LEVC: Trennscheibe mit Dichtung und Luftfilter Serie

Mit einem Dichtungskit will der Hersteller des Hybrid-Cabs die Hygiene an Bord über die serienmäßige Trennscheibe hinaus verbessern und damit auch in Zeiten der Pandemie punkten.

Sichere Fahrt: Gut Abstand und eine spezielle Scheibendichtung sollen den Fahrgästen im Hybrid-Shuttle von LEVC noch mehr Sicherheit bieten. | Foto: LEVC
Sichere Fahrt: Gut Abstand und eine spezielle Scheibendichtung sollen den Fahrgästen im Hybrid-Shuttle von LEVC noch mehr Sicherheit bieten. | Foto: LEVC
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Der britisch-chinesische Nutzfahrzeughersteller LEVC hat seine teilelektrischen TX Taxi- und TX Shuttle-Fahrzeuge serienmäßig mit einer Trennwand ausgestattet, die Fahrer- und Fahrgastraum separieren soll. Jetzt entwickelte man zudem als Zubehörteil eine Fahrerschutzscheibendichtung, die kleine Atemwegslücken in der Trennwand blockieren und das Zahlungsfenster vollständig schließen soll. Mit der zusätzlichen Schutzscheibendichtung werde der Luftstrom weiter reduziert, ohne dass es zu Leckagen zwischen Fahrer- und Passagierkabine komme, wodurch man einen noch größeren Schutz vor der Übertragung von Tröpfchen aus der Luft verspricht.

Außerdem verfüge das Fahrzeug über ein Multifiltersystem, welches das Eindringen von Gasen und Partikeln in die Kabine verhindere. Dabei schliesst ein eingebauter Luftqualitätssensor bei einem erhöhten Verschmutzungsgrad in der Außenluft den Außenlufteinlass automatisch, skizziert der Hersteller. Schließlich ermögliche auch der leicht und nach jedem Fahrgastwechsel zu reinigende Innenraum die Hygienebedingungen im Fahrzeuge. Ein Gegensprechsystem erlaube eine einfache direkte Kommunikation auf Distanz, wirbt man weiter.
 

Alles dicht: Für deutsche Kunden ab sofort einbaubar

Man wolle deutsche Shuttle- und Taxiunternehmen in der aktuell herausforderndern Corona-Zeit unterstützen und die Hygienesicherheit und Aufenthaltsqualität für Fahrgäste verbessern und stelle den Besitzern deutscher TX-Modelle eines solches „Seal-Kit“ kostenfrei zur Verfügung. Die Gummiabdichtungen ließen sich ab sofort von den zuständigen LEVC Haendlern installieren.

Der Anbieter verweist auf zahlreiche On-Demand-Angebote wie ioki in Hamburg, der Revierflitzer in Oberhausen, der MAINZRider in Mainz, der AnrufBus in Hellern, der eHopper in Hainburg, Clevershuttle und “Hol mich! App” in Wuppertal, die auch in Zeiten der Pandemie den Betrieb aufrecht erhielten.

„Unser LOOPmünster ist im September 2020, also mitten in der Pandemie, an den Start gegangen. Wir dürfen tagtäglich rund 550 Fahrgäste in den zehn LEVC begrüßen, auch das Pooling mehrerer Fahrgäste funktioniert sehr gut – für uns ist das On-Demand-Angebot ein voller Erfolg. Nicht zuletzt auch, weil in dieser schwierigen Situation die Trennscheibe im LEVC Fahrgäste und Fahrer separiert und damit beide schützt", berichtet Frank Gäfgen, Geschäftsführer Mobilität der Stadtwerke Münster, aus der Praxis.

Auch inTaxiunternehmen aus ganz Deutschland, u.a. in München, Hamburg, Berlin und Düsseldorf, setzten auf das Plug-in-Hybrid-Modell mit Range-Extender-Benzinmotor. Neben der Trennwand überzeuge auch die sogannte eCity-Technologie, die eine elektrische Reichweite von im Bestfall 101 Kilometern mit der Flexibilität einer Gesamtreichweite von 510 Kilometern inklusive Rangeextender ermögliche.

„Im Zuge der Pandemie ist der speziell für unseren TX entwickelte schützende Innenraum noch attraktiver geworden, da er ein qualitativ hochwertiges und sicheres Fahrgasterlebnis bietet", erklärte Jörg Hofmann, CEO von LEVC.

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