Weniger Autofahrer wechselten 2017 zwischen Winter-und Sommerreifen: lediglich 72 Prozent gegenüber 75 im Vorjahr. Dies ergab der aktuelle Trend-Tacho der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V. (KÜS). Bereits 28 Prozent würden ihr Fahrzeug nur mit Ganzjahresreifen fahren.
Grund für die Nutzung seien die Kostenvorteile durch den Wegfall der Lagerungs- und Umrüstkosten. Weitere Argumente für den Ganzjahres-Pneu: Bequemlichkeit und milde Winter. Lediglich 35 Prozent der Autobesitzer führen laut der KÜS-Befragung ihren Wechsel selbst durch. Rund ein Viertel der Autofahrer würden ihr Fahrzeug hierfür zu den freien Werkstätten bringen, 20 Prozent zu Vertragswerkstätten. Die Reifen bei sich zu Hause einlagern – dies machen nach Angaben der KÜS 66 Prozent der Kfz-Besitzer. 34 Prozent würden einen Einlagerungsservice nutzen.
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