Kia gibt sich völlig elektrisiert

Ab 2021 soll ein erstes nur für den Elektroantrieb konzipiertes Modell auf den Markt kommen und bis 2025 sollen insgesamt elf neue Elektroautos anrollen.

Die konkreten Pläne für neue Elektroautos von Kia wurden mit der ehrgeizigen Elektro-Strategie in Korea vorgestellt. (Foto: Kia)
Die konkreten Pläne für neue Elektroautos von Kia wurden mit der ehrgeizigen Elektro-Strategie in Korea vorgestellt. (Foto: Kia)
Dietmar Fund

Mit dem e-Niro und dem e-Soul bietet Kia derzeit schon zwei batterieelektrisch betriebene fünfsitzige Minivans an. Sie wurden aber noch als Modelle mit Verbrennungsmotoren konzipiert, in die nachträglich der Elektroantrieb und die Batterien eingepasst worden sind. Das soll sich ab 2021 mit dem ersten für den Elektroantrieb konzipierten Kia-Modell ändern. Das teilte der koreanische Hersteller im Zusammenhang mit seiner Elektro-Strategie am 16. Januar 2020 mit.

Die Plattform des ersten Elektro-Neulings basiert auf einer eigenen Plattform. Es soll eine Mischung aus Pkw und SUV werden und eine Reichweite von über 500 Kilometern bekommen. Schon das könnte für den Einsatz als Taxi oder Mietwagen interessant werden. Hinzu kommt, dass Kia das Fahrzeug mit zwei Ladefähigkeiten anbieten möchte, die das Schnellladen begünstigen und beim Topmodell das Schnellladen in weniger als 20 Minuten ermöglichen sollen.

Bis 2025 möchten die Koreaner weitere zehn „Stromer“ bringen. Zu ihnen sollen ab 2022 auch neue SUV und Vans zählen.

Im Blick hat Kia auch den Spezialfahrzeug-Markt, der zunächst mit Abwandlungen der Modelle e-Niro und e-Soul bedient werden soll. Danach sollen auf der Elektro-Plattform spezielle Fahrzeuge entwickelt werden. Perspektivisch denkt die Marke auch an Robotaxis.

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