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Überfallserie auf Hamburger Taxifahrer

Innerhalb der vergangenen zwei Wochen sind in der Hansestadt gleich fünf Kollegen Opfer von Raubüberfällen geworden. Da sich die Tatabläufe und die Täterbeschreibungen sehr ähneln, dürfte es sich vermutlich in allen Fällen um dieselben Täter handeln.
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Redaktion (allg.)

Am 17. Dezember 2013 wurde ein 63-jähriger Kollege von drei bislang unbekannten Männern ausgeraubt. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich einer der drei Täter vom Berliner Platz in Hamburg-Jenfeld zum Jenfelder Tannenweg fahren lassen. Dort öffnete ein Mann, der dort offenbar gewartet hatte, von außen die Wagentür, bedrohte den 63-Jährigen mit einer Stange und erbeutete Bargeld sowie das Handy des Fahrers. Ein weiterer Täter stand während der gesamten Tat hinter dem Fahrzeug und flüchtete mit den beiden anderen Räubern.

Am 22. Dezember nahm ein 44-jähriger Taxifahrer einen Mann als Fahrgast an der Reeperbahn im Bereich Hans-Albers-Platz auf. Am Fahrtziel in der Kurvenstraße (Hamburg-Marienthal) angekommen, äußerte der Fahrgast, kein Geld dabei zu haben. Er hinterließ als Pfand sein Smartpone im Taxi und gab an, Geld zu holen. Etwa drei Minuten später wurden zeitgleich Fahrer- und Beifahrertür des Taxis aufgerissen. Der Taxifahrer erkannte den ehemaligen „Fahrgast“ sowie eine weitere männliche Person, die ihn mit einem Messer bedrohte und Geld forderte. Der 44-Jährige händigte daraufhin sein Portemonnaie aus. Anschließend musste er den Tätern seinen Fahrzeugschlüssel übergeben, bevor diese schließlich in Richtung Ziethenstraße/Robert-Schuman-Brücke flüchteten.

Der dritte Vorfall ereignete sich am ersten Weihnachtsfeiertag. Der Geschädigte (69) nahm einen Mann am Taxistand des Bahnhofes Hamburg-Farmsen auf.  Er nannte als Fahrziel den Deelwischredder in Hamburg-Jenfeld. Unmittelbar nachdem der Taxifahrer dort das Fahrzeug gestoppt hatte, trat ein Mann an das Taxi heran und riss die Fahrertür auf. Dabei hielt er vermutlich einen Schlagstock in den Händen. Die Täter flüchteten mit dem Bargeld und Mobiltelefon des Fahrers.

Am 29. Dezember schließlich kam es innerhalb einer Dreiviertelstunde gleich zu zwei Überfällen nach ähnlichem Muster. Die 65 und 61 Jahre alten Kollegen nahmen zunächst einen der späteren Täter am Zentralen Omnibusbahnhof Wandsbek Markt beziehungsweise am Bahnhof Rahlstedt auf und beförderten ihn zum gewünschten Fahrziel. Dort angekommen, warteten in beiden Fällen zwei Komplizen, die unter Gewaltandrohung Geld und Handy der Fahrer forderten. In diesen beiden letzten Fällen gingen die Täter allerdings aufgrund der Wehrhaftigkeit der Fahrer leer aus.

Die Täter sind laut den Personenbeschreibungen der betroffenen Kollegen zwischen 20 und 30 Jahre alt und vermutlich Südländer. Der „Lock-Fahrgast“ soll 170 bis 175 groß und schlank sein und kurze Haare sowie einen kurzen, gepflegten Vollbart tragen. Die Beschreibungen der Komplizen sind  recht vage. Einer von ihnen hat offenbar eine recht kräftige Figur.

Hinweise zu den beschriebenen Tätern nimmt die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 040 4286-56789 entgegen.

(sk)
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