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SUV treiben den Verbrauch in Deutschland

Wegen großer SUV und Fahrzeugen der oberen Mittelklasse hat der durchschnittliche Kohlendioxid-Ausstoß und damit auch der Verbrauch 2017 zugenommen.

Bei den alternativen Antrieben wird Erdgas immer weniger nachgefragt. (Foto: Dietmar Fund)
Bei den alternativen Antrieben wird Erdgas immer weniger nachgefragt. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Der durchschnittliche Kohlendioxid-Ausstoß (und damit auch der durchschnittliche Verbrauch) aller in Deutschland neu zugelassener Fahrzeuge ist 2017 um 0,4 Gramm pro Kilometer angestiegen. Dieser Effekt ist auf die zunehmende Beliebtheit verbrauchsstarker SUV und Fahrzeugen der oberen Mittelklasse zurückzuführen. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur (dena) hin. Sie gibt jährlich einen Monitoringbericht zur Entwicklung CO2-effizienter Pkw.

Laut der Agentur hatten konventionelle Antriebe von den im letzten Jahr 3,4 Millionen neu zugelassener Pkw einen Anteil von 96,6 Prozent. Der Diesel-Anteil hat im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent abgenommen. Zusammengenommen seien 15 Prozent mehr SUV und Geländewagen gekauft worden.

Bei den alternativen Antrieben dominierten nach Angaben der dena 84.675 Hybridfahrzeuge mit einem Anteil von 71,8 Prozent. Die 25.056 Elektrofahrzeuge folgten mit einem Anteil von 21,3 Prozent vor den mit 3.723 Pkw recht unbedeutenden Erdgasfahrzeugen und den 4.400 Pkw, die mit Flüssiggas betrieben werden.

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