Elektrotaxis: EnBW baut Ladesäulen an weiteren Gewerbeimmobilien

Der Energieversorger aus Baden-Württemberg möchte 30 weitere Standorte in Nord- und Ostdeutschland mit Schnellladesäulen ausstatten.

Geeignete Elektroautos wie die neuesten Audi-Modelle sollen künftig nicht nur wie hier an der Autobahn, sondern vor allem in Einkaufszentren schnell geladen werden können. (Foto: Joel M. Miller/EnBW)
Geeignete Elektroautos wie die neuesten Audi-Modelle sollen künftig nicht nur wie hier an der Autobahn, sondern vor allem in Einkaufszentren schnell geladen werden können. (Foto: Joel M. Miller/EnBW)
Dietmar Fund

Es ist ein Verdienst des baden-württembergischen Energieversorgers EnBW, weitgehend unbekannte Firmengruppen ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, die sich auf Gewerbeimmobilien spezialisiert haben. Deren Einzelhandelsstandorte und Fachmarktzentren stattet EnBW derzeit bevorzugt mit Schnellladesäulen aus, was für die Fahrerinnen und Fahrer von elektrisch angetriebenen Taxis und Mietwagen vorteilhaft ist. Geeignete Fahrzeuge vorausgesetzt, können sie eine nötige Ladepause mit einer Pause zwischendurch beim Kaffeetrinken und Einkaufen kombinieren.

Die neueste Zusammenarbeit von EnBW mit der DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG führt zunächst zu drei Pilotstandorten mit jeweils bis zu acht „High Power Charging-Ladepunkten“ mit einer Leistung von bis zu 300 kW. An ihnen soll man je nach Fahrzeugausstattung 100 Kilometer Reichweite in nur fünf Minuten laden können.

Mittelfristig möchte EnBW bis zu 30 hochfrequentierte Standorte des Immobilienunternehmens mit Schnellladesäulen dieser Art ausstatten. Die Standorte in Nord- und Ostdeutschland sollen vor allem in kleinen und mittelgroßen Städten liegen, wo Ladeinfrastruktur und speziell solche zum Schnellladen oft noch rar ist. Zu den Mietern der DEFAMA zählen unter anderem die großen Lebensmittel-Einzelhändler, das Dänische Bettenlager und die Schuh-Kette Deichmann.

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