Skoda: Newsübersicht zu Elektrofahrzeugen und Taxi-Versionen

Mit dem Elroq erweitert Skoda seit 2024 seine Elektro-Palette unterhalb des Enyaq. Der kompaktere Ableger startet ab rund 33.000 Euro und bietet Reichweiten bis zu 560 Kilometern. 2025 folgt mit dem Elroq RS ein 250-kW-Topmodell. Parallel bleibt der Enyaq als wichtiges Volumenmodell im Programm, das regelmäßig technische Aktualisierungen erhält und für Skoda eine zentrale Rolle beim Absatz von Elektrofahrzeugen spielt. Auch bei Verbrennern und Plug-in-Hybriden setzt die Marke ihre Modellpflege fort, etwa beim Superb und Octavia.

In Mailand präsentierte Skoda das Topmodell der Elroq-Reihe. | Foto: Skoda Auto
In Mailand präsentierte Skoda das Topmodell der Elroq-Reihe. | Foto: Skoda Auto
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

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Dieser Artikel besteht aus folgenden Skoda (Taxi) News:

Skoda Elroq RS: Topmodell mit 250 kW

News vom 03.04.2025 von Thomas Kanzler

Das Topmodell der Baureihe mit 250 kW Leistung feiert Premiere auf der Mailänder Designwoche 2025. Als Krönung des Elroq-Programms sozusagen. Der "Normale" Elroq dagegen punktete mit viel Auto zu vernünftigen Preisen.

Diesmal Mailand statt Mladá: Sechs Monate nach dem Auftritt der „Standard-Elroqs“ zeigt Škoda jetzt, wie ein Kompakt-SUV auf Koffein aussieht: Der neue Elroq RS kommt mit zwei Motoren, 250 kW Systemleistung, Allradantrieb – und einer Beschleunigung binnen 5,4 Sekunden auf 100 km/h – schneller schafft das aktuell kein Skoda.

Beim Topspeed bleibt Skoda vernünftig

Bescheiden bleibt man beim Topspeed: Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h. Die Hochvoltbatterie hat 84 kWh Brutto-Kapazität (79 kWh netto) und ermöglicht eine Reichweite von mehr als 550 Kilometern im WLTP-Zyklus. Mit Laderaten von bis zu 185 kW an DC-Schnellladestationen lädt die Batterie in rund 26 Minuten von zehn auf 80 Prozent. Via AC-Laden mit 11 kW ist die Batterie in acht Stunden von null auf 100 Prozent geladen.

Adaptives Fahrwerk ist Serie

Der Elroq RS bleibt dem „Top-Anspruch“ auch optisch treu: Schwarze Karosseriedetails, bis zu 21 Zoll große RS-exklusive Alufelgen und ein Interieur, das mit Mikrofaser und sportlichem Flair, das mehr nach Designerloft als nach Familienkutsche aussieht. Mit dem serienmäßigen Adaptiven Fahrwerk DCC und den neu abgestimmten Fahrmodi bietet der Elroq RS noch besseren Komfort. Den kompakteren Abmessungen entspricht auch die spezielle Abstimmung des Adaptiven Fahrwerks DCC für den Elroq RS. Die Dämpfer der RS-Version lassen sich über ein größeres Spektrum einstellen und bieten im Individual-Modus bis zu 15 einstellbare Parameter.

Passend zur höheren Leistung verbaut Škoda in der RS-Variante leistungsfähigere Bremsen mit Zweikolbensätteln vorn. Die Fahrprofilauswahl Driving Mode Select hat Škoda speziell für den Allradantrieb um einen Traktions-Modus erweitert. Über das Infotainmentmenü lassen sich die beiden externen Fahrgeräusche Sport und Futuristic auswählen.

Dazu kommt eine üppige Serienausstattung: Adaptives Fahrwerk DCC, Matrix-LED-Scheinwerfer sind serienmäßig dabei. Das Alles wird aber seinen Preis haben: Die Preisliste wird auf jeden Fall mit einer fünf vorne Starten. Umgerechnet über 100.000 DM für einen kompakten Škoda? Auch das ein neuer Rekord - wie die Beschleunigung. 

Der Elroq RS ist der Star unter den Škodas, in Heft 2 stellen wir dagegen die Taxi-taugliche "Normal"-Variante vor.

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Skoda Elroq: Starker Start in Prag - ab 33.900 Euro!

News vom 02.10.2024 von Thomas Kanzler

Ein elektrischer Katamaran auf der Moldau. Mit dem schipperte Skoda vom Hotel President zur Präsentation des Elroq – der im Programm der Tschechen der Top-Stromer werden dürfte! Entsprechend hell wurde das Moldauufer beleuchtet.

Kleiner hatten sie es nicht: Bei Skoda legt man seit jeher Wert auf die eigene Historie und die tschechischen Wurzeln. Weshalb als Begrüßungsmelodie natürlich Antonin Dvoraks „Moldau“ erklingt – digital abgewandelt und verkürzt natürlich. Und auch den „Elroq“ präsentierte man „vor Ort“ – auf der Moldau respektive an ihr: Auf zwei Schiffen und einer künstlichen Insel.

In Summe lud man mehr als 350 internationale Medienvertreter ein. Vom Schiff aus konnte man zusehen, wie Skoda-Auto-Vorstandsvorsitzender Klaus Zellmer gemeinsam mit den Vorstandmitgliedern Martin Jahn und Johannes Neft sowie Leiter Škoda Design Oliver Stefani das erste Serienmodell der Marke enthüllte, das in der neuen Designsprache Modern Solid gestaltet ist. Die so nun nicht ist: Denn LED-Tagfahrlichtbrauen mit darunter liegenden Scheinwerfern brachten Citroen und Hyundai schon vor langer Zeit. Aber das ist aktuell weltweit Trend bei allen Marken und dem folgt jetzt auch Skoda.

Mit dem Elroq soll eine neue Ära bei Škoda beginnen, denn als erstes Serienmodell setzt er die neue Designsprache Modern Solid um. Man kann sich dann sehr genau ausrechnen, wie ein größeres Enyaq-Facelift aussehen wird. Und mit dem „Tech-Deck-Face“ soll er ein „neues Markenzeichen von künftigen Modellen“ etablieren. Objektiv gesehen ist es aber eine eher evolutionäre, dezente Weiterentwicklung der bestehenden Optik – gut gemacht, aber ohne jemanden zu verschrecken…

Etwas „verschreckt“ hat uns der Listenpreis ab 33.900 Euro: Hier kommuniziertee Skoda vorher „um 33.000 Euro“ oder Karoq-Niveau. Der startet bei gut 33.000 Euro, ehrlicher wären 34.000 Eurom oder „dezent über dem Karoq“ gewesen. Basis ist also der Elroq 50 Tour mit 125 kW (170 PS) Motorleistung und mehr als 370 Kilometer Reichweite nach WLTP, von denen im Winter zumindest 250 plusminus x bleiben. Wichtig: Seine Batterie lässt sich in 25 Minuten von zehn auf 80 Prozent Füllstand aufladen, dank bis zu 135 kW Ladeleistung im Peak. Das passt!

Die Ausstattung ist schon üppig: Scheinwerfer und Heckleuchten mit LED-Technologie, Climatronic, Rückfahrkamera plus Parksensoren hinten sind an Bord. Spurwechselassistent, Spurhalteassistent, Geschwindigkeitsregelanlage, Verkehrszeichenerkennung und der Fahrlichtassistent inklusive Regensensor gehören ebenfalls zum Serienumfang. Der Innenraum in der Design Selection Studio präsentiert sich – nun ja, Skoda nennt es „zeitlos“ mit schwarz-grauen Stoffsitzen. Wie jede Elroq-Version besitzt auch der heckgetriebene Elroq 50 Tour einen zentralen Infotainmentbildschirm im 13-Zoll-Format. SmartLink, Sprachsteuerung und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung ergänzen das Konnektivitätsangebot. Gratis ist einmal mehr nur Energy-blau.

Noch nicht am Start ist der „60“, dafür ganz oben der Elroq 85 ab 43.900 Euro. Womit er 5.000 Euro unter dem Enyaq 85 liegt. Sein Motor leistet 210 kW (286 PS), die Reichweite beträgt mehr als 560 Kilometer im WLTP-Zyklus, wovon real im worst case knapp 400 bleiben dürften. Mit Laderaten von bis zu 175 kW an DC-Schnelladestationen lädt der Akku laut Skoda in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent. Er fährt auch deutlich üppiger ausgestattet vor, ist allerdings auch kein Schnapper mehr. Was noch mehr für die üppig ausgestattete First Edition das Angebot gilt: Diese speziell konfigurierte Variante basiert auf dem Elroq 85, rollt aber auf großen 21 Zöllern, der Design Selection Lodge inklusive Sportlenkrad zählen zu den weiteren charakteristischen Erkennungsmerkmalen der Sonderedition. Hier werden üppige Der 54.610 Euro aufgerufen, die Stückzahl folgt nächstem Jahr: Sie ist auf 2.025 Exemplare limitiert.

Man sitzt auf allen vier Plätzen gut und fährt – wenig überraschend – fast wie im Enyaq. Weshalb der Elroq vor allem als „50“ und „60“ Skodas Absatzcharts rocken dürfte und als „85“ dem Enyaq einige Kunden abnehmen wird. Gebaut werden beide im Stammwerk in Mlada Boleslav, wo der Octavia dem Elroq Platz machte und nach Kwansy umzog.

Der Elroq wird Skodas E-Autoabsatz rocken – ein bisschen auf Kosten des Enyaq, aber in Summe steht er genau da, wo viele noch wenig haben: In der Mitte halbwegs erschwinglicher Elektro-SUV deutlich unter 40.000 Euro. Die Party in Prag und Mlada dürfte also weitergehen.

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Skoda Elroq - Gekürzter Enyak mit bis zu 560 Kilometer Reichweite

News vom 02.10.2024 von Redaktion (allg.)

Fahr-Test in Tschechien. Der neue Elroq überzeugt uns mit seinem komfortablem Fahrwerk und genug Platz für Passagiere und Gepäck. Den teureren Konzernbruder Enyak braucht nur noch, wer wirklich viel zu transportieren hat.

Die Partie um die A-Säule verrät den großen Bruder. Tatsächlich musste Skoda ein bisschen für den Elroq kämpfen, denn ein günstiger Kompakter zwischen VW ID.3 und Enyaq war im VW-Konzern so konkret eigentlich nicht vorgesehen, aber: Genau hier liegt unserer Meinung nach der Sweet Spot! Und da wir unsere europäische Autoindustrie grade immer gern so schlecht reden: Auch chinesische und koeranische Anbieter schauen momentan ganz genau nach Mlada Boleslav, wo mit dem Elroq ein potenzieller elektrischer Absatzrockstar die Bühne betritt.

Denn auch wenn Skoda ihn als „Kompakten“ verkauft: Eigentlich ist der Elroq ein gekürzter Enyaq! Man schnitt ihm 17 cm am Heck ab, dafür bietet er wahlweise bis zu 560 km Reichweite oder 33.000 Euro Startpreis – beides ist eine Ansage! Wer die Enyaq-Preislisten in letzter Zeit genauer studierte, wird feststellen, dass diese erst ab dem „85“ starten. Der mit 210 kW und bis zu 565 km Reichweite nach WLTP schon als kräftige Langstrecken-Mittelklasse gilt, aber eben auch nicht mehr unter 48.900 Euro brutto zu haben ist. So schuf man in "Mlada" Platz für den Elroq, der als 50er mit 125 kW (170 PS) ab rund 33.000 Euro starten wird. Das gilt übrigens auch wörtlich, denn mit dem Umzug des Superb von Kwasny nach Bratislawa nahm der Octavia dessen Bauplätze ein um im Stammwerk wiederum Platz für den Elroq zu machen! Über dem Elroq 50 rangiert der 60er. Topmodelle sind auch hier 85 und 85x, wobei Ersterer auch dank eines cW-Wertes von 0,26 über 560 Kilometer Reichweite bieten soll – für sicher deutlich weniger als 49.000 Euro!

Breite Akku- und Antriebspalette

Akkuseitig und motorisch sieht die breite Palette wie folgt aus: Die Basis ist der 50 mit 52 kWh-Nettokapazität aus acht Akkumodulen, 125 kW sowie 310 Nm und bis zu gut 370 Kilometern Reichweite nach WLTP. Gut, die dürfte im Winter auf knapp 250 schmelzen, reicht aber objektiv trotzdem für die allermeisten Alltagstrips der Meisten aus! Der 60 soll dank neun Akkumodulen mit 59 kWh Nettokapazität gut über 400 Kilometer nach WLTP bieten. Auch er fährt 310 Nm Drehmoment auf, aber 150 kW Leistung. Beide sind bei 160 km/h abgeregelt. Topmodelle werden (vorläufig – ein RS wurde bereits vorsichtig angekündigt) 85 und 85 x sein, die mit 77-kWh-Akku (aus elf Modulen) 210 kW und 545 Nm losmachen. Wie beim Enyaq kommt der 85x als Allrad, aber mit gleicher Leistung. Für den 85 sind über 560 Kilometer Reichweite angekündigt und er läuft 180 km/h.

Mit bis zu 175 kW soll er den Hub von 10 auf 80 Prozent SOC binnen 25 Minuten schaffen. Das gilt auch für 50 und 60, die DC mit maximal 145 respektive 165 kW laden. Auch diese Werte können sich sehen lassen - viele Chinesen mit größeren Akkus sind sogar von den 135 kW noch weit weg. AC klappt leider (vorerst) nur mit 11 kW. Eine Wärmepumpe wird man wohl zumindest in der Basis extra zahlen müssen.

Auf was muss man verzichten? Auf GAR NIX!

Auf was muss man verzichten? Wir durften ihn auch schon fahren und müssen Ihnen ganz ehrlich sagen: Außer auf etwas Kofferraumvolumen und Renommee vor den Nachbarn auf GAR NIX! Der Elroq fahrwerkt fein wie alle MEB-Produkte und gehört hier zum Maßstab im Segment, er bietet komfortable Sitze, eine (bis auf den Slider) eingängige Bedienung, wieder etwas tastlastiger und viel Platz für auch mal fünf! Die Armaturentafel stammt weitestgehend vom Enyaq, ebenso übernahm er den Radstand vom großen Bruder. 

