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Passat-Taxis bekommen LED-Scheinwerfer

Der modellgepflegte Mittelklässler von Volkswagen bekommt serienmäßig LED-Scheinwerfer und kann künftig als Taxi mit viel mehr Sonderausstattungen als bisher bestellt werden. Der Taxi-Starttermin ist noch ungewiss.

Der für das mobile Gewerbe interessante Plug-in-Hybrid Passat GTE Variant ist äußerlich an geänderten Schürzen zu erkennen. (Foto: Dietmar Fund)
Der für das mobile Gewerbe interessante Plug-in-Hybrid Passat GTE Variant ist äußerlich an geänderten Schürzen zu erkennen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Serienmäßige LED-Scheinwerfer sowie geänderte Front- und Bugschürzen sind Merkmale des VW Passat, die nach der Modellpflege auch dem Taxi- und Mietwagengewerbe zugutekommen werden. Der Plug-in-Hybrid bietet jetzt eine deutlich höhere elektrische Reichweite. Die zivilen Fahrzeuge der Generation, die intern B8-Serie II genannt wird, werden ab Mai bestellbar sein und sollen ab Ende August auf den Markt kommen. Das sind die wichtigsten Informationen, die taxi heute nach der statischen Präsentation am 6. Februar 2019 in Hamburg weitergeben kann.

Mit der neuen Generation kommt ein neuer 2-l-TDI mit 110 kW/PS, der bisher nur im Audi A6 längs eingebaut worden ist und die Zusatzbezeichnung „Evo“ führt. Er erfüllt wie alle Motoren bis auf den des Plug-in-Hybriden die Abgasnorm Euro 6d-TEMP, die bislang den größten Schutz vor Diesel-Fahrverboten bietet. Der Passat Variant GTE erfüllt schon die kommende Abgasnorm Euro 6d.

Der Plug-in-Hybrid Passat GTE baut nach wie vor auf dem Benziner 1.4 TSI auf und hat eine Systemleistung von 160 kW. Er wurde innermotorisch optimiert und bekommt Batterien mit größerer Energiedichte. Sie sind zwar zehn Kilogramm schwerer, aber nicht größer als bisher. Dadurch soll der Plug-in-Hybrid künftig statt rund 50 bis zu 70 Kilometer weit elektrisch fahren können, wenn man den bisherigen Messzyklus NEFZ zugrunde gelegt. Nach dem heute gültigen WLTP-Maßstab sind es rund 55 Kilometer.

Zur Serienausstattung aller überarbeiteten Passat zählen LED-Hauptscheinwerfer. Optional sind sie auch als „Multibeam-Matrix-Scheinwerfer“ mit je 44 LED rechts und links bestellbar. Sie passen ihren Lichtkegel der Fahrsituation an und blenden bis zu acht Felder aus, damit weder entgegenkommende noch vorausfahrende Fahrzeuge vom Dauerfernlicht geblendet werden. Die Frontkamera soll auf alles reagieren, was irgendwie reflektiert. Verkehrszeichen soll sie nur abdimmen, damit sie lesbar bleiben.

Während das aufwändigere elektronische Cockpit für kostenbewusste Unternehmer eher eine Spielerei ist, könnte die neue Sprachsteuerung auch eine Verbesserung für ihre Vielfahrer bringen. Sie gehört zum „Modularen Infotainment-Baukasten ( MIB3“. Das ist praktisch so etwas wie das MBUX, das Mercedes-Benz kürzlich im Sprinter und in der B-Klasse eingeführt hat. Auf das Wort „Mercedes“ reagiert der Passat naturgemäß nicht, aber er erzieht dazu, „Volkswagen“ zu sagen anstatt „VW“, was die Marketing-Strategen sicher freuen wird.

Weitere Fahrerassistenzsysteme greifen nun ins Fahrgeschehen ein, anstatt wie bisher hauptsächlich zu warnen. Auch solche Sonderausstattungen werden in Zukunft zusammen mit Taxi- und Mietwagenausstattungen ab Werk bestellbar sein, weil statt der Trendline-Ausstattung, die künftig nur „Passat“ heißt, die „Business“-Ausstattung als Nachfolgerin der Comfortline-Ausstattung die Basis der Taxi-Modelle wird. Damit können dann beispielsweise auch die AGR-Sitze in jedem Taxi und Mietwagen bestellt werden, die bislang dem auf der Highline-Ausstattung basierenden Plug-in-Hybriden vorbehalten waren.

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