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Massen-Rückruf von japanischen Herstellern

Toyota, Nissan, Mazda und Honda müssen weltweit 3,4 Millionen Autos in die Werkstätten beordern. Betroffen sind Modelle aus der Produktion zwischen 2000 und 2004. Bei diesen besteht die Gefahr, dass der Beifahrer-Airbag des Zulieferers Takata defekt ist.
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Redaktion (allg.)

Nach Angaben des Zulieferers herrscht bei den betroffenen Luftsäcken aus den Jahren 2000 bis 2002 ein zu hoher Druck während des Auslösevorgang, so dass sich die Airbags nicht vollständig entfalten können. Entdeckt wurde der Defekt bei der Verschrottung eines Autos. Zudem gab es Fälle, bei denen die Airbags nach einem Zusammenprall nicht richtig ausgelöst worden sind. Verletzte soll es laut Zulieferer allerdings bisher nicht gegeben haben.

Ein Überblick über die betroffenen Modelle:

• Toyota: Yaris, Corolla, Avensis, Avensis Verso, Picnic, Camry und Lexus SC 430 aus den Baujahren 2000 bis 2004

• Honda: Civic, Stream, Jazz, CRV (Baujahre 2001 bis 2003)

• Nissan: X-Trail, Patrol, Pickup und Pathfinder (Baujahre 2000 bis 2003)

• Mazda: Mazda 6 (Baujahre 2002 und 2003)

In Deutschland sollen insgesamt rund 100.000 Autos der vier Hersteller in die Werkstatt. Da der Zulieferer Takata auch deutsche Autobauer beliefert, könnten hierzulande ebenfalls umfangreiche Rückrufe drohen. BMW und Audi prüfen derzeit die Notwendigkeit einer solchen Aktion. Bei Mercedes, VW und Opel ist man sich sicher, dass keines der Modelle von den Airbag-Problemen betroffen ist.

(sk)
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