Der Kia Niro hat einen schönen Hybridantrieb

Der kompakte SUV, den es auch mit einem Taxi-Paket von Pütting gibt, lässt sich sparsam fahren und ist eine komfortable Alternative für Schüler- und Krankenfahrten.
Der kompakte SUV ist etwas niedriger und weniger geräumig als etwa ein Toyota RAV4. (Foto: Dietmar Fund)
Der kompakte SUV ist etwas niedriger und weniger geräumig als etwa ein Toyota RAV4. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund
Wie der Mutterkonzern Hyundai kombiniert Kia in seinem Hybrid-Modell Niro einen Elektromotor mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Weil der Ottomotor gut gedämmt ist, fein mit dem Elektromotor zusammenwirkt und das Doppelkupplungsgetriebe die Gänge geschmeidig wechselt, ist dieser Antrieb auch in Beschleunigungsphasen wesentlich angenehm als der „Gummibandeffekt“ des CVT-Getriebes in den Hybrid-Modellen von Toyota. Mit Durchschnittsverbräuchen um die 5,5 Liter Super auf 100 Kilometer lässt sich der Niro ebenfalls recht sparsam fahren. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des taxi heute-Tests, für das Kia leider kein Taxi, sondern nur ein ziviles Testfahrzeug stellten konnte.

Der etwas niedrigere als die Kompakt-SUV Toyota RAV4 und Mazda CX-5 gebaute, nur mit Frontantrieb erhältliche Kia Niro wartet mit bequemen Einstiegen vorn und hinten auf. In allen Ausstattungsvarianten sind beide Vordersitze höhenverstellbar. Der Taxifahrer sollte zumindest den Beifahrersitz auf halbe Höhe bringen, denn dann bringen auch rund 1,85 Meter große Fahrgäste im Fond ihre Knie noch gut unter. Trotz der relativ niedrigen Dachhöhe ist die Kopffreiheit hinten noch gut und auch der Fußraum reicht selbst bei ganz unten stehenden Vordersitzen.

Die Grenzen des kompakten Modells zeigen sich auf dem Mittelsitz, der immerhin mit einem vollständig integrierten Dreipunktgurt aufwartet. Wenn dort ein Erwachsener sitzt, stößt er mit den Knie an die harten Schalen der Vordersitzlehnen.

Hinter der hohen Ladekante liegt ein nur kleiner Kofferraum. Während man Bordgepäck noch gut darin unterbringt, macht jeder größere Koffer die Ladearbeit schwierig. Erweitern lässt sich das Gepäckabteil nur über das Umlegen der asymmetrisch geteilten Rücksitzbank.

Einen ausführlichen Testbericht bringt taxi heute in der Ausgabe 3-4/2017. Interessierte Taxi- und Mietwagenunternehmer können detaillierte Testnotizen zu dem auch mit einem Taxi-Paket von Pütting erhältlichen Modell im Downloadbereich unterhalb dieser Meldung herunterladen. Außerdem hat taxi heute eine Bildergalerie mit vielen Detailfotos des Kia Niro angelegt.

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