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Ladegeräte zum Mitnehmen

Mit dem go-e Charger bringt nun ein zweites österreichisches Unternehmen ein mobiles Ladegerät, das für Ladekapazitäten von bis zu 22 kW geeignet ist.

Den go-e Charger als mobiles Ladegerät hat kein langes Anschlusskabel und passt so besser in den Kofferraum. (Foto: Dietmar Fund)
Den go-e Charger als mobiles Ladegerät hat kein langes Anschlusskabel und passt so besser in den Kofferraum. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Das Unternehmen go-e GmbH aus dem österreichischen Feldkirchen präsentierte auf der Messe eMove360° Mitte Oktober 2019 in München seine mobile Lade-Box e-go Charger. Sie ist auf Ladeleistungen bis 22 kW und das Laden über einen Typ-2-Stecker ausgelegt und wird mit einer Wandhalterung für den stationären Einsatz geliefert. Das Anschlusskabel vom Ladegerät bis zur Steckdose gehört nicht zum Lieferumfang. Standard ist aber die WLAN-Anbindung zur Nutzung einer Lade-App. Die Geräte sind auch Lastmanagement-fähig, was beim gleichzeitigen Laden mehrerer Elektroautos wichtig ist. Die Ladebox soll rund 700 Euro kosten.

Auf dieselbe Ladeleistung ist auch die Variante go-e Charger PRO ausgelegt, die für den überwiegend stationären Einsatz im halb-öffentlichen Bereich beziehungsweise mit wechselnden Nutzern gedacht ist. Sie hat deshalb ein LCD-Display zum Auflegen von Ladekarten mit RFID-Chips zur Identifizierung des Nutzers. Gleichwohl kann man auch bei dieser Variante die Lade-Box abnehmen und an einem anderen Standort nutzen. Das könnte auch für manche Taxi- und Mietwagenunternehmer mit mehreren Betriebssitzen interessant sein.

Der go-e Charger erinnert konzeptionell stark an das mobile Ladegerät NRGkick, das die DiniTech GmbH aus dem österreichischen St. Stefan i.R. 2018 auf der eMove360° vorgestellt hat. Es lädt ebenfalls Elektroautos über einen Typ-2-Stecker mit bis zu 22 kW Ladeleistung und wird an herkömmliche 230-Volt-Steckdosen oder an Drehstrom-Steckdosen angeschlossen. Während das Ladegerät unverändert ist, kann man jetzt auch bereits gekaufte NRGkick in ein WLAN-Netz einbinden und den Ladevorgang über das Internet steuern. Das nennt das Unternehmen „NRGkick Connect“. Außerdem gibt es neuerdings eine Transporttasche für das Gerät, die Adapter und ein 7,5 Meter langes Anschlusskabel.

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