Taxiverband fordert für 3-G-Regel kostenlose Corona-Tests

Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) hält die Einführung der 3-G-Regel am Arbeitsplatz für sinnvoll, fordert dafür aber kostenlose Bürgertests zu akzeptablen Öffnungszeiten.

Wie dieses zunächst geschlossene Corona-Testzentrum in Töging am Inn müssen vielerorts erst wieder welche neu eingerichtet werden. (Foto: Dietmar Fund)
Wie dieses zunächst geschlossene Corona-Testzentrum in Töging am Inn müssen vielerorts erst wieder welche neu eingerichtet werden. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Wenn die drei Koalitionäre, die wahrscheinlich die nächste Bundesregierung bilden werden, die 3-G-Regel am Arbeitsplatz im Bundesinfektionsschutzgesetz verankern, haben sie die volle Unterstützung des Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland (TMV). Praktisch machbar sei dies in Taxi- und Mietwagenbetrieben aber nur unter bestimmten Bedingungen, schränkt der Verband ein.

Er fordert die künftige Bundesregierung dazu auf, ab der Einführung der 3-G-Regel am Arbeitsplatz die Bürgertests wieder kostenlos anzubieten. Zugleich müsse auch die Infrastruktur gewährleistet sein. Es dürfe in den wieder eröffneten Testcentern nicht zu überlangen Wartezeiten kommen.

„Die Belastung der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland in der Corona-Pandemie und damit vieler Taxi- und Mietwagenunternehmen ist jetzt schon maximal, weswegen es aus unserer Sicht unverantwortlich wäre, wenn die Kosten für die Tests wieder bei den Unternehmern abgeladen werden würden“, ergänzt Patrick Meinhardt, Bundesgeschäftsführer des TMV. „Dies muss der Staat zahlen.“

Inakzeptabel sei für den TMV auch die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die Wartezeit für die Tests als Arbeitszeit zu vergüten. Die Ergebnisse dieser Tests würden ja einen ganzen Tag lang für alle Aktivitäten gelten.

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