Corona-Krise: Taxi-Butler mit nobler Geste

Der Anbieter des Taxi-Rufknopfes entlastet mit Unterstützung einiger Partner die Taxizentralen, die mit seinem Gerät arbeiten und wegen der Corona-Bekämpfung kaum gebucht werden.

Peter Moen vertritt Taxi-Butler in Deutschland. Er hat für die Europäische Taximesse 2020 einen Stand gebucht, wo er auch 2018 vertreten war. (Foto: Werner Kuhnle)
Peter Moen vertritt Taxi-Butler in Deutschland. Er hat für die Europäische Taximesse 2020 einen Stand gebucht, wo er auch 2018 vertreten war. (Foto: Werner Kuhnle)
Dietmar Fund

Taxizentralen, die Hotels, Restaurants oder Firmen mit dem Taxi-Rufknopf Taxi Butler ausstatten und dafür eine monatliche Miete bezahlen, bekommen für den Monat April 50 Prozent ihrer Miete erlassen. Für die restlichen 50 Prozent bekommen sie eine Gutschrift, mit der sie beispielsweise beim Wiederanlaufen ihrer Geschäfte Startgebühren für neue Taxi-Rufgeräte begleichen können.

Mit dieser noblen Geste möchte das niederländische Unternehmen Taxi-Butler einen Beitrag zum Überleben seiner Taxi-Kunden leisten, die wegen der Bekämpfung des Corona-Virus einen massiven Buchungsrückgang bei Touristen und Geschäftskunden verkraften müssen.

Taxi-Butler strebt an, bei einer noch länger anhaltenden Krise in den nächsten Monaten ähnlich zu verfahren. Das Amsterdamer Unternehmen hat selbst 40 Mitarbeiter. Auch sie machten sich nun Sorgen um ihre Gesundheit und ihre Zukunft, schreiben die beiden Gründer. Ihr deutscher Ansprechpartner Peter Moen in Essen gibt den Taxiunternehmern gerne nähere Informationen.

Wie Moen inzwischen ergänzend mitgeteilt hat, haben einige Partner, in deren Vermittlungssysteme der Rufknopf die Aufträge weiterleitet, die Aktion mit maßgeblichen Beiträgen unterstützt. Es handelte sich dabei in alphabetischer Reihenfolge um GefoS, MPC Software, Seibt & Straub, SuE-Software und Talex mobile solutions (taxi.de).

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