Üppig: Die cleveren Ideen und das Platzangebot

Kurz zu den Maßen: Der Elroq misst 4.448 x 1.884 x 1.625 Millimeter und bietet üppige 2.765 mm Radstand. Sein Gewicht startet bei vergleichsweise leichten 1.949 Kilogramm, der gekürzte Kofferraum bietet immer noch 470 bis 1.580 Liter Volumen! Ganz ehrlich: Niemand braucht im Alltag mehr! Zumal Skoda auch hier wieder mit vielen cleveren Details punktet: Da es keinen Frunk gibt, schuf man ein Netz fürs Ladekabel unter der Laderaumabdeckung – wem das nicht gefällt, der kann auch eines der hinten seitlich im Kofferraum untergebrachten Fächer nutzen. Dann kann man das Kabel wie im Enyaq in einer Ladetasche seitlich wegstellen – Hauptsache, man kommt auch bei vollem Kofferraum ran! Dazu kommen weitere 48-Liter Stauvolumen und natürlich der Eiskratzer mit integriertem Reifenprofiltiefenmesser und der markentypische Schirm in der Fahrertür!

Teils optional: Chat GPT und viel clevere Assistenz

Auch an Assistenzsystemen bringt er viel mit: Optional den intelligenten Parkassistenten, der sich die letzten 50 Meter merkt und dann autonom parken kann, dazu umfassende Sicherheitssysteme. Und es gibt natürlich mehrere Ausstattungen mit recyclierten Materialien. Die Basis ist „Studio Design“, darüber rangiert „Lodge Design“, es gibt auch eine (auch bei 50 und 60 tiefer gelegte) Sport-Line samt 20-Zöllern und eine üppig ausstaffierte „First Edition“ als 85, die die Studie 7S und damit das künftige große Topmodell zitiert. Mit 21-Zöllern und orangen Kontrastnähten – in Timinao-Grün oder Mondweiß, immer mit schwarzem Dach.

Auch als Taxi in Hellelfenbein sollte der Elroq seinen Weg machen, ist er doch eine günstige Alternative im MEB-Baukasten des Volkswagenkonzerns.

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VW fährt Kampfpreise: ID.3 unter 30.000 Euro - Skoda Elroq ab 33.000 Euro

News vom 27.09.2024 von Thomas Kanzler

Schachzug mit Signalwirkung: Der Hersteller reagiert auf die Krise und will den Verkauf des Volumen-Stromers mit einem attraktiven Preis bis Jahresende boosten. Der Skoda Elroq soll wohl auch ab 33.000 Euro starten.

Der Volkswagen-Konzern reagiert auf die Krise bei der Kernmarke und bietet die Einstiegsvariante des kompakten Elektromodells ID.3 bis Jahresende für 29.760 Euro an. Darüber berichtete etwa die Automobilwoche. Den Rabatt darf man wohl auch als politisches Signal in der schweren Krise verstehen, in der sich vor allem die Stammmarke befindet.

Doch auch die Schwestermarken geben preislich Strom und wollen der China-Konkurrenz nicht das Feld überlassen: So soll der neue Kompakt-SUV Skoda Elroq, ein verkürzter Enyaq, der nächste Woche in Prag vorgestellt wird, ab 33.000 Euro starten, eine Kampfansage.

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Skoda Auto: Das wird der Elroq

News vom 11.03.2024 von Thomas Kanzler

Am 15.3.2024 lüftet Skoda Auto den Schleier von seinem zweiten Stromer und dürfte auch einen Karoq-Nachfolger präsentieren.

Der Enyaq ging voraus, jetzt bauen die Tschechen eine Stufe kleiner unten an: Bis im Herbst 2024 dürfte der rund 4,5 Meter kurze Elroq an den Start gehen, der sich der MEB-Technik des Enyaq bedienen wird, aber deutlich günstiger starten dürfte. Während der Enyaq aktuell ab 44.200 Euro startet, rechnen wir beim Elroq mit einem Startpreis unter 40.000 Euro, im Idealfall bleibt die Basis gar deutlich darunter.  

Wir rechnen auch hier mit dem 58 und 82-kWh-Akku und 132 respektive 210 kW Leistung, wobei das Angebot mehrere Versionen mit dem kleineren Akku umfassen dürfte. Die Abmessungen werden sich am Karoq orientieren und man darf davon ausgehen, dass auch der 4,5 Meter kurze Elroq innen noch genug Platz für vier samt Gepäck bieten wird und den Enyaq als Topseller des EV-Programms ablösen wird.

Für Zögerer und Zweifler an der E-Mobilität wird Skoda auch einen neuen Karoq nachschieben, der wiederum auf der MQB-Basis steht und als kleiner Bruder des eben neu aufgelegten VW Tiguan das Konzernprogramm bereichern wird.

Zwar war 2023 der Octavia der Bestseller im Programm der Tschechen, aber die kompakte SUV-Mittelklasse dürfte perspektivisch das wichtigste Segment der Marke werden.

Skoda Auto stärkt seine Programmmitte, indem man den Karoq neu auflegt und ihm mit dem Elroq einen elektrischen Bruder an die Seite stellt. Beide sind von ihren größeren Geschwistern Kodiaq und Enyaq abgeleitet, dürften aber ebenso raumoptimiert daherkommen wie diese.

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Skoda: Vollelektrische Enyaq-Familie als Wachstumstreiber 2023

News vom 17.01.2024 von Redaktion (allg.)

Der tschechische Automobilhersteller steigert seine Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 18,5 % auf 866.800 Fahrzeuge.

Škoda Auto hat seine Auslieferungen im Jahr 2023 deutlich gesteigert, sie beliefen sich in den vergangenen zwölf Monaten auf insgesamt 866.800 Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 18,5 % oder 135.500 Fahrzeugen. Mit 157.800 ausgelieferten Fahrzeugen (+17,6 %) ist Deutschland weiterhin größter Einzelmarkt für den Automobilhersteller. Gleichzeitig erreichte Škoda mit 87.800 Auslieferungen in Tschechien (+23,4 %) auch auf seinem Heimatmarkt ein starkes Ergebnis. Insgesamt legte der traditionsreiche Autobauer bei den Auslieferungen in Deutschland, im Vereinigten Königreich und in der Tschechischen Republik am stärksten zu.

„Europa bleibt einer unserer Schlüsselmärkte: Mit einem Anstieg von 27,4 % in Westeuropa haben wir uns den siebten Platz im Markenranking gesichert. Deutschland verzeichnete 23.600 Fahrzeugauslieferungen mehr als im Vorjahr und steht damit an der Spitze vor Großbritannien und der Tschechischen Republik. Mit einem Plus von 20.700 und 16.600 Fahrzeugen trugen auch diese beiden Länder maßgeblich zu unserem Erfolg bei“, berichtet Martin Jahn, Škoda Auto Vorstand für Vertrieb und Marketing.

Enyaq: Neuer Rekord

Die Modelle der vollelektrischen Enyaq-Familie zählten im Jahr 2023 in vielen europäischen Märkten zu den am meisten ausgelieferten Elektrofahrzeugen und verbuchten mit 81.700 ausgelieferten Einheiten (+52,1 %) einen neuen Rekord seit Markteinführung. Martin Jahn:

„Der Enyaq war das meistverkaufte Elektrofahrzeug in der Tschechischen Republik und der Slowakei und gehörte im Oktober und November auch auf anderen großen europäischen Märkten zu den meistverkauften Elektromodellen – u.a. in Deutschland.“

Škoda-Vorstandsvorsitzender Klaus Zellmer ergänzt:

„Mit dem Elroq präsentieren wir noch in diesem Jahr das erste von insgesamt sechs neuen rein batterieelektrischen Modellen.“

Zudem bietet Škoda die kürzlich vorgestellten neuen Generationen des SUV Kodiaq und des Superb künftig auch mit Plug-in-Hybridantrieb mit mehr als 100 km rein elektrischer Reichweite an.

Wermutstropfen in der Jahresbilanz

Mit dem Markteintritt in Vietnam und Kasachstan im zweiten Halbjahr 2023 treibt der Automobilhersteller die Internationalisierung des Unternehmens weiter voran. Vietnam verfügt dabei über das größte Wachstumspotenzial in der Region mit einem erwarteten Absatzvolumen von jährlich mehr als 40.000 Einheiten nach 2030.

Doch es gibt auch Wermutstropfen in der Jahresbilanz. Denn obwohl Škoda in Indien in den vergangenen beiden Jahren insgesamt mehr als 100.000 Fahrzeuge ausgeliefert hat, betrug das Minus 2023 im Vergleich zum Vorjahr 5,8 %. Auch in Osteuropa (–6,2 %) verzeichneten die Tschechen Absatzrückgänge. Herb fiel der Einbruch in China mit –48,9 % auf nur noch 22.800 Einheiten aus.

Interessant ist der Enyaq auch für die Taxi-Branche. Auch wenn Skoda offiziell keine Taxis mehr anbietet, gibt es doch einige Umrüster wie z.B. Reuss, die den Enyaq in hellelfenbein hüllen.

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Skoda Stromer Enyaq auf der Überholspur

News vom 13.12.2023 von Redaktion (allg.)

Die VW-Tochter aus Tschechien schlägt sich viel besser als die Stammmarke aus Preußen und legt ein üppiges Wachstum von 17 Prozent hin. Auch wenn man noch immer viele Verbrenner-SUV und Limousinen verkauft, erfreut sich der Enyaq zunehmender Beliebtheit - und war im Herbst meistverkauftes E-Auto.

Škoda Auto Deutschland hat 2023 eine positive Bilanz gezogen. Mit 154.209 Neuzulassungen in den ersten elf Monaten legte man ein Plus von mehr als 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und damit einen größeren Zuwachs als der Gesamtmarkt (+11,4 %). Mit aktuell 5,9 Prozent erzielte die VW-Marke hierzulande einen der höchsten Marktanteile ihrer Geschichte. In der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) liegt man nun auf dem fünften Platz. Damit schließen die Böhmen zum 15. Mal in Folge ein Jahr als stärkste Importmarke ab. Besonders stark performt der batterieelektrische Škoda Enyaq als Deutschlands meistzugelassenes Elektroauto im Oktober und November 2023. Im kommenden Jahr will der Hersteller seine Marktposition in Deutschland mit sechs Modellneuheiten weiter ausbauen.

„Nach den herausfordernden, durch die Corona-Pandemie geprägten Jahre 2020 bis 2022 bedeutet das Jahr 2023 für uns einen großen Schritt in Richtung Normalität. Die weltweiten Lieferketten haben sich stabilisiert und unsere Lieferzeiten befinden sich wieder auf einem branchenüblichen Niveau. Diese positive Entwicklung wird auch beim Blick auf die Zulassungszahlen deutlich. Damit ist Škoda in Deutschland deutlich stärker gewachsen als der Markt", erklärte Jan-Hendrik Hülsmann, Sprecher der Geschäftsführung von Škoda Auto Deutschland.

Der Vorsprung zum nächsten Wettbewerber beträgt rund 22.000 Einheiten. Als beliebteste Modellreihe der Marke in Deutschland erwies sich 2023 einmal mehr der Allrounder Octavia. Die nachfolgenden Modelle, angeführt vom großen SUV Kodiaq, liegen in ihren Zulassungszahlen nah zusammen. Allmählich rückt auch die batterieelektrische Enyaq-Familie auf das Niveau der konventionellen Modelle: Im Oktober war der Enyaq erstmals Deutschlands meistzugelassenes Elektroauto, im November wiederholt er diese Platzierung. Mit insgesamt 20.313 von Januar bis November neu zugelassenen Einheiten hat sich das erste komplett neu entwickelte Elektromodell der Marke als Volumenmodell etabliert, befinden die Tschechen.

„Škoda gehört im Segment der BEV zu den Top-Playern. Für 2024 hat Škoda trotz der weiterhin anspruchsvollen Marktbedingungen das Potenzial, viele neue Kunden für die Marke zu begeistern", meint Jan-Hendrik Hülsmann.

Damit das so bleibt, sind seit einigen Wochen auch die weiterentwickelten Enyaq 85 und RS des Modelljahres 2024 bestellbar. Ebenso kommen die aufgewerteten Versionen des Kompaktwagens Scala und des Kompakt-SUV Kamiq in den Handel. Ende Januar präsentiert man den überarbeiteten Octavia. In der zweiten Jahreshälfte erfolgt dann die Weltpremiere des neuen rein elektrischen Kompakt-SUV Škoda Elroq. Auch bei den konventionellen Modellen sind mit der vierten Generation des Superb und der zweiten Auflage des Kodiaq immerhin Plug-in-Hybridantriebe mit einer elektrischen Reichweite von mehr als 100 Kilometern verfügbar.

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Fahrbericht Skoda Enyaq: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

News vom 08.12.2023 von Redaktion (allg.)

Der Spruch von Aristoteles mag das Geheimnis des optimierten Skoda Enyaq sein, der trotz einer Summe verbesserter Teile ein überzeugendes Gesamtpaket abgibt.

Bestverkauftes Auto in Österreich im Oktober 2023, bestverkauftes Elektromodell in Deutschland im Oktober und November 2023 – der Skoda Enyaq muss vieles richtig machen. Und wurde jetzt dezent optimiert. Optisch sieht man ihm sein Update nicht an, wenn man nicht gerade die neue Ausstattung Laurin&Clement oder das Coupé als neue Basisversion „60“ fährt. Wir haben nach dem Schneesturm drei Modelle zwischen München und Bad Leogang ausgiebig ausprobiert und uns vom 250-kW-RS über den 85x als Laurin&Klement zum 85 von „oben nach unten“ durchgefahren.

Neu: Akkuvorkonditionierung und Plug&Charge – klappt so lala…

Beim Start in München konnte man eine Autobahnroute mit Ionity-HPC-Lader wählen, an dem Skoda Plug&Charge und die Vorkonditionierung des Akkus demonstrieren wollte. Doch die Kälte und die Software spielte den Tschechen einen Streich: Als wir den RS ansteckten, erkannte ihn die Ionity-Säule leider nicht (eventuell, weil es ein in Tschechien zugelassenes Modell war) und startete den Ladevorgang nicht. Als der Kollege seine Karte zückte, begann der RS mit 40 kW zu ziehen, aus denen langsam 88 kW wurden – nach 20 Minuten hatten wir gut 21,8 kWh geladen – etwas enttäuschend, wenn man weiß, das bis zu 175 kW drin wären – aber eher nicht bei null Grad! Der Grund, dass der Enyaq weder startete noch vorheizte, was schnell gefunden: Gibt man einen Ladepunkt als ersten Stopp ein, behandelt ihn das Auto (noch) wie irgendeine beliebige Adresse. Anders wenn man eine Route eingibt und der Enyaq den Ladeplan erstellt – dann führt die Bestätigung des Ladepunktes dazu, dass er entsprechend mit dem Vorheizen beginnt. Was man aber auch manuell programmieren kann, was Kollegen von uns dann versuchsweise taten. Und siehe da, an einem anderen HPC-Lader begann der Enyaq sofort mit 135 kW zu ziehen!

