Verkehrsminister Schnieder beim VDIK: Mehr Tempo, weniger Bürokratie
Brütende Hitze aber herrliches Wetter beim VDIK in Berlin. Svchnell wurde klar: Wir müssen gemeinsam anpacken. VDIK-Präsidentin Labbé machte klar: Die Transformation zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren kann nur gelingen, wenn Bund, Länder und Kommunen gemeinsam handeln. „Wir brauchen einen echten Masterplan für die Transformation – gemeinsam mit der Energiewirtschaft und allen relevanten Akteuren“, forderte sie.
Gleichzeitig warnte die VDIK-Präsidentin vor einer ausufernden Regulierung aus Brüssel. Immer neue Materialvorgaben bedeuteten zusätzliche Bürokratie und trieben die Kosten nach oben – zulasten bezahlbarer Mobilität. Einige Anforderungen seien mit europäischer Produktion derzeit kaum wirtschaftlich umsetzbar. Der VDIK fordert deshalb mehr Engagement der Bundesregierung auf EU-Ebene und einen stärkeren Fokus auf Innovation statt Überregulierung. Die gemeinsame Position der Regierungskoalition begrüßte Labbé ausdrücklich.
Positiv bewertete sie dagegen die Fortschritte bei der digitalen Fahrzeugzulassung und digitalen Fahrzeugpapieren sowie erste Schritte zum Bürokratieabbau. Auch die jüngsten Signale der Bundesregierung zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts seien ein wichtiges Zeichen – auch wenn laut VDIK noch deutlich mehr passieren müsse.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder setzte in seinem Impulsvortrag vor allem auf Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. Deutschland dürfe dabei nicht isoliert betrachtet werden, sondern müsse europäisch denken. Der Bund stelle insgesamt 500 Millionen Euro für öffentliche Ladepunkte, Betriebshöfe, Depots und Mehrparteienhäuser bereit.
Auch beim autonomen Fahren sieht Schnieder jetzt die nächste Phase erreicht: Weg von Pilotprojekten, hin zur breiten Anwendung auf der Straße.
Klar positionierte sich der Minister zudem gegen die Pläne der EU-Kommission zur Dekarbonisierung von Unternehmensflotten. Verbindliche Flottenquoten für saubere Fahrzeuge lehnt Schnieder ausdrücklich ab.
Berlins Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Ute Bonde, verwies auf die Fortschritte der Hauptstadt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. Jetzt gehe es darum, zusätzlich attraktive Serviceangebote rund um Elektromobilität zu schaffen. Im autonomen Fahren sieht Bonde zugleich eine große Chance für den Wirtschafts- und Industriestandort Berlin.
Auch personell stellte sich der Verband neu auf: Bei der VDIK-Mitgliederversammlung wurden Imelda Labbé als Präsidentin sowie Bernhard Kaplan (Mazda), Vincent Ricoux (Stellantis) und Jan-Kas van der Stelt (Jaguar Land Rover) für weitere zwei Jahre in den Vorstand gewählt. Für ein Jahr nachgewählt wurden Frank Barwasser (Škoda) sowie Jens Schulz (Mitsubishi), der zugleich Vizepräsident des Verbands ist.
Was bedeutet das?
Der VDIK bleibt dran – denn die Zeit drängt. Man kann nur hoffen, dass der erwartete „Ruck“ der gefordert wird, bald kommt!
Taxi-Fahrzeuge (Pkw) , Taxi-Newsletter, Taxameter, Taxi-Fahrer , BZP – Deutscher Taxi- und Mietwagenverband , Straßenverkehrsordnung (StVO) , Krankenbeförderung , Weiterbildung , Taxi-Konzessionen , Verkehrspolitik , Mietwagenbranche , Taxi-Apps , Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz BKrFQG) , Taxizentralen , Personal, Gehälter, Arbeitsschutz , Wirtschaftsnachrichten , Werbung , Taxi-Folierung , Taxi-Umrüster , Straßenverkehr , Elektromobilität, Taxifuhrpark und -flottenmanagement , Taxi-Versicherungen , Hybrid, Diesel, Erdgas , Taxi-Magazin