Werbung
Werbung
Werbung

In Duisburg werden die ersten Sammelfahrten erprobt

Unter der Marke „myBUS“ testet die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG drei Jahre lang an Wochenenden das „Ridesharing“ zu Tarifen der öffentlichen Verkehrsmittel.
Die Fahrzeuge von „myBUS“ haben fünf Sitzplätze und sind auffällig und werbewirksam gestaltet. (Foto: DVG)
Die Fahrzeuge von „myBUS“ haben fünf Sitzplätze und sind auffällig und werbewirksam gestaltet. (Foto: DVG)
Werbung
Werbung
Dietmar Fund

Am 27. Oktober 2017 ist ein einmonatiger Probebetrieb der Ridesharing-App „myBUS“ in Duisburg in eine dreijährige Testphase übergegangen. Der erste Testlauf war kostenlos und wie ein ähnliches Projekt in Hannover auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt. Nun können interessierte Bürgerinnen und Bürger die Vermittlungs-App aus beiden relevanten Smartphone-Systemwelten herunterladen und sich wegen des obligatorischen Bezahlens über das Smartphone beim Bezahldienst Handyticket Deutschland registrieren.

Mit der von door2door entwickelten Vermittlungssoftware werden freitags und samstags von 19 bis 4 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr Fahrtwünsche zu Sammelfahrten gebündelt. Die Nutzer geben ihren Ausgangs- und ihren Zielort und die Zahl etwaiger Begleitpersonen ein. Sie zahlen unabhängig von der Zahl der Mitfahrer den Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr direkt über die App. Die Inhaber von Zeitkarten und Kinder werden begünstigt. Wie bei Taxi-Vermittlungs-Apps lässt sich die Anfahrt des Kleinbusses auf dem Bildschirm nachverfolgen.

Wie die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG auf ihrer Homepage mit einem Text und einem Video erläutert, sieht sich das Unternehmen als erstes in Deutschland, das On-Demand-Verkehre anbietet. Sie sind nicht an Fahrpläne und Haltestellen gebunden. Das größte Einsatzgebiet sehe man in Schwachlastzeiten und in Randgebieten.
 

Printer Friendly, PDF & Email
Logobanner Liste (Views)
Werbung