Wir hoffen einfach mal, dass sich das Software-Thema noch einschwingt, denn sonst ließ der RS nix anbrennen: Das neu strukturierte Menü am Zentralscreen ließ sich einfach bedienen und den Slider nutzt der Enyaq nur zur Einstellung der Laustärke und dafür eignet er sich sehr gut! Zumal auch das Soundsystem mit starken Bässen und ordentlicher Umhüllung zu gefallen wusste. Man freut sich über das hochwertig eingerichtete Interieur mit dezenten verchromten Akzenten samt den skulpturalen Türgriffen, soften Oberflächen und feinen Akzentnähten.

„Laura“ ist verständiger denn je, auch wenn sie bisweilen zicken kann

Auch „Laura“ zeigt sich jetzt verständiger denn je: „Ich habe kalte Füße“ sorgt für eine Erhöhung der Temperatur im Fußraum, „Mir ist kalt“ für eine Erhöhung der Temperatur vorn. Allerdings kann die dezent dominant klingende Begleiterin auch anders: „Ich habe Hunger“ führte einmal zu gar keinem Ergebnis, beim zweiten Versuch listete das System in Sekundenbruchteilen zig Imbisse und Restaurants auf.

Dazu kommt ein gekonnt abgestimmtes Fahrwerk, eine in der Tat noch druckvollere Beschleunigung als beim 220-kW-Vorgänger (auf 100 geht es jetzt in 5,5 statt 6,5 Sekunden, was man deutlich merkt) und eine erhöhte Reichweite: Unser Coupé kommt jetzt bis zu 547 statt 523 Kilometer weit und tatsächlich hielt es sich trotz fieser Außentemperaturen im Stromkonsum zurück, auch weil eine Wärmepumpe jetzt immer serienmäßig an Bord ist und man den Antrieben Detailarbeit angedeihen ließ. Die vordere E-Maschine kommt jetzt wie der hintere Antrieb auch aus Kassel statt aus China. Nachdem wir uns gut beheizen ließen und teils über verschneite Nebenstraßen sehr freudig bergan stürmten (das Ziel lag 300 m höher als der Startpunkt), gingen die rund 24 kWh/100km netto, die real eher 26,5 kWh/100 km brutto sind, in Ordnung.

Wie in der Premiumklasse: Verschiedene edle Interieurfarben

Umstieg in den 85 x in der neuen Laurin&Klement-Ausstattung, die mit dem hellen beigen Interieur und Klavierlackleisten nochmal edler wirkt als im RS. Auch er ist von 195 auf 210 kW erstarkt, was man nicht ganz so stark spürt – weniger als die edle Optik sich auf unseren fahrpedalfuß ausgewirkt hat: Am Ende standen wir hier bei 22,8 kWh/100 km netto, was brutto gut 25,1 kWh/100 km entspricht. Dass es auch ganz anders geht, zeigte uns der zum Schluss gefahrene 85, der mit seiner sattelbraunen und damit nicht ganz so empfindlichen Ausstattung bis zur Autobahn mit 17,8 kWh/100 km hinkam, womit er trotz Kälte unter 20 kWh/100 km brutto blieb. Für ihn gibt Skoda auch 565 statt 548 km Reichweite nach WLTP an, die aber ebenso realitätsfern sind wie die 538 km des zuvor gefahrenen 85x. Trotzdem lagen die Verbräuche allesamt günstig, denn unser ebenfalls im Winter gefahrener Testwagen gönnte sich damals 24,1 kWh/100 km, der RS kam ein Jahr später schon auf günstigere 22,9 kWh/100 km, auf Langstrecke aber auf 26,7 kWh/100 km. Insofern können wir vorsichtig konstatieren: Die Neuen dürften tatsächlich etwas sparsamer geworden sein. Greifbare Werte wird aber erst unsere Testrunde liefern…

Mit dem 85 wollten wir am Rückweg nochmal die Akkuvorkonditionierung testen: Haben wir im Display aktiviert und bekamen angezeigt, dass er in 50 Minuten soweit wäre, 63 kW zu ziehen…ohne Vorkonditionierung könne er leider nur 35 anbieten...ups! Also trieben wir ihn dann auf deutschen Autobahnen etwas flotter zum Irschenberg, was E-Maschine und Akku auch half, die Ladeprognose anzuheben: Am Alpitronic-HPC-Charger bei Dinzler zog er dann am Ende auch mit bis zu 88 kW, was immer noch weit unter den 135 kW der Kollegen lag, aber im Gegensatz zur ersten Ladung am Hinweg waren gut 20 kWh in 16 Minuten geladen. Doch wirklich flottes HPC-Laden mit 100 kW plus (der 85 schafft maximal 135 kW) war er halt noch nicht. Trotzdem genügt das Gebotene auch für entspannte längere Reisen, der Kernkompetenz des Enyaq.

Heißt am Ende: Wer sich den 85 mit schicken Rädern und sattelbraunem Interieur gönnt, kommt sich schon vor wie in einem Oberklasse-Luxus-SUV und kann ihn im Sommer – bei zartem Fahrpedalfuß gut unter 20 kWh/100 km herunterbringen – leichter als beim Vorgänger. Doch wir hatten es eilig und wurden auf der A8 nach München trotz Abregelung bei 180 km/h eigentlich von fast niemandem überholt, wofür die 22,9 kWh/100 km netto am Ende noch ganz okay waren…und mussten feststellen: Der Enyaq als Ganzes bleibt ein gelungenes Ganzes, selbst wenn es bei manch einzelnem „Teil“ bisweilen vor allem softwareseitig noch etwas hakt.

Skoda bietet werkseitig schon seit längerem keine Taxi- oder Mietwagen-Pakete mehr an, die zuvor von INTAX gekommen waren. Aufgrund der Verwandtschaft zu den VW ID.-Modellen wäre es vielleicht möglich, den Enyaq bei Umrüstern wie Reuss in Hamburg zum Taxi oder Mietwagen umrüsten zu lassen. Interessierte mit guter Skoda-Werkstatt in der Nähe, die auf Prozente seitens der Herstellers verzichten können, könnten das ja einfach mal nachfragen. 

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Skoda startet Superb-Produktion in Bratislava

News vom 01.12.2023 von Redaktion (allg.)

Skoda hat im modernisierten Volkswagen-Werk in Bratislava mit der Serienfertigung der vierten Superb-Generation begonnen. Zunächst ist nur der Combi an der Reihe, die Limousine folgt Mitte nächsten Jahres.

Skoda hat die Superb-Produktion von Tschechien in die Slowakei umgezogen. Klingt ein bisschen wie der Umzug von einer VW-Produktion von Niedersachsen nach Bayern, dahinter steht aber strategische Verlagerung: Durch die Umsiedlung der Produktion in die Slowakei werden im tschechischen Werk Kvasiny die Kapazitäten für den Octavia erhöht. Im Gegenzug rollen am Standort Mladá Boleslav zusätzliche Einheiten batterieelektrischer Modellreihen vom Band.

Der Umzug ist Teil des „Beta+“-Projekts, das Synergien im Produktionsverbund nutzt und die Effizienz steigert. Skoda verantwortet nicht nur die Entwicklung des Superb, sondern auch des neuen VW Passat, die beide auf der gleichen Produktionslinie gefertigt werden. Andreas Dick, Skoda Auto Vorstand für Produktion und Logistik, sagt dazu:

„Die Einführung einer neuen Modellgeneration ist jedes Mal ein besonderer Moment für das gesamte Team. Das gilt insbesondere für den neuen Superb, der im Rahmen des Projekts Beta+ unter der Federführung von Skoda gemeinsam mit dem Volkswagen Passat entwickelt wurde. Dieses Projekt sowie die gelungene Verlagerung der Superb-Produktion nach Bratislava zeugen von der hohen Kompetenz und dem Know-how bei Skoda. Mit der nächsten Generation unseres erfolgreichen ICE-Flaggschiffs heben wir große Synergieeffekte für den Volkswagen Konzern. Mein herzlicher Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die mit großem Engagement an diesem Projekt mitgewirkt haben.“

Vorteil Bratislawa: Es ist ein Presswerk vor Ort was lange Wege spart

Die Produktion des Skoda Superb in der Slowakei beginnt mit den Karosserieteilen. Sie werden überwiegend vor Ort in Bratislava gepresst und anschließend in die neue Karosseriewerkstatt gebracht. Die leerstehende Halle wurde im Rahmen des Projekts Beta+ grundlegend überarbeitet.

Weiterhin installierte Skoda Auto in weniger als zwei Jahren über 500 hochmoderne Roboter und Steuerungssysteme sowie Klebevorrichtungen und holte Zulieferer an Bord. Auch die Montagehalle wurde umfangreich umgebaut: Die Fertigungsstraße, auf der die neuen Modelle nahtlos in die bestehenden Produktionslinien für Volkswagen und Skoda Fahrzeuge integriert wurden, wurde bisher nicht für die Herstellung von Plug-in-Hybridfahrzeugen genutzt.

Die Modernisierung der Montagehalle umfasst unter anderem die Installation von Automatisierungs- und Handling-Technologien, Industriekamerasystemen sowie weitere umfangreiche Neuerungen entlang der gesamten Fertigungslinie. Zudem wurde der Bereich für die Fertigung der Bodengruppen so erweitert, dass sich nun auch Batterien für Modelle mit elektrifiziertem Antriebsstrang montieren lassen.

Auch die Lackiererei wurde umweltfreundlich modernisiert

Auch in der Lackiererei des Werks in Bratislava wurden weitreichende Anpassungen vorgenommen, die auf die Schonung der Umwelt abzielen: In den neuen Lackierkabinen kommen moderne Umluftsysteme zum Einsatz, zudem ist es möglich, flüchtige organische Verbindungen abzuscheiden – ein weiterer Schritt zu einer noch umweltfreundlicheren Produktion.

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In-Car-Payment: Mastercard und Skoda Auto ermöglichen Zahlen per Infotainment

News vom 22.11.2023 von Redaktion (allg.)

Skoda Auto erweitert sein digitales Serviceangebot um Pay-to-Fuel. Die neue Bezahllösung ist das Ergebnis einer Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister Mastercard.

Beim Tanken nie mehr an die Kasse gehen und dort aufs Bezahlen warten: Der Pay-to-Fuel-Service bietet Autofahrerinnen und Autofahrern nach dem Tanken eine einfache und bequeme Bezahlmöglichkeit über den Infotainment-Bildschirm ihres Skoda-Fahrzeugs mit ihrer Kredit- oder Debitkarte.

Das Auto erkennt die teilnehmenden Stationen und zeigt sie an

Teilnehmende Tankstellen, die diesen Service in Deutschland anbieten, werden über das GPS-System des Fahrzeugs angezeigt. Handelt es sich um die Station eines Pay-to-Fuel-Partners, erkennt das Fahrzeug dies automatisch. In der App auf dem Fahrzeugdisplay wird die Tankstelle bestätigt und die Nummer der benutzten Zapfsäule eingegeben. Anschließend wird die getankte Menge auf dem Infotainment-Bildschirm bestätigt und die Bezahlung erfolgt automatisch per Debit- oder Kreditkarte. Es werden alle gängigen Karten akzeptiert. Danach wird eine Zahlungsbestätigung in der MySkoda-App und im Fahrzeugdisplay angezeigt und die Fahrt kann ohne den Gang zur Kasse fortgesetzt werden.

Verfügbar für alle Skoda-Fahrzeuge mit Amundsen- oder Columbus-Infotainment-System

Der Pay-to-Fuel-Service ist für alle auf den europäischen Märkten verkauften Skoda Verbrenner-Baureihen verfügbar. Voraussetzung für den Service ist neben einem aktuellen Amundsen- oder Columbus-Infotainmentsystem mit einem 9,2 Zoll oder größeren Touchscreen ein aktives Skoda Connect-Konto mit aktivierter Remote-Zugriff. Über die Smartphone-App MyŠkoda können Nutzer:innen ihre Debit- oder Kreditkarte einmalig eingeben und verifizieren. Der Service wird in Kooperation mit Mastercard, Parkopedia und dem deutschen FinTech-Unternehmen Ryd, dem größten Netzwerk für In-Car-Payment in Europa, angeboten.

Blöd nur, dass sich Skoda Deutschland nicht mehr um Taxi- oder Mietwagen-Kunden kümmert. Deshalb kann der aktuelle Skoda Superb als Limousine oder Combi wegen der WLTP-Problematik bei INTAX nur nach der Zulassung zugelassen werden, was Skoda nicht subventioniert. Dementsprechend hoch sind die Preise dafür.

Bereits in sechs europäischen Ländern möglich

Der Pay-to-Fuel-Service ist neben Deutschland auch in fünf weiteren europäischen Ländern verfügbar, darunter Belgien, Dänemark, Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Portugal und Spanien folgen bald. Geplant ist auch die Einführung auf dem tschechischen Markt.

Was bedeutet das?

Nie mehr zur Kasse trotten und dort in einer Schlange anstehen müssen: Das ist vor allem für viele Dienstwagenfahrer eine interessante, zeitsparende Alternative.

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Skoda Enyaq: Für 2024 teils viel stärker

News vom 24.10.2023 von Redaktion (allg.)

Vor allem die 85er-Versionen mit dem großen Akku profitieren von der Aufwertung. Das Basismodell „50“ für 39.990 Euro entfällt wieder – an seine Stelle tritt der besser ausgestattete 60 ab 44.200 Euro.

In Weiterstadt durften wir in einem der allerersten Enyaq Coupé in Laurin & Klement-Ausstattung Platz nehmen. Fun-Fact am Rande: Eigentlich hätte es den Enyaq wie die Studie nur als Coupé geben sollen, die „Standard-Version“ wurde tatsächlich erst später entwickelt und vorgezogen! Auch interessant: Das Coupé liegt im Mix mittlerweile bei 15 % Marktanteil, Tendenz steigend. Tatsächlich sieht es gelungener aus und bietet aufgrund der besseren Aerodynamik mehr Reichweite. Und, Fun Fact 2: Der Dachbereich entspricht bis in den Fond der „Standardversion“, weshalb es keine Einschränkungen im Kopfbereich gibt! Manche Details stellt man erst nach Jahren fest, respektive, wenn man darauf hingewiesen wird... 2023 konnte Skoda in Deutschland übrigens von Januar bis September 2023 insgesamt 14.146 Enyaq zulassen, was einem Plus von 63 % entspricht. Damit gehört der Enyaq mittlerweile zu den wichtigen Säulen im Skoda-Programm.   

