Autofahrern drohen das ganze Jahr über Wildunfälle und nicht nur während einiger besonders gefährlicher Phasen mit besonders hoher Aktivität der Tiere im April/Mai oder von Juli bis Oktober. Darauf weist der Versicherer Allianz hin. Die meisten der jährlich 31.250 Wildschäden passierten zwischen 5 und 8 Uhr morgens sowie zwischen 17 Uhr und Mitternacht – also besonders dann, wenn die Dämmerung und starker Berufsverkehr zusammenfallen.
Rund 80 Prozent der Kollisionen werden von Rehen verursacht, deren Verbreitungsgebiet am größten ist. Auf dem zweiten Rang liegen Wildschweine mit etwa zehn Prozent Anteil, gefolgt von Füchsen, Hasen und anderen kleineren Tieren. Sie machen zusammen weitere zehn Prozent aus.
Mit 9.100 Unfällen passierte fast ein Drittel in Bayern, gefolgt von Niedersachsen (2.900), Baden-Württemberg (2.600) und Sachsen-Anhalt (knapp 2.500). Obwohl man in Großstädten inzwischen häufig Füchse und Wildschweine sichtet, blieben die drei Stadtstaaten von Wildunfällen weitgehend verschont.
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