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So läuft die Hauptuntersuchung ab 1. Juli

Ab der kommenden Woche treten umfangreiche Änderungen bei der Hauptuntersuchung (HU) in Kraft. Taxiunternehmer sollten für den jährlichen Termin vor allem mehr Zeit einplanen.
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Redaktion (allg.)

Die Hauptuntersuchung wird ab Juli immer mit einer kurzen Testfahrt des Prüfers beginnen. Bei der kurzen Tour mit mindestens acht Stundenkilometern werden die elektronischen Systeme aktiviert und geprüft.

Die elektronischen Sicherheitsassistenten wie Airbag, ABS, ESP oder Abstandsregler rücken künftig insgesamt noch stärker in den Fokus der Hauptuntersuchung. Mit einem so genannten HU-Adapter, mit dem die Sachverständigen an die OBD-Schnittstelle (On Board Diagnose) des Fahrzeugs andocken, können sie erkennen, ob die Sicherheitsassistenten auch wirklich sicher funktionieren. Diese Prüfung wird jedoch erst schrittweise ab 2013 für ab Juli neu zugelassene Fahrzeuge eingeführt.

Bereits ab Juli arbeiten alle Prüforganisationen wie TÜV, Dekra oder GTÜ mit einem einheitlichen „Mangelbaum“. Soll heißen: Autofahrer erhalten bei der HU einen genaueren Prüfbericht, der den konkreten Mangel nach einem bundesweit einheitlichen System ausweist.

Eine weitere wichtige Neuerung ab Juli ist der Wegfall der Rückdatierung für „Zuspätkommer“. Künftig orientiert sich der Termin für die nächste HU nicht mehr wie bisher am eigentlichen Fälligkeitsdatum, sondern am tatsächlich wahrgenommenen Termin. Eine Einladung zum Zeitschinden ist das laut TÜV Süd allerdings nicht: Denn wer zukünftig mehr als zwei Monate überzieht, dessen Fahrzeug wird einer „vertieften Hauptuntersuchung“ unterzogen, die mit einer 20-prozentig höheren Gebühr zu Buche schlägt.

Zu den Neuerungen hat der TÜV Süd einen Film über den künftigen Ablauf der Hauptuntersuchung gedreht. Zu sehen ist dieser unter www.tuev-sued.de/auto_fahrzeuge.

(sk)
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