Erste Sitzprobe im Nullserien-Laurin und Klement-Topmodell

Das Modell entsprach der Serie, war aber noch 0-Serienstandard, also aus der Phase, bevor die Bänder auch beim L und K endlich auf „Serienproduktion“ beschleunigt werden. Das Topmodell, das Coupé 85x L und K bildet auch preislich die Programmspitze bei 63.500 Euro brutto, das sind sind gut 53.361 Euro netto, womit er ab 2024 nicht mehr gefördert wird. Innen mit beigem Leder und Lederersatz samt belüfteten, beheizten und jetzt auch massagefähigen Sitzen sehr edel gemacht. Clever: Die Beifahrersitzverstellung über den Touchscreen: Dort wählt man diesen an und verstellt ihn dann mit den intuitiv bedienbaren Schaltern am Fahrersitz. Ebenfalls clever: Die Kabeltasche, die man links in eine Aussparung im Kofferraum stellen kann – ein Frunk wäre uns trotzdem noch lieber. Der Laurin und Klement stand in dem Fall aber exemplarisch für alle Enyaqs, die allesamt mehr oder minder große Updates erhielten – motorisch, beim Akku und beim Infotainment. Wobei sich die Basisversion „60“ mit dem Softwareupdate auf die Version MI 4.0 zufriedengeben musste. Der Zusatz „iV“ flog bei allen Versionen aus der Modellbezeichnung.

Die Preise blieben trotz teils erheblicher Verbesserungen gleich

Ganz wichtig: Die Preise steigen nicht, wohl aber die Reichweiten und die Leistungen bei den Versionen mit großen Akkus. Die 80er werden zu 85er-Versionen und kommen als Hecktriebler jetzt bis zu 563 respektive 573 (Coupé) Kilometer weit. Vorher waren das 543 respektive 563 Kilometer. Viel stärker stieg aber die Leistung der aus Kassel angelieferten E-Maschinen an der Hinterhand: Von 150 auf 210 kW! Die Top-Ladeleistung bleibt bei 135 kW, doch die Ladekurve soll länger höher bleiben, sodass der Hub von 10 auf 80 % binnen 28 statt 29 Minuten erfolgt ist.

Dank neuer Zellchemie: Die Allradversionen laden jetzt deutlich schneller

Auch beim Allrad 85x stehen 210 kW bereit, womit der in 6,6 statt 6,7 Sekunden auf 100 km/h sprintet – hier hat sich nicht viel geändert. Er kommt jetzt nach WLTP bis zu 536 km (Coupé bis zu 545 km) weit. Hier wird allerdings eine andere Zellchemie eingesetzt, die die DC-Ladeleistung auf bis zu 175 kW im Peak erhöhen kann. Doch da die Ladekurve laut Produktmanager Jaromir Mendl hier steiler abfällt, brauchen auch die 85x-Versionen 28 Minuten für den Hub von 10 auf 80 %. Die neuen E-Maschinen arbeiten aber auch effizienter und erlauben längere Übersetzungen, sodass man die 85er-Modelle auf die 180 km/h Topspeed des RS heben konnte, der seinerseits eine Leistungsspritze erhielt: Er bietet jetzt 250 kW und lädt ebenfalls binnen 28 Minuten von 10 auf 80 %. Der RS kommt jetzt bis zu 537 km (Coupé bis zu 543 km) weit und erreicht binnen 5,5 Sekunden 100 km/h. Außerdem startet jetzt die im Frühjahr angekündigte Laurin und Klement-Version, die im Standard innen in beigem Leder kommt, optional aufpreisfrei in schwarz.

Der Akku kann jetzt automatisch vortemperiert werden

Bei der Effizienz hilft auch die Möglichkeit, jetzt den Akku vorzutemperieren, wenn man eine HPC-Ladesäule ansteuert. Das läuft in der Regel automatisch übers Navi, kann aber auch manuell gesteuert werden. Womit wir gleich beim neuen Infotainment der Version 4.0 sind, die deutlich übersichtlicher gestaltet wurde wie wir bei unserer Sitzprobe bestätigen können: Dabei lassen sich jetzt bis zu drei Favoritentasten an den unteren mittleren und bis zu fünf an den oberen linken Bildschirmrand legen. Damit kann man auch die oft gehasste Speedlimit-Warnung mit zwei Klicks deaktivieren und mit einem Klick wieder scharf schalten. Die Klimatisierung bietet jetzt die gewohnten drei Symbole „Scheibe, Ausströmer, Fußraum“, dazu kommen einfache Gebläsefunktionen. Die Temperatur slidet man nach wie vor.

Die Spracheingabe versteht jetzt auch teilabstrakte Aussagen

Dazu kommt ein noch verständigeres Sprachsystem, welches bei der Live-Demo von Mendl einigermaßen gut funktionierte: „Mir ist warm“ wird mit einer Temperaturabsenkung quittiert, „ich habe Hunger“ wirft Restaurants aus – das kennt man von den aktuellen VW-Stromern. Hält man im Gefälle an und belässt den Fahrwählschalter auf „D“, aktiviert der Enyaq automatisch die Feststellbremse, um ein Wegrollen zu unterbinden. Und der erweiterte Geschwindigkeitsassistent passt das Tempo je an die Tempolimits an. Allerdings nimmt er nur Tempo raus und beschleunigt das Auto nicht.

Start ab 44.200 Euro brutto, das sind knapp 37.143 Euro netto

So wird der Enyaq wesentlich smarter und als 85-Hecktriebler vor allem merklich stärker. Und nein, Skoda hat die Welt mit ihm nicht neu erfunden, aber an den entscheidenden Stellen im Rahmen der Möglichkeiten nachgelegt. Bei den Preisen hielt man Maß: Sie starten jetzt bei 44.200 Euro brutto für den Enyaq 60, der 85 beginnt bei 48.900 Euro. Für 51.150 Euro brutto gibt es dann das Coupé oder den 85x Allradler. Laurin und Klement startet bei 59.000 Euro, der RS bei 61.050 Euro. Am teuersten kommt das Coupé 85x L und K für 63.500 Euro. Womit Skoda nach eigenen Angaben auch alle Varianten ausgerollt hat und das Programm weder nach unten noch nach oben erweitern wird.

Dabei achtete man darauf, dass die 85er-Volumenmodelle in der Basis auch weiterhin alle in förderfähigen Preisregionen zu Hause bleiben. Die Produktion der 2024er-Modelle soll übrigens Ende Oktober 2023 anlaufen. Die Lieferzeiten? Mittlerweile bei verträglichen vier bis sechs Monaten.

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Das Elektro SUV Škoda Enyaq iV 60 ist wieder bestellbar

News vom 17.07.2023 von Redaktion (allg.)

Škoda hebt den Bestellstop für das beliebte E-SUV auf und man kann das Modell wieder konfigurieren. Bei der Marke sind trotzdem keinerlei Taxi-Aktivitäten erkennbar.

Der Halbleitermangel hatte vorübergehend für einen Bestellstopp der günstigeren Enyaq-Modelle von Skoda gesorgt. Nun hat sich die Situation offenbar beruhigt, denn bereits im April wurde das Basismodell iV 50 wieder in den Konfigurator aufgenommen. Und jetzt, im Juli, folgt der iV60 – mit seinen 132 kW Leistung und einer 62 kWh fassenden Batterie steht er genau zwischen dem abgespeckten Basismodell und den leistungsstarken iV 80-Modellen.

Doch ähnlich wie beim Basismodell hat Škoda erneut an der Preisschraube gedreht. Vor dem Bestellstopp konnte man den Škoda Enyaq iV 60 noch für 39.650 Euro vor Förderung ergattern, jetzt hat sich der Preis um saftige 4.550 Euro verteuert. Der neue Einstiegspreis entspricht nun also dem früheren Tarif der iV80-Modelle, die ebenfalls im Preis erhöht wurden.

Umfangreich ausgestattet

Durch die Preiserhöhung nähert sich der Enyaq iV 60 dem Schwestermodell VW ID.4 in der 125 kW-Variante an, bietet jedoch eine umfangreiche Basisausstattung . Mit einem 13-Zoll-Touchscreen inklusive Navigationssystem und Gestensteuerung, dem Virtual Cockpit mit 5,3-Zoll-Display sowie Wireless SmartLink für Android Auto und Apple CarPlay, setzt er hohe Maßstäbe. Auch-Lederlenkrad, Zweizonen-Klimaanlage, Parksensoren vorn und hinten sowie eine Rückfahrkamera sind ebenfalls serienmäßig mit an Bord. Das Gesamtpaket rundet die Wärmepumpe ab. Škoda stattet den Enyaq iV 60 auch noch mit 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen und Reifen der Dimension 235/55 aus. Äußerlich überzeugt er zudem mit einer verchromten Frontgrillblende, schwarz genarbten Seitenschwellern und einer schwarzen Dachreling. Die LED-Hauptscheinwerfer mit Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten verpassen dem Enyaq iV 60 einen modernen Look.

Zum Serienumfang bei den Assistenzsystemen zählen unter anderem Ausweichunterstützung mit Abbiegeassistent, Frontradar mit Fußgänger- und Radfahrererkennung inklusive City-Notbremsfunktion, den Spurhalte-Assistenten sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Speedlimiter.

Offene Fragen zur Taxi-Umrüstung

Seit langem bietet die früher auch im Taxi- und Mietwagen-Geschäft aktive Marke keine Taxi- und Mietwagen-Pakete für neue Modelle mehr über INTAX an. Da der Enyaq auf dem Elektro-Baukasten von Volkswagen basiert, müsste er sich ähnlich wie der ID.3 und der ID.4 zum Taxi oder Mietwagen nachrüsten lassen, zum Beispiel bei der Funkanlagen Heinz Reuss GmbH in Hamburg.

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Skoda Enyaq iV 50: Die Basis ist zurück – ab 39.990 Euro brutto

News vom 27.04.2023 von Redaktion (allg.)

Skoda bringt auch in Deutschland die Basisversion des Enyaq iV in den Konfigurator zurück. Der Enyaq iV 50 mit 109-kW-Motor und 55-kWh-Akku (wovon 52 kWh nutzbar sind) kostet leicht besser ausgestattet ab 39.990 Euro brutto (knapp 33.606 Euro netto) in der Liste – und wurde damit merklich teurer als vor dem Bestellstopp.

Alles wird teurer. Auch der Skoda Enyaq. Im März 2021 kostete der iV50 noch 33.800 Euro vor Förderung (gut 28.400 Euro netto) – mit dem damaligen Umweltbonus waren es für Kunden 24.230 Euro – damit kam man netto schon gut in Richtung der magischen 20.000-Euro-Grenze. Zieht man den aktuellen Umweltbonus ab, ergibt sich ein Endkundenpreis von knapp 32.813 Euro – also fast 8.600 Euro mehr als 2021.

Durch die Chipkrise wurde die Basis damals als eines der ersten Modelle wieder gestrichen. Der nun angebotene Enyaq iV 50 ist damit ab Werk besser ausgestattet als die Variante von 2021 (unter anderem mit Fernlichtassistent, Regensensor, Parksensoren und Rückfahrkamera), die 6.190 Euro Unterschied beim Listenpreis dürften aber trotzdem der Marge mehr helfen als dem Kunden.

Den iV50 gibt es nicht als Coupé

Mit dem nun wieder bestellbaren Antrieb (den es nicht im Coupé gibt) muss man sich allerdings mit wenigen Optionen bescheiden: Neben dem aufpreisfreien „Energy-Blau“ gibt es sieben Optionsfarben, der Enyaq iV 50 rollt aber immer auf 19-Zöllern und mit der eher einfachen, aber atmungsaktiven Stoff-Innenausstattung „Loft“ an.

Sonderausstattungen? Gibt es ein paar wenige: Das Chrom-und das sinvollere „Clever“-Ausstattungspaket (u.a. ACC, Spurwechselassistent, Sitzheizung vorne, beheiztes Multifunktionslenkrad, Drei-Zonen-Klimaautomatik und Akustikverglasung). Dazu kommt das Panorama-Schiebedach (was einen anderen Rohbau bedingt) und das Gepäcktrennnetz. Interessanterweise hat VW beim jetzt auch lieferbaren ID.4 „Pure“ die Leistung auf 125 kW angehoben, bietet den aber erst ab 40.335 Euro (33.895 Euro netto) ohne Navi an.

Im Enyaq liegt die WLTP-Reichweite bei bis zu 365 Kilometern. Die maximale Ladeleistung liegt bei 100 kW. Zwar gibt Skoda Deutschland in der Mitteilung an, dass Kunden wieder Bestellungen für den Enyaq iV 50 aufgeben können – konkrete Aussagen zu den aktuellen Lieferzeiten gibt es aber nicht. Gerüchte sagen, dass der Enyaq für 2023 schon wieder „ausverkauft“ sei – mit der Lieferung eines damals bestellten Fahrzeugs sei erst 2024 zu rechnen. Im Enyaq-Konfigurator sind derzeit nur drei Antriebsvarianten aufgeführt, beim Coupé sind es zwei. Allerdings: Das Werk in Mlada Boleslav fährt im Dreischichtbetrieb und das Band enthält aktuell fast so viele Enyaq wie Octavia. Ein Insider erklärte, dass man bei Ersterem etwas „Nachholbedarf“ habe und aktuell versuche, den Bestellstau etwas abzuarbeiten.

Seit langem kümmert sich Skoda nicht mehr aktiv um Taxi- und Mietwagenbetriebe. Auf der Homepage von INTAX ist nur der Superb als Limousine oder Kombi aufgeführt, aber mit dem Hinweis, dass man die erst nach der Erstzulassung über INTAX umrüsten lassen kann. Gefördert werden die Umbauten nicht, entsprechend happig sind ihre Preise.

Der Hamburger Umrüster Reuss behauptet indes, dass er die Fahrzeuge aus dem Elektro-Baukasten des Volkswagen-Konzerns zum Taxi oder Mietwagen umrüsten kann. Zu denen gehören auch die Elektromodelle von Skoda.

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Skoda-Design: 1203iV als ID.Buzz-Bruder

News vom 08.02.2021 von Redaktion (allg.)

Das Skoda Design Team präsentiert moderne Interpretationen ihrer historischen Ikonen. Dazu hat sich Designer Daniel Hajek den Kleinbus 1203 vorgenommen, der dann auf der MEB-Plattform stehen würde.

