Chauffeur-Verband startet Fachkunde-Offensive

Unter dem neuen Namen BCMD spricht die Vertretung der Chauffeurdienste und der Mietwagenunternehmen jetzt Verkehrspolitiker virtuell an und veranstaltet wieder Stammtische zu aktuellen Themen.

Die Kleine Fachkunde und die Einbaupflicht für Wegstreckenzähler, die bei neuen Modellen wie dem Audi A6 nicht umsetzbar ist, sind für den BCMD aktuell die wichtigsten Themen. (Foto: Audi)
Die Kleine Fachkunde und die Einbaupflicht für Wegstreckenzähler, die bei neuen Modellen wie dem Audi A6 nicht umsetzbar ist, sind für den BCMD aktuell die wichtigsten Themen. (Foto: Audi)
Dietmar Fund

Die Vereinigung der Chauffeur & Limousine Service Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VLD) hat sich umbenannt. Der Verband, der die Interessen von Chauffeursdiensten und Mietwagenunternehmen vertritt, heißt jetzt Bundesverband der Chauffeur & Mietwagenunternehmen in Deutschland e.V. (BCMD). Das teilt der 1. Vorsitzende Tino Müller mit.

Der Leipziger Unternehmer kündigt an, dass der BCMD als nächstes Verkehrspolitikern Vorschläge zur Ausgestaltung der Kleinen Fachkunde machen wolle, bei denen die Interessen des Verbandes deutlich von den Taxi-lastigen Vorstellungen der beiden Taxi-Bundesverbände abwichen. Zu diesem Thema werde sich für den BCMD vor allem die Unternehmerin Sabine Richartz aus Hallbergmoos einbringen. Sie sei auch als Prüferin für die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern tätig. Sie nimmt dort Prüfungen für Taxi- und Mietwagenunternehmer ab.

Die Verkehrspolitiker des Deutschen Bundestags, die in Kürze zu Wahl stehen, möchte der BCMD über Videofragestunden ansprechen. Den Anfang macht am Abend des 9. September 2021 Michael Donth von der CDU. Zu den weiteren Gesprächspartnern zählt Daniela Kluckert von der FDP.

Außer diesen Zoom-Meetings kündigt Tino Müller auch eine Wiederaufnahme der Stammtische an. Der erste seit Beginn der Pandemie ist für den 15. September 2021 im H4-Hotel in Leipzig geplant. Dorthin kommt auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst. Mit ihm soll vor allem über die Einbaupflicht für Wegstreckenzähler in Sachsen diskutiert werden. Sie wird von dem Umstand erschwert, dass für wichtige Basisfahrzeuge wie den Audi A6 oder die S-Klasse keine Mietwagen-Ausrüstungen ab Werk mehr angeboten werden.

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