Eine kurze Geschichte der Bequemlichkeit

Von der Sänfte zum Taxi Manchmal lohnt es sich, einen Blick zurückzuwerfen, um den Berufsalltag der Taxifahrer mit etwas Humor zu betrachten.
Der adelige „Fahrgast“ auf dem Weg zur Sänfte, die beiden „Taxler“ warten mit den Tragestangen. Bild: Niederlande 18. Jh. unbekannter Künsler
Der adelige „Fahrgast“ auf dem Weg zur Sänfte, die beiden „Taxler“ warten mit den Tragestangen. Bild: Niederlande 18. Jh. unbekannter Künsler
Thomas Kanzler

Die Sänfte bzw. Portechaise war eine Mobilitätsdienstleistung, lange bevor jemand auf die Idee kam, zwei Räder an eine Achse zu montieren. Und wenn man sich die Beschreibungen aus früheren Jahrhunderten ansieht, wirkt manches erstaunlich vertraut. Denn schon damals gab es eine Art Personenbeförderungsgesetz. Berlin erließ 1688 ein Reglement für seine Sänftenträger – gewissermaßen ein frühes ÖPNV-Regelwerk. Der Fahrweg war vorgeschrieben, Beschwerden über Umwege dürften nicht selten gewesen sein. Wer meint, die heutige Tarifordnung sei kompliziert, hätte sich die Regeln für Portechaisen zu Gemüte führen sollen.

Dieser Inhalt kann nur von angemeldeten Abonnenten vollständig gelesen werden. Er ist Teil der Online-Ausgabe des Print-Magazins. Sie können uns unverbindlich und kostenlos im Probeabo testen, mit dem Sie zwei Ausgaben kostenlos erhalten. Die Online-Ausgabe des Print-Magazins können Sie jedoch nur im Jahres- oder Studentenabo lesen.

Als Abonnent können Sie mit Ihrer Leistungsempfänger-Nummer einen Abo-Account eröffnen und das komplette Magazin online lesen:

Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen gerne:

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Unsere News, Fotostrecken, Videos und anderen Online-Services, wie bspw. unseren Newsletter, stellen wir Ihnen auch weiterhin kostenslos zur Verfügung.

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Eine kurze Geschichte der Bequemlichkeit
Seite 34 | Rubrik Zu guter Letzt
Logobanner Liste (Views)