Badischer Schnelllade-Hub mal ohne EnBW

Der Energieversorger badenova installierte mitten in Freiburg im Breisgau sechs Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung.

Der Schnellladepark mitten in Freiburg im Breisgau wurde am 29. März 2022 eröffnet. (Foto: badenova)
Der Schnellladepark mitten in Freiburg im Breisgau wurde am 29. März 2022 eröffnet. (Foto: badenova)
Dietmar Fund

Freiburgs erster Schnellladepark kommt nicht vom badischen Energieversorger EnBW, sondern von seinem gleichfalls badischen Wettbewerber badenova. Er entstand an der wichtigen vierspurigen Ausfallstraße B 31 und bietet sechs Schnellladepunkte, an denen Pkw, Busse und Lkw mit bis zu 400 kW Ladeleistung geladen werden können. Außerdem gibt es dort neun Ladepunkte, an denen man Wechselstrom mit 22 kW langsam laden kann.

Die Ladesäulen in Freiburg stammen von dem österreichischen Unternehmen EnerCharge. An ihnen soll man auch mit Giro- oder Kreditkarten bezahlen können. Um den Standort einzurichten, hat badenova mit der Green Power Mobility aus dem thüringischen Nordhausen die Ladepark Südbaden GmbH & Co. KG gegründet.

Die Stationen sind teilweise überdacht und mit Solarmodulen überbaut. Der Schnellladepark steht auf städtischem Grund.

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