Was für Deutschland der VW-Bus war für Tschechien der Skoda 1203. Designer Daniel Hajek hat ihn jetzt mal virtuell auf die MEB-Plattform gestellt und dessen Design ins Heute übersetzt. Dass der 1203 rein elektrisch angetrieben würde, sagt der Hajek zwar nicht wörtlich, findet aber, dass „ein Elektroauto eine noch bessere Raumnutzung ermöglichen würde.“ Damit der elektrische neue 1203 nicht zu sehr retro aussieht, hat er die Linien gegenüber dem Original massiv nachgeschärft. Er ersetzte die horizontalen Linien durch die "Tornado-Linie", die für das aktuelle Skoda-Design typisch ist, und entwarf eine neue Lichtsignatur aus. Das Heck des Fahrzeugs war laut Hajek nicht so einfach umzusetzen, denn der 1203 ist relativ schmal. Der 1203 trug die schlanken Leuchten des 1000 MB, die Hajek komplett neu in Szene setzen wollte. Außerdem endete er einen Trick an: Horizontale Linien verbreitern den „neuen“ 1203 optisch. Die schrägen Flanken und das relativ schmale Dach sollen zudem eine Hommage an den schlanken Rahmen des Ur-1203 sein.

Innen dominiert karge Klassik, ebenfalls neu interpretiert: Das Armaturenbrett ist minimalistisch gehalten, gelenkt wird per Zwei-Speichen-Lenkrad. Gleichzeitig spielt ein ausziehbares Regal in Form eines umgedrehten Flügels im unteren Teil des Armaturenbretts auf den historischen 1203 an. Damit der Innenraum größer wird, hat Daniel Hajek optional auch ein Aufstelldach vorgesehen. Das passt auch zu seiner Ursprungsidee, ein Peloton-Begleitfahrzeug für die Tour de France zu entwerfen. Skoda engagiert sich schon lange in der Welt des Radsports. Daraus wiederum hat er einen Camper gestrickt.

Den Ur-1203 stellte Skoda am 14. September 1968 auf der Maschinenbaumesse in Brünn vor. Er dominierte als Van den tschechoslowakischen Alltag und wie im Osten üblich gab es auch von ihm Krankenwagenversionen, Busse, Pritschen, Verkaufswagen und Leichenwagenversionen. Der 52 PS starke Vierzylinder des 1000 MB trieb in anfangs an. Die Produktion startete in Vrchlabi, 1981 verlagerte man die Produktion nach Trnava in der Slowakei, wo der 1203 bis in die zweite Hälfte der neunziger Jahre produziert wurde.

1993 gab Skoda die Fabrik ab. Im Zuge der Trennung des nun selbstständigen Automobilwerks aus Trnava von Škoda wurde das Fahrzeug in TAZ 1500 umbenannt. Das Kleinunternehmen Ocelot in Zacler baut das Modell angeblich immer noch, wobei man hier 80 % der Teile selber neu fertigt, den Rest von alten Fahrzeugen übernimmt und generalüberholt. Jährlich werden so etwa 20 Fahrzeuge hergestellt.

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Skoda startet Serienfertigung des Enyaq

News vom 27.11.2020 von Redaktion (allg.)

Im Skoda-Stammwerk in Mladá Boleslav sollen künftig täglich bis zu 350 Einheiten des Stromers neben Octavia und Karoq montiert werden.

In Mladá Boleslav trifft MEB auf MQB: Denn die Tschechen scheren aus dem Zwickauer Produktionsverbund aus, der in der ersten Phase alle Stromer für VW, Cupra und Audi bauen wird. 2022 sollen dann weitere „MEB-Werke“ in Europa dazukommen, etwa Emden als zweites Werk für den ID.4 sowie das Werk von VW Nutzfahrzeuge in Hannover. Die Tschechen haben derweil kräftig investiert, um ihren ersten Stromer auf derselben Linie wie den Octavia (und dessen PHEV-Varianten) und den Karoq bauen zu können. Insgesamt hat der Umbau des Stammwerks laut Skoda 32 Millionen Euro gekostet.

Bei dem Umbauarbeiten musste sogar die Gebäudestatik der Produktionshalle geändert werden. Außerdem passten die Tschechen die Teile-Logistik und die Transportfahrzeuge im Werk an. In den Bereichen, in denen an den Batterien gearbeitet wird, wurden zudem Wärmebildkameras installiert, um eine sich erhitzende Batterie erkennen zu können – bei entsprechender Abweichung soll das Sicherheitssystem einen Alarm auslösen.

Bei den Stückzahlplanungen ist man bei Skoda so optimistisch wie VW in Zwickau: Während vom Enyaq bis zu 350 Exemplare täglich gebaut werden können, sind es beim ID.3 und ID.4 auf zwei Linien bis zu 750 Einheiten. Dazu kommen 2021 der Audi Q4 e-tron und der Cupra El-Born, wobei Letzterer den gleichen Rohbau hat wie der ID.3.

Die Preise des Enyaq starten bei 33.800 Euro (das sind rund 29.000 Euro netto), die stärkeren Allrad-Modelle und das Basismodell sollen aber erst später bestellbar sein. Daher liegt der günstigste Enyaq aktuell bei vorerst 38.850 Euro (das sind rund 33.000 Euro netto) für den Enyaq 60 iV.

Nach wie vor hat Skoda Deutschland die WLTP-Problematik für Neufahrzeuge nicht gelöst und ist im Taxi-Geschäft nicht aktiv. Wer unbedingt ein Taxi der Marke möchte, kann über INTAX nur bereits zugelassene Fahrzeuge subventionslos als Taxi umrüsten lassen.

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Fahrbericht Skoda Octavia iV und RS iV: Elektrisierende Ergänzung

News vom 15.09.2020 von Redaktion (allg.)

Nach den Standard-Verbrennern präsentierte Skoda die elektrifizierten Versionen des Octavia. Von erneuten Taxi- und Mietwagen-Aktivitäten ist bei den Tschechen leider noch nichts zu hören.

Der Octavia ist und bleibt trotz immer stärker werdenden SUV der Topseller der tschechischen Marke: Er macht immer noch rund 30 Prozent der Stückzahlen und rund die Hälfte des Umsatzes aus und stellte 2019 in sieben Ländern den Topseller aller Autos. Kein Wunder, dass die neueste Generation nicht nur mit Benzinern, Dieseln, Mildhybriden und erneut als Erdgasversion kommt, sondern auch gleich zwei Plug-in-Hybride auffährt.

Mit denen sind wir auch als erstes gestartet. Starten wir ganz oben im Octavia-Programm: Die RS-Version des iV bietet 180 kW (245 PS) und 400 Nm Systemdrehmoment und stellt das vorläufige Topmodell der Octavia-Baureihe. Dazu spannt man den Konzern-1,4 TSI-Benziner mit 110 kW (150 PS) Leistung mit einer 85 kW (115 PS) starken E-Maschine zusammen. Elektromotor ihre Power zu einer Systemleistung von 180 kW (245 PS). Damit ist theoretisch ein Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden drin, das Topspeed gibt Skoda mit 225 km/h an. In der Praxis bietet der Octavia damit tatsächlich immer satten Punch auch schon von unten heraus, wenngleich er gegen ein etwas teureres Model 3 von Tesla nicht viel ausrichten kann, wenn man das schiere Beschleunigungsvermögen als RS-Maßstab heranziehen möchte. Und erstaunlicherweise erzieht einen auch der RS mit seinem leisen Gleiten eher dazu, dieses so oft wie möglich zu tun und eher defensiv zu strömen statt offensiv anzuheizen.  

Belohnt wird das mit rein elektrischen Reichweiten von reellen fünfzig Kilometern plus minus x und Verbräuchen, die sich auf unserem rund 90 Kilometer langen Trip bei rund vier Liter Super plus zehn kWh auf 100 Kilometer einpendelten. Klar, auch hier gilt: Je weiter man fährt, desto weniger strömt man und desto stärker schlägt der Benzinverbrauch ins Kontor. Doch die meisten Pendelfahrten können rein elektrisch abgedeckt werden. Offiziell nennt Skoda einen kombinierten NEFZ-Normverbrauch von 1,2 l/100 km (kombinierter Stromverbrauch 11,2 kWh/100 km), beim Kombi sind es 1,5 l/100 km plus dem kombinierten Stromverbrauch 11,4 kWh/100 km). Die Emissionsnorm steht bei beiden Modellen bei Euro 6d-ISC-FCM (AP)

RS-spezifisch sind die serienmäßige Progressivlenkung, das Sportfahrwerk und die elektronische Quer-Differenzialsperre XDS+. Auf Wunsch kann ein Soundgenerator innen das Ganze auch akustisch in Szene setzen, doch wie gesagt: Wer bärige Diesel, großvolumige Sechs- oder Achtzylinder oder reine Stromer kennt, kann darauf verzichten, ebenso wie einem der Extra-Punch zwar gefallen kann, aber doch dezent bleibt. Dazu kommen noch Zweizonen-Climatronic, das Musiksystem Bolero mit kapazitivem 10-Zoll-Farbdisplay, Wireless SmartLink und Skoda Connect. Die Multifunktionskamera liefert Daten für Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent und Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion und Personen- und Radfahrererkennung. Auch Ausweichassistent, Speedlimiter, Geschwindigkeitsregelanlage sowie Parksensoren vorn und hinten unterstützen einen.

Zum Start bietet Skoda den Octavia RS iV für 42.267 Euro als Sondermodell First Edition an, das sich vor allem durch das Navigations-Infotainment-Topsystem Columbus auszeichnet So spart man 1.374 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Octavia RS iV. Aber auch das Basismodell startet bei 42.267 Euro inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer (das sind knapp 36.500 Euro netto) der Combi ist ab 42.949 Euro (37.025 Euro netto) erhältlich.

Warum diese verhaltene Begeisterung für das Topmodell? Weil der Standard-iV das Alles (fast) genauso gut kann, wie wir nach dem Umsteigen feststellen mussten. Schon das Datenblatt küdigt es nämlich an: Beim iV 1,4 TSI verknüpft Skoda den 110 kW (150 PS) starken Turbo-Benzindirekteispritzer mit einem etwas schwächeren Elektromotor, so dass hier „nur“ 150 kW  respektive 204 PS Systemleistung geboten sind. Allemal genug für sämiges dahingleiten und eine satt unterfütterte Beschleunigung.

Da Skodas Teilzeitstromer einen eher zum entspannten segeln respektive strömen erziehen, kann man auf die 40 Extra-Pferde des RS in der Praxis gut verzichten. Dafür startet die Preisliste hier schon ab 37.617 Euro (das sind knapp 32.500 Euro netto) in der Version Style, die eigentlich schon alles Wesentliche an Bord hat, darunter LED-Hauptscheinwerfer mit Tagfahrlicht, LED-Heckleuchten in Kristallglasoptik mit animierten Blinkern, Chromzierleisten an Seitenfenstern und am vorderen Stoßfänger samt 18-Zoll-Leichtmetallfelgen Vega AERO. Dazu kommen elektrisch beheiz- und einstellbare Vordersitze mit Memoryfunktion, Zweizonen-Climatronic, Lederlenkrad mit Multifunktionstasten und Schaltwippen für das DSG, Regensensor und Fahrlichtassistent mit Coming-/Leaving Home-Funktion sowie Ambientebeleuchtung. Das Musiksystem Bolero besitzt ein kapazitives 10-Zoll-Farbdisplay sowie zwei USB-C-Anschlüsse und ermöglicht den digitalen Radioempfang DAB+. Bluetooth-Freisprecheinrichtung und die Phonebox mit induktiver Ladefunktion runden die Ausstattung ab.  Auch hier gibt es eine First Edition mit dem Navigationssystem Columbus und Infotainment Online, was einen Kundenvorteil von 1.374 Euro gegenüber dem OCTAVIA iV Style ergibt.

Der Octavia iV und der Kombi fahren im WLTP-Zyklus ebenfalls mehr als 60 Kilometer lokal emissionsfrei und erzielen so sehr niedrige CO2-Emissionen von 34 bis 28 g/km nach NEFZ-Norm. Ihr Akku lässt sich an einer haushaltsüblichen Steckdose oder Wallbox laden. Mit 3,6 kW dauert es bis 80% Ladestand zweieinhalb Stunden, bis 100% eine Stunde länger.

Die Fahrleistungen? Sind subjektiv kaum schlechter als beim RS und natürlich gibt es auch beim Verbrauch kaum Differenzen. Insofern ist der RS eher als „Top-of-the-Range“-Feigenblatt zu sehen, der zwar mehr als genug Powerfür jede Alltagssituation bietet, aber viel näher am auch schon kräftigen Standard-iV liegt, als an den wilden RS-Modellen anderer Hersteller, die gen 400 PS plus tendieren – ebenso wie Teslas Model 3.

Was bedeutet das?

Für den Octavia sind die Plug-in-Hybride extrem wichtige Ergänzungen, denen wir einen erheblich höheren Marktanteil innerhalb der Octavia-Palette vorhersagen als die in Tschechien vorsichtig geplanten acht Prozent! Die geplanten 20.000 Stück für 2021 dürften bald nach oben korrigiert werden müssen, zumal auch die iV mit den typischen Octavia-Tugenden punkten: Design, Haptik und Verarbeitung eigentlich (fast) Premium, auch wenn das im VW-Konzern gerade schon gar niemand mehr hören möchte, passendes Package, narrensicheres Fahrverhalten, gute „Clever“-Ideen und das alles zu noch bezahlbaren Preisen, wenngleich wirklich günstig heute auch kein Skoda mehr ist. Genau deshalb werden die Octavia iV ihren Weg machen!

Wahrscheinlich aber nicht im Taxi-Gewerbe, denn von Skoda ist diesbezüglich überhaupt nichts mehr zu hören. Umrüstpartner INTAX weist auf seiner Homepage noch immer darauf hin, dass die Konformitäts-Problematik noch nicht gelöst ist und Taxis und Mietwagen deshalb nur nach einer Erstzulassung nachgerüstet werden können - zu sehr hohen Preisen, die man auf der Homepage auch einsehen kann.

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Der Skoda Octavia: Edler und größer

News vom 16.03.2020 von Redaktion (allg.)

Bisher bemühte sich Skoda, den Octavia als „Golf-Derivat“ klein zu reden. Der Neue dürfte endgültig  Audi A4 und VW Passat ins Kontor fahren.

In einigen Märkten ist er dem Golf dicht auf den Fersen, in anderen hat er ihn als Bestseller schon abgelöst: Der Skoda Octavia – das Kernmodell der Tschechen. Der Böhme ist immer noch fast für die Hälfte des Gewinns der Marke verantwortlich. Und obwohl auch das Stummelheck viel Laderaum bietet, macht der Kombi zwei Drittel der Verkäufe aus.

