Numbat kooperiert auch mit hagebau bei HPC-Ladern

Die Baumarkt-Gruppe und das Cleantech-Unternehmen schließen eine langfristige Kooperation zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos auf den Parkplätzen der Märkte.

Laden im Baumarkt: Auch die hagebau-Gruppe zeigte sich von dem Speicher-Lader-System aus dem Allgäu überzeugt. | Foto: Numbat
Laden im Baumarkt: Auch die hagebau-Gruppe zeigte sich von dem Speicher-Lader-System aus dem Allgäu überzeugt. | Foto: Numbat
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Weiterer Deal für das Allgäuer Lade-Start-up Numbat nach dem Discounter Norma: Auch an zahlreichen Märkten der hagebau-Gruppe in Deutschland soll das Cleantech-Unternehmen seine Ultraschnellladesäulen mit Batteriespeicher aufstellen. Damit sollen sich E-Autos in 15 bis 20 Minuten weitgehend aufladen lassen Begonnen wird mit dem Ausbau noch 2023. Die Kombination aus Ultra-Schnelladesäule und Batteriespeicher, die das System vereint, benötigt nur einen Niederspannungsanschluss und kann somit an das bereits vorhandene Hausnetz angeschlossen werden. Damit entfallen aufwendige Bauarbeiten sowie ein Transformator, die beide für einen Mittelspannungsanschluss nötig wären, beides Zeit- und Kostenfaktoren.

Die im System integrierte 200-kWh-Batterie speichert den Strom und gibt ihn mit bis zu 300 kW an die angeschlossenen E-Autos ab. Zudem kann der Pufferspeicher für das Energiemanagement der Firmen eingesetzt werden. Zum einen ist es möglich, selbst produzierten PV-Strom zwischenzuspeichern. Zum anderen kann man die Anlage nutzen, um Lastspitzen zu vermeiden.

„Das Konzept aus Schnellladen und Batteriespeicher sowie die Möglichkeiten des Energiemanagements an den unterschiedlichen Standorten der hagebau-Märkte haben uns letztlich überzeugt“, meinte Arne Warkocz, Bereichsleiter Key-Account-Management der hagebau.

Martin Schall, Co-Founder/Managing Director der Numbat GmbH, meint, die hagebau Gruppe leiste so einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der E-Mobilität in Deutschland und schaffe sich selbst die Möglichkeit, ihr Energiemanagement zu optimieren.

Durch die Zusammenarbeit wollen die Allgäuer den flächendeckenden Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Deutschland weiter voranbringen. Beginnend 2023 werden in den kommenden Monaten bis zu 200 Ladepunkte an den hagebaumärkten installiert. Neben der Gruppe setzen auch Autohäuser und Einzelhändler auf die wirtschaftliche und ganzheitliche Produktkombination des Cleantech-Unternehmens.

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