MEK überwältigt bewaffneten Fahrpreis-Preller

Nachdem er in der Nacht zum Dienstag seine Fahrt im Taxi nicht bezahlt und den Fahrer mit einer Waffe bedroht hatte, wurde ein 21-Jähriger in Hamburg von einem Mobilen Einsatzkommando der Polizei in seiner Wohnung überwältigt und festgenommen.
Redaktion (allg.)

Wie die Polizei mitteilt, hatte sich der Tatverdächtige von einem 48-jährigen Taxifahrer befördern lassen. Am Ziel angekommen, verlangte der Taxler den Fahrtpreis in Höhe von 16,30 Euro. Doch der Mann stieg aus, ohne zu bezahlen und forderte den Fahrer auf mitzukommen, wenn dieser sein Geld haben wolle. Der Taxifahrer folgte ihm dann auch tatsächlich bis zur Haustür.

Hier zog der 21-Jährige eine Waffe und richtete sie auf den Fahrer. Der beschwichtigte den Mann und ging langsam zu seinem Fahrzeug zurück. Er beobachtete, in welchen Hauseingang der Täter verschwand und alarmierte die Polizei.

Ermittlungen der eingesetzten Polizeibeamten führten schnell zur Identifizierung des 21-jährigen Tatverdächtigen. Aufgrund der Aussage, dass der Täter bewaffnet sei, wurde das Mobile Einsatzkommando (MEK) angefordert und über die Hamburger Staatsanwaltschaft auf dem Eilweg ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt.

Der 21-jährige Tatverdächtige konnte anschließend in seiner Wohnung angetroffen und festgenommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, bei dem er im Gesicht verletzt wurde. Nach einer ärztlichen Behandlung wurde er dem Haftrichter vorgeführt.

Rätsel gibt derzeit noch die bei der Tat verwendete Waffe auf. Der 21-jährige Festgenommene bestreitet, eine Waffe zu besitzen und die Einsatzkräfte konnten sie bislang auch unter Einsatz von Sprengstoffhunden noch nicht auffinden.

(sk)
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