Und auch die Skoda-Kunden streben nach oben: Mittlerweile werden extrem viele Modelle in höheren Ausstattungen oder gar als RS verkauft, was bei Letzterem zwischenzeitlich zu längeren Lieferzeiten führte. Daraus und aus der Historie leiteten die Tschechen eher unabsichtlich (?) oder bewusst eine permanente schleichende Höherpositionierung der Marke ein, die auch beim neuen Octavia wieder zu sehen und zu spüren ist, eher zum Leidwesen von VW, wo man sich gerade in den Innenräumen immer sparsamer gibt.

Denn groß aufgefahren hat man auch bei den Antrieben: Am spannendsten wäre für Taxi- und Mietwagenunternehmer theoretisch der Plug-in-Hybrid – in Verbindung mit dem 1,4-TSI-Benziner in zwei Leistungsstufen mit 204 und 245 PS (dann als RS-Version!). Ordert man die 110- und 150-PS-Benziner mit dem 7-Gang-DSG, kommen ein 48-V-Riemen-Startergenerator und eine 48-V-Lithium-Ionen-Batterie zum Einsatz. Damit dürfte das ruppige DGS-Anfahren wie bei den anderen VW-Mildhybriden Geschichte sein. Außerdem kann der Octavia so mit komplett abgeschaltetem Verbrennungsmotor "segeln" und den Motor per elektrischem Boost zu unterstützen.

Die „Standard-Benziner“ krönt eine 4x4-Version mit 7-Gang-DSG und 2,0-TSI, die 190 PS leistet. Dazu kommen drei überarbeitete Diesel (von 115 bis 200 PS) aus der neu entwickelten Evo-Generation, die 115 bis 200 PS leisten. Auch hier soll das "Twindosing"-Verfahren, bei dem AdBlue gezielt vor zwei hintereinander angeordneten SCR-Katalysatoren eingespritzt wird, für extrem saubere Abgase sorgen. Dadurch und durch den zweiten Katalysator soll der Ausstoß von Stickoxiden (NOx) gegenüber der Vorgängergeneration der jeweiligen Triebwerke um rund 80 Prozent reduziert worden sein. Erste Fahrversuche von Kollegen ermittelten auch in der Praxis sehr saubere Abgaswerte. Einmal mehr „clever“: Der neue Komforteinfüllstutzen für AdBlue, der das Nachtanken auch mit Lkw-Zapfpistolen ermöglicht, an denen der Harnstoff meist günstiger angeboten wird als im Kanister. Und obwohl VW kürzlich das Auslaufen der CNG-Modelle ankündigte, kommt auch der neue Octavia nochmal als G-TEC mit Erdgasantrieb. Die CO₂-Emissionen sind damit nochmals um rund 25 Prozent niedriger als im Benzinbetrieb sein und es fallen laut Škoda zudem deutlich weniger Stickoxide (NOx) und keine Rußpartikel an. Der 1,5-TSI-Motor leistet 130 PS und ist im Schwerpunkt auf den CNG-Betrieb ausgelegt. Die Kapazität der insgesamt drei CNG-Tanks beträgt insgesamt 17,7 Kilogramm, für den Notfall steht ein 9-Liter-Benzintank zur Verfügung. Der G-TEC wird als Limousine oder Kombi mit 6-Gang-Handschaltung oder mit 7-Gang-DSG angeboten.

Auch der neue Octavia ist wieder etwas länger und breiter als der Vorgänger. Mit 4.69 Metern ist die vierte Generation zwei Zentimeter länger als der Vorgänger und in der Breite legt er um 1,5 Zentimeter zu. Und trotz identischem Radstand zum Vorgänger (bei MEB+ übernahmen alle VW-Töchter inklusive der Mutter einige Baugruppen der Vorgänger) von 2,69 Metern wuchs der ohnehin ordentliche Knieraum im Fond nochmal dezent. Und nebenbei legte der Kofferraum um 30 auf jetzt 640 Liter zu. Um das zu erreichen, kappte Skoda Armaturenträger, Mittelkonsole und Türverkleidungen und holte so überall ein paar Zentimeter extra. Trotzdem sorgte man für Eleganz: Die neu gestaltete Instrumententafel ist modular in verschiedenen Ebenen aufgebaut. Die Direktwahltasten für wichtige Fahrzeugfunktionen wie die Fahrprofilauswahl Driving Mode Select oder den Parkassistenten sind nach oben unter das zentrale Display gerückt. Auch einen Stock weiter unten achtete man auf die Haptik: Dort schließt die neue Mittelkonsole mit Chromelementen an, die edel wirken. Und an Türen und der Instrumententafel verbaut man viele Softtouch-Folien, das sorgt für gute Geräuschdämmung und wertige Haptik. Aus Golf und Co. kennt man den Schaltstummel der DSG-Versionen, der per Shift-by-wire bedient wird, und das Virtual Cockpit, dessen Inhalte man über die Bedientasten im Zweispeichen-Lenkrad wählen kann. Im zentralen Display über der Mittelkonsole thront das Infotainmentsystem, darunter kann man über eine integrierte Leiste im unteren die Klimaanlage bedienen. Ganz neu bei Škoda zudem: Das Head-up-Display. Trotzdem hat die Digitalisierung der Konzerncockpits ergonomisch nicht nur Vorteile gebracht.  

In Fahrt wird der neue Octavia nicht überraschen: Er dürfte solide auftreten ohne große Wankbewegungen der Karosserie. Beim Fahrwerk wird ihm einmal mehr der Spagat zwischen angenehmer Straffheit und Komfort gelingen, samt dezentem Anfedern auch bei groben Unebenheiten. Dazu wird eine zielgenaue Lenkung sauberem gutem Rückstellmoment kommen – womit der Octavia ins Zentrum der Bedürfnisse sämtlicher Märkte fährt, auch wenn er sich hier nur marginal von Audi A3, Golf VIII und dem neuen Seat Leon unterscheiden dürfte. Das tut er dafür im Raumangebot, zumal die Preise auf dem Boden blieben: Sie starten bei günstigen 21.590 Euro brutto für die Limousine und bei 22.290 Euro brutto für den Kombi, was netto knapp 18.150 Euro für die Limousine und knapp 18.750 Euro für den Kombi wären.

Wenn nur das Wörtchen wenn nicht wäre: Bei Skoda sind derzeit keinerlei Taxi-Aktivitäten zu erkennen. Daher wird für den neuen Octavia wohl kein Taxi-Paket bei INTAX entwickelt werden. Wenn Skoda die für eine Konformitätsbewertung nötigen Unterlagen den Nachrüstern bereitstellt, kann es den neuen Octavia gar nicht als Taxi geben.

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Skoda kündigt Superb Plug-in-Hybrid an

News vom 18.09.2019 von Dietmar Fund

Bis Anfang Oktober 2019 sollen die Limousine und der Combi mit dem großen Raumangebot mit einem ähnlichen elektrifizierten Antrieb wie der VW Passat bestellbar sein.

Mit einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 56 Kilometern gemessen nach dem aktuellen WLTP-Verfahren soll der neue Plug-in-Hybrid Skoda iV aufwarten. Ihn gibt es sowohl als Limousine als auch als Kombi, der bei Skoda traditionell Combi heißt.

Ähnlich wie Volkswagen beim Passat GTE Variant kombinieren die Tschechen einen 1,4-l-TSI-Benziner mit 115 kW/156 PS mit einem 85 kW leistenden Elektromotor und einem Sechsgang-DSG-Getriebe als Automatik. Beide zusammen erzeugen eine Systemleistung von 160 kW/218 PS.

Die Lithium-Ionen-Batterie hat einen Energiegehalt von 37 kWh. Sie ist im Fahrzeugboden verbaut und zwingt auch im Laderaum zu keiner Stufe, wie man auf der IAA sehen konnte. Nach dem Umklappen der Rücksitzlehne entsteht nur eine leicht nach vorn ansteigende Ladefläche. Das unterscheidet den Skoda Superb iV gravierend vom Plug-in-Hybriden der aktuellen E-Klasse von Mercedes-Benz. Mit voller Batterie und dem 50 Liter fassenden Benzintank, der auch E10 tanken darf, soll der Superb iV bis zu 850 Kilometer weit kommen.

Einen genauen Bestell- oder gar Auslieferungstermin nennt Skoda noch nicht, wohl aber die Einstiegspreise. Mit 34.950 Euro (Preise ohne MwSt.) startet die Limousine, während der Combi bei 35.790 Euro beginnt. Von diesen Preisen geht noch der Umweltbonus ab, den man zur Hälfte bei der Bundesanstalt Bafa beantragen muss und zur Hälfte von Skoda abgezogen bekommt.

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Taxi-Vertrieb: Benz verkauft Skoda

News vom 19.07.2019 von Dietmar Fund

Das Laupheimer Autohaus Benz hält eine Partie fertig umgerüsteter Octavia Combi mit und ohne Folierung bereit, deren Ausstattung mit einem örtlichen Taxiunternehmer besprochen worden ist.

Weil Skoda seit geraumer Zeit wegen der WLTP-Problematik selbst keine Taxis mit Taxi-Paket ab Werk mehr anbietet und sie auch nicht mehr subventioniert, hat der Laupheimer Markenhändler AutoCenter Benz GmbH beschlossen, das Taxi-Geschäft in Eigenregie fortzuführen. Verkaufsleiter Ludwig Benz und sein Cousin Frank Benz als Geschäftsführer haben 17 Skoda Octavia Combi nach der Tageszulassung bei INTAX in Oldenburg mit der Taxi-Basisausstattung umrüsten lassen. Auf diesem Weg muss der Hersteller keine eigenen Verbrauchswerte für die Taxi-Version ermitteln.

Ludwig Benz hat die Konfiguration der Fahrzeuge mit dem Taxiunternehmer Thomas Höld von Taxi-Bürgin in Laupheim und seinem Leitenden Mitarbeiter Tobias Banschbach besprochen, die in Laupheim 15 Taxis unterschiedlicher Marken einsetzen und alle bei Benz warten lassen. Danach hat er ein Sondermodell des Skoda Octavia Combi mit 2-l-TDI, 110 kW/150 PS und Siebengang-DSG mit nassen Kupplungen bestellt, das auf die Ausstattungsvariante „Style“ aufbaut. Die Fahrzeuge haben darüber hinaus LED-Scheinwerfer, Ledersitze, eine beheizte Frontscheibe, eine elektrisch angetriebene Heckklappe, einen bis 160 km/h wirksamen Abstandsregler, Parksensoren vorn und hinten und eine Rückfahrkamera. Ein paar von ihnen haben außerdem einen Spurhalteassistenten.

Für das Taxameter ist eine Dachkonsole eingebaut, mit der das Autohaus flexibler auf die Wünsche der Kunden nach einer bestimmten Marke eingehen kann als beim Einbau eines Spiegeltaxameters. Ansonsten entspricht die Vorrüstung samt Taxi-Alarmanlage dem, was INTAX selbst auf seiner Homepage aufführt. Drei der Octavia-Taxis sind bereits foliert. Die anderen können auf Kundenwunsch foliert werden, was der langjährige Partner Drescher Folientechnik aus Vöhringen erledigt. Die Preise der Taxis beginnen mit Folierung bei 29.500 Euro (ohne MwSt.) und ohne sie bei 26.800 Euro.

„Mit der Bestellung dieser Fahrzeuge gehen wir ein hohes unternehmerisches Risiko ein, aber wir glauben an das Taxi-Geschäft“, erklärt Ludwig Benz. „Wir sind auch daran interessiert, bei entsprechender Nachfrage die bisher mit einem Taxi-Paket ab Werk lieferbare Modellpalette anzubieten.“ Für den größeren Superb müsste also erst einmal eine Anzahl Fahrzeuge zusammenkommen.

Ansprechpartner für den Verkauf der Octavia-Taxis im Hause Benz ist Kai-Uwe Krause. Er ist zertifizierter Businesskunden- und Fuhrparkberater.

Laut Jörg Hatscher, dem geschäftsführenden Alleingesellschafter von INTAX, erstellt der Hersteller im Falle einer Tageszulassung das erforderliche COC-Papier für das Basisfahrzeug. Wenn der Händler die Fahrzeuge anschließend in den Verkehr bringe, sei das rechtlich sauber. Kunden könnten deshalb über ihren Skoda-Händler mit einer Tageszulassung versehene Taxis direkt bei INTAX umrüsten lassen. Da Skoda sie aber derzeit nicht subventioniert, ist dafür der volle auf der Homepage ausgewiesene Paket-Preis fällig. Er beträgt mit Folierung 2.890 Euro und ohne sie 1.590 Euro.

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Skoda-Presse blockt bei Taxi-Personalie

News vom 26.04.2019 von Dietmar Fund

Offenbar hat der Taxi-Mann gewechselt, aber das mochte die Presseabteilung weder bestätigen noch dementieren.

André Sadowski, der bei Skoda lange Jahre außer Großkunden und Sonderabnehmer auch Taxi-Kunden betreute, konzentriert sich jetzt ganz auf eine spezielle Aufgabe im Bereich Großkunden. Dafür kümmert sich Tim Fischer um Gewerbekunden und damit auch um die Taxi-Branche. Ob dieses Gerücht aus gewöhnlich gut unterrichteten Branchenkreisen zutrifft, wollte taxi heute von der Presseabteilung des Herstellers wissen.

Die lapidare telefonische Antwort lautete, Skoda habe derzeit keinen Kommunikationsbedarf zum Thema Taxi, weil es ruhe. Die Frage, ob das noch immer an der Umstellung auf WLTP-Messungen liegt oder es dabei um grundsätzliche Erwägungen geht, wollte der Sprecher nicht beantworten.

Dazu mein persönlicher Kommentar: Bis Skoda wieder Kommunikationsbedarf anmeldet, werde ich über die Produkte dieses Unternehmens und seine Pressemitteilungen erst wieder etwas schreiben, wenn darin die Stichworte „Taxi“ oder „Mietwagen“ vorkommen und meine Journalistenpflicht mich dazu zwingt. Die Reaktion der Skoda-Pressestelle finde ich „simply unclever“. Dietmar Fund

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Skoda unterstützt Münchner CareDriver

News vom 16.01.2018 von Dietmar Fund

Der Autohersteller stellt den Skoda Octavia zu günstigen Konditionen zur Verfügung.

