Plug-in-Hybride von Volkswagen bleiben förderfähig

Auch der als Taxi oder Mietwagen ab Werk erhältliche VW Passat GTE Variant kann auch unter verschärften Bedingungen die so genannte Umweltprämie bekommen.

Der VW Passat Variant GTE als derzeit einziges in die elektrische Zukunft weisende Taximodell von Volkswagen schafft die Hürde für die BAFA-Förderung auch 2022 noch. (Foto: Dietmar Fund)
Der VW Passat Variant GTE als derzeit einziges in die elektrische Zukunft weisende Taximodell von Volkswagen schafft die Hürde für die BAFA-Förderung auch 2022 noch. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Taxi- und Mietwagenbetriebe, die einen Plug-in-Hybriden des Typs VW Passat GTE Variant als Übergangsmodell zur Elektromobilität beschaffen wollen, können den Fiskus auch nach dem Jahreswechsel noch mit 4.000 Euro von insgesamt 6.750 Euro Umweltprämie zur Kasse bitten. Diese frohe Botschaft, die sich auch auf aktuell bestellbare Modelle bezieht, verkündet Volkswagen.

Demnach fordert die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab dem 1. Januar 2022 nur noch Plug-in-Hybride, die entweder höchstens 50 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen oder eine rein elektrische Reichweite von mindestens 60 Kilometern erreichen. Gemessen wird dabei nach dem aktuellen Messzyklus WLTP. Bis dato reichte eine elektrische Reichweite von 40 Kilometern aus.

Der Passat GTE Variant als einziges Taxi- oder Mietwagenmodell erfüllt auch die Anforderungen an die niedrigere Dienstwagenbesteuerung. Daher muss er mit nur 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Die Marke Volkswagen Pkw gibt für den VW Passat Variant GTE einen Kohlendioxid-Ausstoß von 32 bis 30 Gramm an. Als elektrische Reichweite nennen die Wolfsburger zwar nur 57 bis 52 Kilometer, doch ist in diesem Fall die „kundennahe Reichweite“ mit der Bezeichnung AER City (das steht für die rein elektrische Reichweite im Stadtverkehr) maßgeblich. Die beträgt 68 bis 62 Kilometer.

Wie der Passat und die Seinen die neue Hürde schaffen und ob sie beispielsweise leistungsfähigere Batterien oder ein verbessertes Batteriemanagement bekommen haben, erklärt Volkswagen nicht. Vom neuen VW T7 Multivan PHEV ist in der Pressemitteilung nicht die Rede, weil der von der eigenständigen Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge gebaut wird.

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