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Stadt Karlsruhe lässt Taxi-Gutachten erstellen

Die Stadt reagiert auf ein Gerichtsurteil, das klare Kriterien für einen Konzessionsstop gefordert hatte.
Die Karlsruher Taxiunternehmer müssen jetzt „die Hosen runterlassen“, um eine Konzessionsfreigabe zu vermeiden. (Foto: Dietmar Fund)
Die Karlsruher Taxiunternehmer müssen jetzt „die Hosen runterlassen“, um eine Konzessionsfreigabe zu vermeiden. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Die Stadtverwaltung Karlsruhe hat das Gutachterbüro Linne + Krause damit beauftragt, eine Studie über die wirtschaftliche Lage des Taxigewerbes zu erstellen. Sie soll eine Grundlage für die Konzessionsvergabe werden. Damit reagiert die Stadt auf ein Gerichtsurteil, das einem Unternehmer neue Konzessionen zugesprochen hatte, die ihm die Verwaltung aufgrund des ihrer Meinung nach gefährdeten Taximarkts nicht ausgeben wollte (taxi heute berichtete). Das erklärte Björn Weiße, Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts der Stadt Karlsruhe. auf Anfrage von taxi heute.

Mit einer Informationsveranstaltung habe man den örtlichen Taxiunternehmern die Vorgehensweise der Gutachter bei solchen Studien erläutert, sagte Weiße. Es bleibe den Unternehmern selbst überlassen, ob sie ihre Daten herausgeben. Es müsse aber in ihrem eigenen Interesse liegen, für eine ausreichende Datenbasis zu sorgen, die eine Öffnung des Taximarktes vermeiden könne. Die Ergebnisse der Studie sollten bis Herbst 2018 vorliegen.

Wie der Amtsleiter erläuterte, kann auch eine größere Verwaltung den Arbeitsaufwand nicht selbst bewältigen, den eine solche Studie mit sich bringt. Daher habe man sie an das in der Branche bekannte Gutachterbüro vergeben.
 

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