Mit dem kompakten und dennoch geräumigen Octavia und dem supergeräumigen Superb bietet Skoda eigentlich zwei sehr gute Taxis über INTAX an. Dennoch hat man vom Taxi-Geschäft der Tschechen schon lange nichts mehr gehört. Dafür kündigten sie kürzlich unter dem Stichwort „Mobilität und Menschlichkeit“ an, das Münchner Projekt CareDriver zu unterstützen.

Das für Entwicklungen zum Thema Mobilität eingerichtete Skoda Auto DigiLab liefert an diese Initiative eine nicht genannte Zahl von Octavia zu nicht näher erläuterten Sonderkonditionen. Außerdem soll sie mit Know-How im Bereich der Digitalisierung unterstützt werden.

Laut Skoda sollen bei CareDriver so genannte Care Profs als ausgebildete Betreuer und Erzieher Kinder zur Schule bringen oder älteren Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderung im Alltag zur Seite stehen. CareDriver verfüge auch über geschultes Personal und geeignete Fahrzeuge für den behindertengerechten Transport, schreibt Skoda.

Wie Pascal Polosek, Marketing Manager CareDriver, auf Anfrage von taxi heute schrieb, müssen alle CareProfs einen dreistufigen Auswahlprozess durchlaufen. Sie müssen immer im Besitz eines Personenbeförderungsscheines sein und eine gewerbliche Versicherung vorweisen. Aktuell sei CareDriver dabei, eine feste Fahrzeugflotte aufzubauen und feste Mitarbeiter einzustellen. Alle eigenen Fahrzeuge hätten eine Mietwagenzulassung und seien gewerblich versichert.

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Ab 2019 funkt es auch bei Skoda

News vom 21.11.2017 von Dietmar Fund

Außer Fahrzeugen mit reinen Elektroantrieben sind auch Plug-in-Hybride geplant.

Ab 2019 möchte Skoda im tschechischen Mlada Boleslav Komponenten für Plug-in-Hybrid-Modelle mehrerer Marken des Volkswagenkonzerns fertigen. Unter anderem soll im Werk Kvasiny ein Superb mit diesen Komponenten zum Plug-in-Hybriden werden.

Im Jahr 2020 soll das erste voll elektrische Modell das Werk Mlada Boleslav verlassen. Bis 2025 möchte Skoda insgesamt fünf Elektromodelle auf den Markt bringen.

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Skoda: Frischer Wind für den Superb

News vom 30.05.2017 von Dietmar Fund

Skodas geräumiger Mittelklässler bekommt jetzt neue Ausstattungsdetails, die auch für Taxi- und Mietwagenunternehmer interessant sein könnten.

Nach gut zwei Jahren Bauzeit bringt Skoda im geräumigen Mittelklasse-Modell Superb eine Air Care Climatronic. Sie reguliert die Frischluftzufuhr und die Luftfeuchtigkeit automatisch. Ein Allergenfilter soll die Luft im Fahrzeuginnern noch besser von Feinstäuben und Pollen reinigen.

Für gutes Arbeitsklima im Taxi könnte bei sensiblen, taktvollen und nicht zu geschwätzigen Taxifahrern auch die neue In-Car-Kommunikation sorgen. Sie zeichnet über das Freisprechmikrofon die Äußerungen des Fahrers auf und gibt sie über die Lautsprecher im Fond wieder. Der Fahrgast könnte dann also beispielsweise Erklärungen des Fahrers zu der eingeschlagenen Route oder Informationen zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand besser verstehen.

Neu und in jedem Superb an Bord ist die Funktion Care Connect. Sie erlaubt es, über ein Smartphone beispielsweise den Tankinhalt abzufragen oder die Standheizung anzusteuern.

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Skoda Octavia in aufgefrischtem Gewand

News vom 02.11.2016 von Dietmar Fund

Das kompakte, aber geräumige Taxi rollt jetzt optisch und technisch leicht aufgefrischt zu den Händlern.

Ab Anfang 2017 möchte Skoda das kompakte Taximodell Octavia in einer modellgepflegten Version ausliefern. Ihr wesentliches äußeres Kennzeichen ist ein „Vier-Augen-Gesicht“, dessen Scheinwerfer auf Wunsch auch mit Voll-LED-Technik bestellbar sind. Am Heck gibt es ebenfalls leichte Retuschen.

Im Innenraum ziehen jetzt Infotainmentsysteme mit kapazitiven Displays ein, die schon auf leichte Berührungen reagieren sollen. Das Topmodell bringt einen WLAN-Hotspot mit und kann auf Wunsch über eine SIM-Card eine schnelle Verbindung ins Internet herstellen.

Bei den Assistenzystemen neu ist eine Fußgänger-Erkennung beim Auffahrschutz namens Frontassist. Die wenigen Taxifahrer, die einen Anhänger einsetzen, können einen Anhängerrangierassistenten bestellen.

Ein personalisierbarer Schlüssel, auf dem mehrere Nutzer ihre Fahrzeugeinstellungen speichern können, dürfte für den Taxi-Einsatz auch interessant sein. Klapptische an den Lehnen dagegen eher nicht, und Flaschenhalter, die das Öffnen von PET-Flaschen erleichtern, sind sicher auch kein kaufentscheidendes Gimmick.

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Neue Optionen für das kompakte Taxi Skoda Octavia

News vom 22.05.2016 von Dietmar Fund

Der geräumige Golf-Ableger kann jetzt als Erdgasmodell auch mit DSG-Automatik und weiteren interessanten Optionen bestellt werden.

Den Skoda Octavia kann man jetzt als Limousine oder Combi mit Erdgasantrieb und einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe als Automatik bestellen. Basis des bivalenten Erdgasmodells namens G-TEC ist der 1,4-l-TSI-Benziner mit 81 kW/110 PS. Taxi- und Mietwagenunternehmer, die sich für Erdgas erwärmen können, sollten sich vor der Bestellung erkundigen, ob das Siebengang-DSG jetzt die im Taxibetrieb zu erwartenden Belastungen verträgt. Bei früheren Siebengang-DSG war dies nicht der Fall, weshalb diese Kombination zwischenzeitlich bei Skoda und bei Volkswagen aus dem Taxi-Programm genommen worden war.

Alle mit einer Telefon-Freisprecheinrichtung und Phonebox ausgestatteten Octavia bieten jetzt die Möglichkeit, Smartphones induktiv zu laden. Neu ist auch ein Tablethalter als Bestandteil zweier Ablagepakete, die für fast alle Ausstattungsvarianten erhältlich sein sollen.

Wer ein Werks-Navi mitbestellt, bekommt jetzt kostenlose Updates des Kartenmaterials während des gesamten Fahrzeuglebens. Nützlich ist sicher auch eine Reinigungsdüse für die Rückfahrkamera des Octavia.

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Neue Optionen für den Skoda Superb

News vom 03.05.2016 von Dietmar Fund

Im großen Skoda kann man künftig Smartphones induktiv laden, auf größere Bildschirme schauen und im Combi das Niveau der Hinterachse automatisch regulieren lassen.

Neu in die Liste der Sonderausstattung des Skoda Superb ist eine Phonebox mit induktiver Lademöglichkeit. Ein acht Zoll großer Bildschirm gehört jetzt auch zu den Infotainmentsystemen Bolero und Amundsen, während er bisher nur im Top-Gerät Columbus eingebaut war.

Für den Combi gibt es jetzt eine automatische Niveauregulierung an der Hinterachse. Sie soll das Fahrzeug auch bei starker Beladung immer auf demselben Niveau halten. Erhältlich ist sie in den Ausstattungsstufen Ambition und Style.

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Abgas-Skandal: Skoda und Seat ziehen mit Infos nach

News vom 08.10.2015 von Dietmar Fund

Auch bei den Marken Skoda und Seat können Kunden jetzt prüfen, ob ihr TDI der Baureihe EA 189 demnächst in die Werkstatt muss.

Seit dem 5. Oktober können auch Taxi- und Mietwagenunternehmer, die einen Skoda fahren, über das Internet prüfen, ob ihr Fahrzeug von der Abgaswerte-Thematik betroffen ist. So umschreibt Skoda den Skandal um die Manipulationen von Abgas-Prüfstandswerten bei der TDI-Motorenbaureihe EA 189.

Die tschechische Marke hat eine Abfragemaske auf der Startseite ihres Internetauftritts eingebaut. Unter dem Stichwort Kundeninformation / Software für Dieselmotoren erfährt man nach Eingabe der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN), ob das eigene Fahrzeug betroffen ist oder nicht. Zu den laut Skoda weltweit betroffenen rund 1,2 Millionen Fahrzeugen gehören die auch mit einem Taxi-Paket verkauften Baureihen Roomster der Baujahre 2009 bis 2015, Octavia II der Baujahre 2009 bis 2015 und Superb II der Baureihe 2009 bis 2015.

Seat weist ebenfalls auf seiner Startseite auf die Eingabemaske für die Fahrgestellnummer hin. Sie ist dort unter dem Stichwort Dieselmotoren zu finden. Laut Seat erhalten betroffene Kunden nach Eingabe ihrer Fahrgestellnummer auch Informationen über eventuell nötige Maßnahmen. Dem Kunden entstünden keine zusätzlichen Kosten, teilt Seat mit.

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Skoda Superb für schaltende Spritsparer

News vom 27.08.2015 von Dietmar Fund

Noch im Herbst soll die besonders sparsame TDI-Variante namens GreenLine als Limousine und als Combi bestellbar sein.

Taxi- und Mietwagenunternehmer, die gerne von Hand schalten und auch Fahrer haben, die diese Vorliebe teilen, können bald Spritspar-Wettbewerbe mit dem Skoda Superb GreenLine austragen. Diese besonders sparsame Variante des tschechischen Raumfahrzeugs mit VW-Technik gibt es nämlich nur mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe.

Angetrieben werden die GreenLine-Versionen der Limousine und des Combi von einem 1,6-l-TDI mit 88 kW/120 PS, der AdBlue braucht. Ein Start-Stopp-System und die Bremsenergie-Rückgewinnung sollen ebenso sparen helfen wie rollwiderstandsarme 17-Zoll-Reifen, ein 15 Millimeter tiefergelegtes Fahrwerk, ein glatterer Unterboden und ein Spoiler am Heck. Unter dem Strich sollen bei der Limousine und beim Combi ein Normverbrauch gesamt von 3,7 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer stehen.

Zur Serienausstattung der GreenLine-Modelle gehören getönte hintere Scheiben sowie Nebelscheinwerfer mit statischem Abbiegelicht.

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Der Skoda Superb Combi wird ein richtig komfortables Taxi

News vom 31.07.2015 von Dietmar Fund

Bei der Fahrvorstellung gefielen die stark verbesserte Fahrwerksabstimmung und das Raumangebot ganz besonders.

Taxi- und Mietwagenunternehmer, die einen großen Wagen anschauen wollen, brauchen dazu nicht mehr in den Sternenhimmel zu blicken. Vielmehr können sie ab September beim Skoda-Händler einen Kombi finden, der sich vom Raumangebot und vom Fahrkomfort her nicht hinter einer E-Klasse verstecken muss. Das lässt sich nach der Fahrvorstellung am 30. Juli 2015 auf den schlechten Straßen im hügeligen Taunus sagen.

Fahrgäste auf dem Rücksitz konnten schon bisher nicht über mangelnde Bein- und Kopffreiheit klagen. Durch den um weitere acht Zentimeter verlängerten Radstand ist der Platz auf der Dreierbank noch großzügiger geworden, die Kopffreiheit ist auch unter dem Panorama-Glasdach gut geblieben. Wegen der gut vier Zentimeter gewachsenen Innenraumbreite können nun auf kürzeren Strecken auch drei Erwachsene so leidlich bequem nebeneinander sitzen wie in der E-Klasse. Der Fahrgast auf dem Mittelsitz kann seine Füße gut am Mitteltunnel vorbei selbst unter ganz abgesenkte Vordersitze strecken. Seinen Dreipunktgurt findet er auch gleich. Seine Kopfstütze sollte allerdings für größere Menschen weiter herausziehbar sein.

Gegen Aufpreis können die Fahrgäste im Fond sogar die Vordersitze verstellen. Serienmäßig profitieren alle Mitfahrer und natürlich der Fahrer von einer komfortabel abgestimmten Federung. Während der Vorgänger kurze Querfugen noch recht hölzern nahm, gleitet die dritte Superb-Generation selbst mit aufpreispflichtigen 18-Zoll-Rädern geschmeidig über sie hinweg. Auf langgezogenen Bodenwellen deutet ein leichtes Aufschwingen an, dass das Pendel bei der Abstimmung ein kleines Stück zu weit weg von der Sportlichkeit ausschlägt.

Gut gedämmt sind die 2-l-Dieselmotoren, die bei der Fahrvorstellung zur Verfügung standen. Die wichtigste Taxi-Motorisierung dürfte die Variante mit 110 kW/150 PS werden, die gut durchzieht. Ihr Sechsgang-Schaltgetriebe ist in den Gängen vier bis sechs recht lang übersetzt. Das senkt zwar das Geräuschniveau, zwingt auf Landstraßen aber zu häufigem Schalten. Die Topversion mit 140 kW/190 PS wird im mobilen Gewerbe die Ausnahme werden. Sie ist auch mit Allradantrieb zu haben.

Beide 2-l-TDI und ein 1,6-l-TDI mit 88 kW/120 PS haben eine Start-Stop-Automatik und gewinnen Bremsenergie zurück. Kurios: Die Abgasnorm Euro-6 erreichen der kleine TDI und die 110-kW-Version des 2-l-TDI mit Frontantrieb ohne AdBlue, während der Top-Diesel und die Allrad-Version mit 110kW über einen zweiten Tankstutzen hinter der Tankklappe regelmäßig damit befüllt werden müssen. Alle drei TDI gibt es auch mit einem DSG-Getriebe als Automatik. Im Falle der 2-l-TDI hat das Direktschaltgetriebe sechs Gangstufen und zwei nasse Kupplungen, während der 1,6-l-TDI ein Siebengang-DSG mit trockenen Kupplungen bekommt – ein Konzept, das beim Octavia vor einiger Zeit fürs Taxi gesperrt wurde.

Obwohl sich Skoda auf seine Fahnen geschrieben hat, clevere Ideen zu liefern, beschränken die sich in punkto Variabilität auf eine asymmetrisch geteilte, vom Kofferraum aus umklappbare Lehne der Rücksitzbank. Da die Sitzfläche starr ist, entsteht keine ebene Ladefläche. Manchen Unternehmer wird es freuen, dass unter dem flachen Staufach unter dem Laderaumboden noch Platz für ein vollwertiges Ersatzrad ist. Mit der Komfortöffnung des Kofferraums über einen Fußschwenk, die optional zusätzlich zur Sonderausstattung Keyless go zu haben ist, könnten sich Taxifahrer sicher auch anfreunden.

