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Taxi-Zentrale elektrisiert Taxiunternehmer

Zu einem E-Mobilitätstag der Taxi-Funk-Zentrale-Karlsruhe eG kamen viele Besucher, die Elektroautos und Hybridfahrzeuge Probe fahren konnten.
Die Besucher des E-Mobilitätstages ließen sich vom Regen nicht von den Probefahrten abhalten. (Foto: Jörg Donecker)
Die Besucher des E-Mobilitätstages ließen sich vom Regen nicht von den Probefahrten abhalten. (Foto: Jörg Donecker)
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Dietmar Fund

.Trotz strömenden Regens haben zwischen 60 und 100 Taxiunternehmer und –fahrer den E-Mobilitätstag besucht, zu dem die Taxi-Funk-Zentrale-Karlsruhe eG am Samstag, dem 18. März 2017 von 10 bis 15 Uhr eingeladen hatte. Vorstand Uwe Katzlirsch hatte dazu bei Händlern und einem Carsharing-Anbieter sechs reine Elektroautos und sieben Fahrzeuge mit Hybrid- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb besorgt, die alle Probe gefahren werden konnten. Fürs Aufladen stellten die Stadtwerke Ladesäulen bereit, während die Taxi-Zentrale Getränke, Brezeln, Hefezopf und Köstlichkeiten des Thai-Imbisses spendierte, der sich auf ihrem Gelände eingemietet hat.

„Der Tesla war ständig besetzt und auch die elektrische B-Klasse von Mercedes-Benz war sehr gefragt“, berichtet Katzlirsch. „Die enorme Beschleunigung hat die Teilnehmer beeindruckt, während ihnen das Wiedergewinnen von Energie beim Bremsen und das Dahingleiten noch nicht so vertraut waren.“ Weniger gefragt seien die Hybridfahrzeuge gewesen, denen die Unternehmer offenbar kein sonderlich hohes Sparpotenzial zutrauten. Bei Gesprächen habe sich herausgestellt, dass Elektro-Taxis für Einzelunternehmer rund 250 Kilometer Reichweite haben müssten. Außerdem sei deutlich geworden, dass die Umstellung von Diesel- auf Elektro-Taxis ohne Fördermittel nicht funktionieren werde

Katzlirsch erhofft sich städtische Unterstützung nicht nur beim Aufbau der Ladesäulen, sondern zum Beispiel auch in Form reiner Halteplätze für Elektro-Taxis in der Fußgängerzone, in die normale Taxis nicht einfahren dürfen. Das möchte er in Kürze dem Oberbürgermeister der Stadt vermitteln, bei dem er um einen Gesprächstermin gebeten hat. Der Zentralenvorstand will sich vorher mit dem Automotive Engineering Network beraten. Das eMobilitätszentrum möchte in Karlsruhe ein Elektrofahrzeug-Projekt aufbauen.

Der Zentralenvorstand kann sich vorstellen, auf dem Gelände der Genossenschaft zehn Ladesäulen aufzustellen. Mit Subventionen könne damit der Einstieg in die Elektromobilität in den ersten Jahren unterstützt werden.

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