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Softwareexperte has·to·be und VW kooperieren

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur verbindet sich Volkswagen jetzt mit has·to·be. Dazu übernimmt die Konzerntochter  Elli eine Minderheitsbeteiligung an dem führendem Softwareanbieter für den Betrieb von Elektroladesäulen.

Gemeinsam weiter: Thorsten Nicklass, CEO Elli (links) und Martin Klässner, CEO has·to·be GmbH (rechts) | Foto: Volkswagen
Gemeinsam weiter: Thorsten Nicklass, CEO Elli (links) und Martin Klässner, CEO has·to·be GmbH (rechts) | Foto: Volkswagen
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Noch heute morgen haben wir mit Martin Klässner, dem CEO von has·to·be telefoniert, und er kündigte eine Kooperation mit einem OEM an. Jetzt wissen wir, wer es ist und hakten nach, um Hintergründe zu erfahren – die VW in seiner Pressemitteilung bestätigte. Ein Hauptgrund, der zwischen den Zeilen durchkam: Man kennt sich, weil man mittlerweile schon einige Projekte gemeinsam geschultert hat. Unter anderem gehörte Audi zu Klässners ersten Kunden und Projektpartnern und auch mit der Lkw-Tochter MAN liefen bereits Projekte. Für Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen ist klar:

„Einfaches und komfortables Laden ist ein Muss für den schnellen Durchbruch der E-Mobilität. Dafür brauchen wir nicht nur mehr Ladesäulen, sie müssen zusätzlich auch intelligent vernetzt sein und funktionieren. Das Laden eines E-Autos muss genauso selbstverständlich werden wie das Laden eines Smartphones.“

Gemeinsam mit has·to·be will man jetzt das schnell wachsende Geschäftsfeld der Ladeinfrastruktur erschließen und weiterentwickeln. „Dabei setzen wir die Software von has·to·be auch selbst ein. Konzernweit bauen wir bis 2025 rund 36.000 Ladepunkte in Europa auf. Ladevorgänge können damit zukünftig noch schneller und bequemer abgewickelt werden.“ Auch hier spielte die Erfahrung des neuen Partners mit hinein: Die has·to·be GmbH verwaltet mit über 70 Mitarbeitern aus zehn Nationen mehr als 16.000 Ladepunkte vor allem in Europa, aber auch weltweit – von Norwegen bis Australien und von Großbritannien bis Taiwan. Die Unternehmensgeschichte begann vor sechs Jahren mit Audi aus Ingolstadt als erstem Kunden. Seither hat sich der Umsatz jedes Jahr zumindest verdoppelt – vor allem durch die starke Nachfrage aus Deutschland und der Schweiz.

Mittlerweile reicht das Spektrum der Kundenliste von der Automobilbranche über die Energieversorger bis zu Industrieunternehmen. Als vorderste Referenz dürfte IONITY gelten, das größte Schnellladenetzwerk Europas: Ein Zusammenschluss der BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und des Volkswagen Konzerns mit Audi und Porsche. Bis Ende 2020 plant IONITY die Errichtung von insgesamt 400 Schnellladeparks an europäischen Autobahnen. Bei allen Stationen kommt die Software von has·to·be zum Einsatz.

Unternehmensgründer Martin Klässner baute bereits vor elf Jahren Prototypen für Ladestationen in seiner Garage. Als Pionier erkannte er früh, welches Potenzial in der Softwareentwicklung für Ladeinfrastrukturen steckt. Heute ist sich der has·to·be-Gründer sicher:

 

„Für die Gestaltung der Zukunft der E-Mobilität ist die Partnerschaft mit dem Volkswagen-Konzern, der sich wie kein anderer Automobilkonzern dieser Technik verschrieben hat, ein wesentlicher Hebel. Mit Volkswagen an Bord werden wir die E-Mobilität in Europa und über seine Grenzen hinaus vorantreiben.“

Ganz wichtig ist auch hier das Thema der Vernetzung von Energie und Mobilität

Der Volkswagen Konzern übernimmt über seine Tochter Elli rund ein Viertel der Anteile an der has·to·be GmbH. Thorsten Nicklass, CEO von Elli, sagt: „Elli hat sich das Ziel gesetzt, die Themenbereiche Energie und Mobilität digital zu vernetzen. Wir wollen das Laden einfach und günstig machen und uns als zuverlässiger Partner für innovative und nachhaltige Energielösungen rund um das Elektrofahrzeug etablieren. Mit der Beteiligung an has·to·be schaffen wir nun die Voraussetzung für ein nahtloses Kundenerlebnis beim Laden und für die Integration weiterer digitaler Dienste der Volkswagen Group. Die Beteiligung ist ein weiterer konsequenter Schritt in unserer Strategie Laden und Energie intelligent zusammenzuführen.“

Volkswagen will der E-Mobilität weltweit zum Durchbruch verhelfen und verfolgt die größte E-Offensive der Automobilindustrie. Bis zum Jahr 2028 bringt der Konzern fast 70 neue rein elektrische Modelle auf den Markt. Allein in den kommenden fünf Jahren investiert Volkswagen dazu mehr als 30 Milliarden Euro. Die E-Offensive umfasst neben attraktiven Modellen auch intelligente Ladelösungen, Energieangebote und digitale Mobilitätsdienste.

 


 

 

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