Serienmäßig haben alle Superb III einen Radar-gestützten Auffahrwarner mit City-Notbremsfunktion. Die beste Basis für ein Taxi oder einen Mietwagen ist die Ausstattungsstufe Ambition, die bereits eine Klimaautomatik bietet. Mit ihr, dem 2-l-TDI mit 110 kW/150 PS und DSG kommt der Superb Combi auf 28.311 Euro (ohne MwSt.).

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Skoda ist auf den Hund gekommen

News vom 21.07.2015 von Dietmar Fund

Für den im Taxi unbeliebten Hundetransport bietet die Marke nützliches Zubehör an.

Nach der bei Jägern beliebten Marke Subaru, die trotz ihrer geräumigen Kombis vom Taxi-Gewerbe nichts wissen will, hat nun auch Skoda Hundefreunde als Zielgruppe entdeckt. Zu denen zählen die meisten Taxiunternehmer und –fahrer zwar nicht, aber einige von deren Vorbehalten könnte das Zubehör ausräumen.

So bietet die Tschechen beispielsweise einen Hundeschutzgurt in vier Größen von S bis XL an, mit denen ein Hund gesichert auf dem Rücksitz befördert werden kann. Um dort Verschmutzungen zu verhindern, kann man eine Rücksitz-Schutzdecke erwerben. Sie deckt die Fläche der Rücksitze ab, ist wasserbeständig und abwaschbar. Eingehängt wird sie an den Kopfstützen der Vorder- und der Rücksitze.

Auch für die Kofferräume der mit einem Taxi-Paket von Intax erhältlichen Modelle Octavia Combi und des Superb Combi, die sich für den Hundetransport im Taxi eher anbieten, hat Skoda Lösungen parat. Mit einem Gepäckraumteiler kann der Gepäckraum längs geteilt werden, sodass der Hund auf der einen und das Gepäck auf der anderen Seite voneinander getrennt sind. Wie bei anderen Marken gibt es für den großen Combi auch ein Trenngitter hinter den Vordersitzen. Dann reicht der Platz auch für einen Berner Sennerhund, dessen Haare dank Gummi- oder Wendematten leicht zu entfernen sein sollen.

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Skoda Superb Combi startet mit drei TDI

News vom 19.06.2015 von Dietmar Fund

In Zivil kann der geräumige Kombi jetzt bestellt werden, aber erst einmal nur mit drei der vorgesehenen Dieselmotoren und nicht mit Basisausstattung.

Die Euro-6-TDI im neuen Skoda Superb Combi arbeiten mit SCR-Technik und brauchen daher AdBlue. Eine Start-Stopp-Automatik und die Bremsenergierückgewinnung bieten alle drei.

Die Dieselpalette startet mit dem 1,6-l-TDI, der 88 kW/120 PS leistet. Wer ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe als Automatik möchte, muss den 2-l-TDI mit 110 kW/150 PS bestellen, bei dem das DSG als Alternative zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe zu haben ist. Diese Wahl hat man auch beim 2-l-TDI mit 140 kW/190 PS, den es zusätzlich auch mit Allradantrieb und DSG gibt.

Der Serienanlauf beginnt mit den Ausstattungsstufen Ambition, Style und Laurin & Klement. Die Basisausstattung Active soll voraussichtlich ab Juli bestellbar sein. Ein genauer Bestelltermin für die Taxi-Varianten, die Intax in Oldenburg entwickelt, ist noch nicht bekannt.

Eine Preisliste für die Limousine und den Combi des Superb steht unterhalb dieser Meldung als pdf-Datei zum Download bereit.

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Intax entwickelt Taxi-Paket für den Skoda Superb

News vom 08.06.2015 von Dietmar Fund

Rechtzeitig für die Wahl der Taxis des Jahres 2015 will die „verlängerte Werkbank“ ein Taxi-Paket in den Grundzügen fertig haben.

Seit einer Veranstaltung für Flottenverantwortliche am 29./20. Mai 2015 ist Jörg Hatscher, Geschäftsführender Gesellschafter den Oldenburger Entwicklungs- und Umrüstbetriebs Intax, „auf Tuchfühlung“ mit dem neuen Skoda Superb gegangen. Damit die geräumige tschechische Limousine mit Volkswagen-Genen bei der Wahl der „Taxis des Jahres“ am 3./4. Juli in Berlin antreten kann, entwickelt das Oldenburger Team mit Hochdruck ein vorzeigbares Vorserienfahrzeug.

Insgesamt veranschlagt Hatscher für die Entwicklung eines Taxi-Pakets für ein komplett neues Modell mit rund 400 bis 500 Arbeitsstunden. Daher wird ein Teil der Entwicklungsarbeiten erst nach dem Event fortgeführt. Ab August/September, so schätzt Intax, soll die Superb-Limousine als Taxi verfügbar sein. Schon im Juli/August soll man sie bestellen können. Laut Intax behält Skoda den bisherigen subventionierten Paket-Preis von 990 Euro (zzgl. MwSt.) bei.

Den neuen Superb Combi durfte der Taxi- und Folierungs-Spezialist unter dem Siegel größter Geheimhaltung ebenfalls schon anschauen. Sein Urteil: „ein absolut großer Wurf“.

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Skoda Superb Combi soll ein Lademeister werden

News vom 26.05.2015 von Dietmar Fund

Auf der diesjährigen Pkw-IAA wird das geräumige Taxi in spe der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit seinem auf 2.841 Millimeter angewachsenen Radstand und 70 Millimeter mehr Ellbogenbreite könnte der neue Skoda Superb Combi ein vorzügliches Taxi werden, wenn der Vertrieb sich nur gut genug um ihn kümmert. Die Marketingleute jedenfalls preisen das neue Modell mit dem besten Raumangebot seines Segments.

Ihre Jubelarien unterlegen sie mit harten Fakten: So soll die Kopffreiheit vorn 995 Millimeter und im Fond 1.001 Millimeter betragen, was so viel wie in keinem anderen Modell des Segments sei. Die Kniefreiheit von 157 Millimeter sei rund doppelt so groß wie beim nächstbesten Wettbewerber. Mit 660 Litern Kofferraumvolumen bei voller Bestuhlung und 1.950 Litern bei umgeklappten Rücksitzen erreiche der Combi Werte der oberen Mittelklasse (wo er auf die E-Klasse von Mercedes-Benz trifft).

Wie geräumig die Fahrgastzelle ist und wie viel besser als bisher die Fahrwerksabstimmung, können Taxiunternehmer bereits beim Wettbewerb „Taxi des Jahres 2015“ Anfang Juli in Berlin in der Superb-Limousine erleben. Auf die Begutachtung des Ladeabteils müssen sie dagegen noch ein wenig warten.

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Skoda bringt Auslaufmodell des Superb

News vom 22.12.2014 von Dietmar Fund

Das Sondermodell „Best of“ enthält bei einem deutlichen Preisvorteil einige Ausstattungsposten, die auch für Taxi- und Mietwagenunternehmer interessant sind.

Während die Presseabteilung die ersten Info-Häppchen und Fotos zum Nachfolgemodell des Skoda Superb herausrückt, leitet der Vertrieb den Abverkauf des bisherigen Modells mit dem Sondermodell „Best of“ ein.

Sowohl die Limousine als auch den Kombi des äußerst geräumigen Mittelklässlers gibt es mit einem Preisvorteil von bis zu 3.690 Euro (brutto) mit einigen Annehmlichkeiten, die auch Taxi- und Mietwagenunternehmer zu schätzen wissen. Zur Serienausstattung zählen unter anderem die Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrisch einstellbare und beheizbare Vordersitze, Bi-Xenon-Leuchten mit adaptiven Scheinwerfern und Fernlichtautomatik, Parksensoren hinten und die Telefon-Freisprecheinrichtung Premium.

Optisch sind die Sondermodelle an speziellen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie an dunkel getönten hinteren Seiten- und Heckscheiben erkennbar. Zur Wahl stehen unter anderem drei Dieselmotoren mit 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum, wobei man die beiden 2-l-TDI mit dem Sechsgang-DSG als Automatik bestellen kann. In der mittleren Leistungsstufe mit 103 kW/140 PS und DSG kostet der Superb Combi „Best of“ 28.899 Euro (ohne MwSt.).

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Skoda Superb soll noch geräumiger werden

News vom 11.12.2014 von Dietmar Fund

Skoda vermittelt mit verkleideten Versuchsfahrzeugen einen ersten optischen Eindruck von seinem neuen Flaggschiff.

Nichts Geringeres als den Beginn einer neuen Ära sieht Skoda in der dritten Auflage seines Mittelklasse-Taxis Superb. Nach den ersten Informationen aus der Pressestelle soll der Wagen, der bisher schon jede Menge Platz für die Fahrgäste im Fond geboten hat, noch geräumiger werden und auch einen noch größeren Kofferraum haben. Die Proportionen des technisch eng mit dem VW Passat verwandten Modells wollen die Designer gefälliger gemacht haben.

Ob sich auch das bei den ersten beiden Generationen unausgewogen abgestimmte Fahrwerk verbessert hat, werden erste Testfahrer wohl bei der Weltpremiere spüren, die für Februar 2015 in Prag geplant ist. Nach der Ausstellung beim Genfer Salon soll der große Tscheche Mitte 2015 auf den deutschen Markt kommen.

Laut André Sadowski, der bei Skoda unter anderem auch das Taxigeschäft verantwortet, wird die Superb-Limousine zwischen der Kalenderwoche 22 und der Woche 24/2015 am Markt eingeführt. Er hoffe, dass er dann gleich ein Fahrzeug zu Intax schicken könne, um ein Taxi-Paket entwickeln zu lassen. Mit dem Kombi sei frühestens zur Pkw-IAA im September 2015 zu rechnen.

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Skoda lockt mit zeitwertgerechten Ersatzteilen

News vom 19.08.2014 von Dietmar Fund

Die Skoda Economy Teile sind für Fahrzeuge ab dem fünften Lebensjahr gedacht.

Für Fahrzeuge ab dem fünften Betriebsjahr bieten Skoda-Händler jetzt „Economy Teile“ an. Sie wurden laut dem Hersteller entwickelt, um zeitwertgerechte Instandsetzungsarbeiten zu ermöglichen. Laut Skoda soll der Kunde keine Abstriche bei der Qualität machen müssen.

Das neue Teilesortiment soll unter anderem durch eine Verringerung der Variantenvielfalt Kosteneinsparungen ermöglichen. Welche Kostensenkungspotenziale sonst noch genutzt werden, verrät Skoda nicht.

Im Angebot sind Teile für gängige Verschleißreparaturen. Zu ihnen zählen unter anderem Schalldämpfer, Starterbatterien, Bremsbeläge, Bremsscheiben und Stoßdämpfer. Die Palette werde kontinuierlich erweitert, versprechen die Tschechen.

Schlecht für Taxikunden: Die Economy-Teile gibt es unabhängig von der Laufleistung erst ab dem Beginn des fünften Betriebsjahres. Wegen ihrer höheren Laufleistungen müssten Taxler also viel häufiger als Privatkunden reguläre Ersatzteile einbauen lassen, bevor sie in den Genuss der preiswerteren Teile kommen.

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Skoda strapaziert die Geduld zu stark

News vom 07.05.2014 von Dietmar Fund

Ein zufriedener Taxiunternehmer hat sich von Skoda abgewandt, weil er sich nach starken Lieferverzögerungen völlig unzureichend informiert fühlte.

Der Giengener Taxiunternehmer Klaus Stegmaier hat am 30.10.2013 einen neuen Skoda Octavia III Combi RS bestellt. Sein Händler gab damals als unverbindlichen Liefertermin den 30.03.2014 an. Als er nach sechs Monaten und einigen Nachfragen auch seines Händlers noch immer keinen Termin genannt bekommen hatte, schaltete er die Zeitschrift AutoBild ein. Danach kam ein Schreiben von Skoda, in dem stand, man wolle mit ihm den persönlichen Kontakt suchen. Als der Ende April noch immer nicht zustande gekommen war, stornierte der Unternehmer die Bestellung im Einverständnis mit seinem Händler.

„Ich werde sicherlich keinen Skoda mehr kaufen, obwohl wir mit den letzten drei Fahrzeugen bis auf Kleinigkeiten zufrieden waren“, schreibt Stegmaier. „Nach außen stecken alle Verantwortlichen den Kopf in den Sand. Dabei wäre es doch so einfach, wenn man die Kunden und Händler nicht im Dunkeln stehen lassen würde und eine Mitteilung und eventuell sogar eine kleine Entschuldigung mit einem 10-Euro-Tankgutschein oder Ähnlichem versenden würde.“

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Skoda bringt Octavia mit Erdgasantrieb

News vom 28.02.2014 von Dietmar Fund

Auf dem Genfer Salon präsentieren die Tschechen ein Taxi-taugliches Erdgasmodell.

Den kompakten, mit dem VW Golf verwandten Skoda Octavia gibt es bald mit einem bivalenten Erdgasantrieb. Der Octavia G-TEC ist als Limousine und als Combi zu haben.

Angetrieben wird das Erdgasmodell von einem 1,4-l-Turbobenziner, der 82 kW/110 PS leistet. Ein Start-Stopp-System und eine Bremsenergierückgewinnung hat das Fahrzeug auch. Im Erdgasbetrieb soll der Wagen bis zu 410 Kilometer weit kommen, mit dem Benzintank bis zu 920 Kilometer.

Die zwei Erdgastanks fassen zusammen 15 Kilogramm Erdgas. Sie sind unterhalb des  Laderaumbodens montiert.

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Neuer Diesel für Skoda Superb

News vom 14.11.2005 von Redaktion (allg.)

Ab sofort bietet Skoda für seinen Superb einen zusätzlichen Dieselmotor mit serienmäßigem Dieselpartikelfilter an.

Der 2.0 TDI mit 140 PS ist von vielen Modellen des VW-Konzerns bekannt. Er wird mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Damit erreicht der Superb nach Werksangaben maximal 215 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6,3 Litern. Die Preise beginnen bei 24.390 Euro. Gleichzeitig ersetzt der 1.9 TDI mit 105 PS den bisher angebotenen 1.9 TDI mit 100 PS. Der Superb kostet in dieser Variante mindestens 22.540 Euro. Den 105-PS-TDI kann man nachträglich für 565 Euro mit einem Dieselpartikelfilter ausrüsten. Beide neuen Dieselaggregate erfüllen die Abgasnorm Euro 4.

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