Tesla Model Y Standard: Abgespeckter E-SUV kommt ab 39.990 Euro

Mit der Standard-Version des Model Y versucht der kriselnde kalifornische E-Auto-Pionier gegenzusteuern. Ein günstiges Einstiegsmodell lässt dagegen weiter auf sich warten. Auch das Model 3 kommt als Standardvariante.

Reduziert auf's Wesentliche: Ohne Glasdach und zahlreiche Goodies kommt das Standard-Modell des Tesla Model Y, dafür ab 39.990 Euro. | Foto: Tesla
Reduziert auf's Wesentliche: Ohne Glasdach und zahlreiche Goodies kommt das Standard-Modell des Tesla Model Y, dafür ab 39.990 Euro. | Foto: Tesla
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Der kalifornische E-Auto-Pionier Tesla will in der Absatzkrise gegensteuern und hat jetzt neben dem ebenfalls bereits in den USA avisierten Model 3 Standard (ab 36.990 Dollar, 69 kWh, 517 km, 225 kW DC) auch den E-SUV Model Y als Standard-Version lanciert. Das Fahrzeug konzentriere sich auf das, was den meisten Fahrern am wichtigsten ist — große Reichweite, Vielseitigkeit und Merkmale, die im Alltag für Komfort und Unterhaltung sorgen, argumentieren die US-Amerikaner. Die Kernwerte der Marke Software, Effizienz und Assistenz will man gleichwohl hoch aufhängen, bei günstigem Preis ab 39.990 Euro. Serienmäßig verbaut ist ein Funktionspaket, etwa mit Fernzugriff über die Mobile App, Routenplaner mit Anzeige der Supercharger-Verfügbarkeit in Echtzeit sowie die üblichen Vielzahl von Spiel- und Unterhaltungsoptionen. Handyschlüssel, Klimaanlagen-Fernsteuerung, Wächter-Modus, Dog Mode und alle anderen charakteristischen Tesla-Merkmale sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Wegfallen etwa die sonst serienmäßigen klimatisierten Kunstledersitze, der Fondbildschirm, Sitzheizung im Fond, das große Soundsystem oder die elektrische Lenkradverstellung.

Das Model Y Standard funktioniert mit der gleichen Software wie jedes andere Model Y, sodass Over-the-Air Updates für kontinuierliche Verbesserung sorgen sollen. Serienmäßig an Bord ist der sogenannte Autopilot, von Seiten der Hardware auf Autonomes Fahren (überwacht) vorbereitet. Diese Funktion wird bei den betreffenden Fahrzeugen aus der Ferne aktiviert, sobald sie von der örtlichen Gesetzgebung genehmigt wurde, heißt es.

 

Ein neues Design mit spezifischer Front- und Heckverkleidung soll dem Model Y Standard eine eigenständige Identität innerhalb der Baureihe verleihen, zugleich die Effizienz maximieren. Der Innenraum will wie beim jetzt Premium genannten bisherigen Modell einen "komfortablen Kokon" darstellen. Es gibt neue, bequemere und strapazierfähigere Textilsitze. Inspiriert vom frühen Model S und dem Cybertruck bietet ein großer Stauraum zwischen den Vordersitzen Platz für Utensilien. Bei Bedarf steht auch beim Standard bis zu 835 Liter Kofferraum bei fünf Passagieren und 2.118 Liter mit umgeklappter 2. Sitzreihe zur Verfügung.

Wert legt man auch auf die verbesserten Gesamtbetriebskosten: Allem voran will das Standard-Modell als effizientestes Modell der Reihe mit einem Verbrauch von 13,1 kWh/100 km und einer Reichweite von 534 km (WLTP) punkten. Zudem wirbt der Hersteller mit geringeren Wartungskosten im Vergleich zum Verbrenner, weder Ölwechsel noch Jahresinspektionen seien erforderlich. Darüber hinaus sollen die neuen 18-Zoll Aperture-Felgen die Effizienz verbesserm und die Wartungskosten weiter senken, da Reifenwechsel weniger häufig erforderlich sind, so das Versprechen.

 

Die hohen Skalierungsvorteile einer schlanken Fertigung will der Hersteller weitergeben an die Kunden in Form eines wettbewerbsfähigen Preises. Das Model Y Standard kommt zu 39.990 euro, das Model Y Premium Maximale Reichweite Hinterradantrieb kostet dann 49.990 Euro und das Modell Maximale Reichweite Allradantrieb ab 52.990 Euro und das Topmodell Model Y Performance zu 61.990 Euro.

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