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Door2Door und BZP reichen einander die Hand

Bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung des VDV Rheinland und des VVRP entdeckten ein Gründer und zwei BZP-Vertreter Gemeinsamkeiten.
Maxim Nohroudi, Gründer und Geschäftsführer von Door2Door, reichte in Koblenz dem Bus- und dem Taxi-Gewerbe die Hand. (Foto: Dietmar Fund)
Maxim Nohroudi, Gründer und Geschäftsführer von Door2Door, reichte in Koblenz dem Bus- und dem Taxi-Gewerbe die Hand. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Das Startup Door2Door hatte seinen Ursprung im Konzept von Uber, das die beiden „Gründerväter“ Dr. Tom Kirschbaum und Maxim Nohroudi anfangs spannend fanden. Sehr schnell hätten sie aber ein paar „Defekte“ in Ubers Geschäftsmodell entdeckt, unter anderem den, dass Uber aggressiv gegen Städte, Verkehrsbetriebe und das Taxigewerbe vorgegangen sei. Daher hätten sie den kooperativen Ansatz gewählt, eine Software für On-Demand-Verkehre zu entwickeln, die alle bestehenden „Player“ nutzen könnten. Das erklärte Gründer und Geschäftsführer Maxim Nohroudi am 24. April 2018 in Koblenz. Er hielt dort einen Impulsvortrag bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung des VDV Rheinland und des Verbandes des Verkehrsgewerbes Rheinhessen-Pfalz e.V., der in eine Podiumsdiskussion mündete.

Nohroudi erklärte, Door2Door wolle Verkehrsunternehmen, Städten und den Taxiunternehmen dabei helfen, digitale neue Formen der Mobilität zu entwickeln. Sein inzwischen 100 Mitarbeiter starkes Unternehmen sehe sich als Zulieferer, als eine Art Bosch für das Ride Hailing und für Verkehrs-Dienstleistungen. Im Gegensatz zu den Wettbewerbern MOIA von Volkswagen und ViaVan von Mercedes-Benz sei Door2Door kein Mobilitätsanbieter und damit auch keine Konkurrenz für die etablierten Anbieter des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs und der „Taxindustrie“, wie er das mobile Gewerbe mehrmals nannte.

Mit den Worten „Wenn lokale Unternehmen ein Konzept anbieten, bleibt das Geld in der Stadt und fließt nicht zu Aktionären“ warb Nohroudi für einen Schulterschluss mit dem Omnibus- und dem Taxi-Gewerbe. Er legte ihnen nahe, lokale Allianzen zu bilden. Schließlich sei deren Verzahnung mit der Region ihre größte Stärke.

„Die ganz große Gefahr sind die Autokonzerne, die den lukrativen Teil des Geschäfts für sich herauspicken möchten“, erklärte dazu Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP). „Door2Door hingegen hat uns seit unserer ersten Begegnung gesagt, dass uns das Geschäft nicht wegnehmen wollten. Wir brauchen solche Partner, die mit uns Ideen entwickeln wollen.“ Guido Borning, Hauptgeschäftsführer des VDV Rheinland, hatte als Moderator schon zuvor erklärt, die Konzepte von Door2Door seien nicht disruptiv, sondern konstruktiv.

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung lesen Sie demnächst in taxi heute.
 

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