tagestiefststand erreicht haben. Nach 19 Uhr klettern die Spritpreise dann steil und schnell an, bis sie gegen Mitternacht wieder auf ihrem hohen nächtlichen Niveau angelangt sind.

Der bundesweite Mittelpreis schwankt laut ADAC bei Benzin im Tagesverlauf durchschnittlich um 8,3 Cent, bei Diesel sogar um 8,7 Cent. Autofahrer, die zur günstigsten Zeit tanken, sparen somit bei einer 40-Liter-Tankfüllung im Vergleich zum teuersten Zeitpunkt deutlich mehr als drei Euro.

An den klassischen Arbeitstagen sind Spannbreite und Sparpotenzial noch größer. Dann beträgt der Unterschied bei Benzin im Schnitt 8,6 Cent, bei Diesel 9,1 Cent. Entsprechend kleiner ist die Diskrepanz zwischen täglichem Höchst- und Tiefstpreis am Wochenende. So sackt der Benzinpreis am Sonntag im Schnitt um 7,2 Cent ab, der Dieselpreis um 7,4 Cent.

Klarheit zu den aktuellen Spritpreisen bietet die Markttransparenzstelle des Bundeskartellamtes, die zum 1. Dezember in den Regelbetrieb überging und an die alle deutschen Tankstellen Preisänderungen in Echtzeit übermitteln müssen. Diese Informationen können bei bislang neun Anbietern online und über Handy-Apps abgerufen werden.

(sk)
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