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Autonomes Fahren verschlimmert Verkehr in Innenstädten

Eine Studie des Weltwirtschaftsforums widerlegt die Hoffnung, mit autonom fahrenden Fahrzeugen die Überlastung von Innenstädten verhindern zu können.

Die Innenstädte könnten durch autonom fahrende Taxis verstopft werden, schätzen Forscher aus den USA. (Abb.: Goslar Institut)
Die Innenstädte könnten durch autonom fahrende Taxis verstopft werden, schätzen Forscher aus den USA. (Abb.: Goslar Institut)
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Dietmar Fund

Selbstfahrende Autos vermindern nicht das Verkehrsaufkommen und die Umweltbelastung in innerstädtischen Bereichen, sondern verschlimmern sie sogar noch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Weltwirtschaftsforums, auf die das Goslar Institut hinweist, eine Initiative des Versicherers HUK Coburg.

Die Studie wurde zusammen mit dem Beratungsunternehmen Boston Consulting Group durchgeführt. In dieser Großstadt wurde eine Verkehrssimulation durchgeführt. Sie führte zunächst zu dem Ergebnis, dass durch den verstärkten Einsatz von Roboterautos die Reisezeiten innerhalb der Stadt um 4,3 Prozent sinken würden. In der Umgebung der Innenstadt können sie sogar um 12,1 Prozent abnehmen. Im Zentrum dagegen sie mit einer Verlängerung der Fahrtzeiten um 5,5 Prozent zu rechnen.

Als Begründung nennen die Forscher, dass günstige Transportangebote mit selbstfahrenden Autos viele Menschen dazu bewegen würden, im innerstädtischen Bereich selbstfahrende Taxis statt des öffentlichen Nahverkehrs zu nutzen. Bei Kurztrips von weniger als 6,5 Kilometern erwarten die Forscher eine verstärkte Nutzung von kleineren Roboter-Taxis oder –Shuttles. Das führe unter dem Strich zu einer wachsenden Anzahl von Autos in den Innenstädten.

Eine Entlastung der Innenstädte sei allenfalls bei der Nutzung der selbstfahrenden Fahrzeuge durch mehrere Menschen möglich, bilanzieren die Forscher.

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