Taxi-Dachverband TMV bekommt neues Mitglied

Der nordrhein-westfälische Verband VSPV e.V. wird zum 1. Januar 2023 Mitglied im Taxi- und Mietwagenverband Deutschland e.V. (TMV).

TMV-Bundesgeschäftsführer Patrick Meinhardt (v.l.) beglückwünschte den neu gewählten 1. VSPV-Vorsitzenden Jörg Füchtenschnieder und den neuen 2. Vorsitzenden Rainer Nee. (Foto: VSPV)
TMV-Bundesgeschäftsführer Patrick Meinhardt (v.l.) beglückwünschte den neu gewählten 1. VSPV-Vorsitzenden Jörg Füchtenschnieder und den neuen 2. Vorsitzenden Rainer Nee. (Foto: VSPV)
Dietmar Fund

Die Delegiertenversammlung des Verbandes des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs Nordrhein-Westfalen (VSPV) e.V. hat am 26. Oktober 2022 in Herdecke einige wichtige Richtungsentscheidungen getroffen. Die 26 Delegierten wählten den Taxi- und Mietwagenunternehmer Jörg Füchtenschnieder aus Schloß Holte-Stukenbrock zu ihrem neuen 1. Vorsitzenden. Der langjährige 2. Vorsitzende löst den Taxi- und Mietwagenunternehmer Franz-Willy Hille aus Steinfurt ab, der nun Ehrenmitglied geworden ist. Neuer 2. Vorsitzender ist der Taxi- und Mietwagenunternehmer Rainer Nee aus Lüdinghausen. Außerdem wurde der Taxi- und Mietwagenunternehmer Ingo Riedel aus Harsewinkel in den erweiterten Vorstand gewählt.

Von bundesweiter Bedeutung ist die Entscheidung der Delegiertenversammlung, mit dem bislang von allen Bundesverbänden seiner Zielgruppen unabhängigen VSPV am 1. Januar 2023 dem Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) beizutreten. Der neue 1. Vorsitzende Jörg Füchtenschnieder erklärte dazu, es sei für die Mitglieder wichtig, einem „Verband der Verbände“ beizutreten. VSPV-Geschäftsführer Sascha Waltemate sagte, der Verband schulde seinen Mitgliedern eine „starke Stimme auch auf Bundes- und europäischer Ebene“, die er als eigenständiger Verband immer weniger sein könne. Patrick Meinhardt, Bundesgeschäftsführer des TMV, hatte zuvor betont, der TMV sei der „Motor für eine innovative und nachhaltige Verkehrspolitik, für mehr Mobilitätsgerechtigkeit im ländlichen Raum“ und müsse Uber „die rote Karte zeigen“.

Der VSPV bezeichnet sich selbst als Berufsvertretung von Taxi-, Mietwagen-, Omnibus-, Krankentransport- und Notfallrettungsdienst-Unternehmern. Sein Verbandsgebiet erstreckt sich im Taxi-, Mietwagen- und Bus-Gewerbe schwerpunktmäßig auf Westfalen-Lippe, während er im Krankentransport und im Notfallrettungsdienst bundesweit tätig ist.

Der Sitz des VSPV ist Dortmund. In Nordrhein-Westfalen habe er rund 800 Mitgliedsunternehmen mit etwa 6.000 Fahrzeugen und knapp 10.000 Mitarbeitern, schreibt der Verband.

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