Taxi-Versicherer haben rasch reagiert

Die Maklerin Marion Sombrutzki lobt drei ihrer Partner, die bei Stilllegungen von Taxis und Mietwagen sehr kulant gewesen seien.

Die Allianz gehörte zu den Versicherern, die sich laut der Maklerin Marion Sombrutzki kulant gezeigt haben. (Symbolfoto: Dietmar Fund)
Die Allianz gehörte zu den Versicherern, die sich laut der Maklerin Marion Sombrutzki kulant gezeigt haben. (Symbolfoto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Die Versicherer, die maßgeblich das mobile Gewerbe versichert haben, haben direkt nach dem zur Bekämpfung des Corona-Virus bundesweit verordneten Shut down verstanden, dass viele Taxis und Mietwagen sowie Fahrzeuge für die Schülerbeförderung von einem Tag auf den anderen keinen Umsatz mehr erwirtschaften konnten, von Krankenfahrten einmal abgesehen. Das schreibt die Versicherungsmaklerin Marion Sombrutzki aus Wrestedt. Sie teilt mit, dass sie bereits am Mittwoch nach der sonntäglichen Ansprache der Bundeskanzlerin Lösungen der wichtigsten Partner ihrer Agentur 4U Assekuranzmakler auf dem Tisch gehabt habe.

Die Allianz AG habe eine „fiktive“ Ruheversicherung  (ohne An- und Abmeldung bei der Zulassungsstelle) bis maximal 31. Mai 2020 angeboten. Die Unternehmer sollten hier die Fahrzeuge (maximal bis 90 Prozent der Flotte, sonst wäre es eine Betriebsaufgabe) benennen, mit dem Datum, ab dem diese Fahrzeuge stehen. Eine einfache E-Mail durch den Makler genüge, die Fachabteilung sende die Bestätigung zurück.

Die R+V und die KRAVAG hätten eine „fiktive“ Ruheversicherung (ohne An- und Abmeldung bei der Zulassungsstelle) bis maximal 30. April 2020 angeboten. Die Unternehmer sollten hier die Fahrzeuge benennen und angeben, ab welchem Datum diese Fahrzeuge stehen. Auch bei ihnen genüge eine einfache E-Mail durch den Makler. Eine Voraussetzung sei, dass die Fahrzeuge auf umfriedetem Grund sicher abgestellt würden.

Die VDK Signal Iduna biete eine „fiktive“ Ruheversicherung (ohne An- und Abmeldung bei der Zulassungsstelle) bis zunächst 30. April 2020 an. Die Unternehmer sollten hier die Fahrzeuge auf einer mitgelieferten Liste mit Bedingungen benennen und angeben, ab wann diese Fahrzeuge stehen. Die Weiterleitung mit Unterschrift des Unternehmers per E-Mail durch den Makler genüge.

Laut der Maklerin verzichten alle diese Versicherer in diesem Zeitraum auf die Prämie, es werde auch nicht nachkassiert. Kein Kunde müsse hier die Anhäufung von Schulden in der Krise befürchten. Es handele sich um Vereinbarungen „Auge in Auge“ mit den Unternehmern des Gewerbes, wobei die Versicherer darauf vertrauten, dass die Kunden sich daran hielten und die Fahrzeuge in der Tat nicht bewegt würden, betont Sombrutzki. Sie empfindet die Angebote als echte Hilfen an die Unternehmer und dankt den Gesellschaften, die so schnell und unkompliziert reagiert hätten.

Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit anderen Versicherungsgesellschaften zusammenarbeiten, könnten eventuell widerspenstige Partner auf die guten Beispiele der genannten Versicherer hinweisen.

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