Bundesverkehrsminister will Infrastruktur für alternative Antriebe ausbauen

Das Bundeskabinett will eine Menge in Ladestationen ausgerechnet an Autobahnen stecken.
Bundesverkehrsminister Dobrindt will außer Ladesäulen an Autobahnen wenigstens auch ein paar „in der Fläche“ fördern. (Foto: Dietmar Fund)
Bundesverkehrsminister Dobrindt will außer Ladesäulen an Autobahnen wenigstens auch ein paar „in der Fläche“ fördern. (Foto: Dietmar Fund)
Das Bundeskabinett hat am 9. November 2016 einen „Nationalen Strategierahmen für den Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben“ beschlossen. Gemeint sind damit Ladesäulen für Elektroautos sowie Tankstellen für Erdgas und Wasserstoff, mit dem Brennstoffzellen-Antriebe arbeiten. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will insgesamt eine Milliarde Euro investieren. Davon sollen 300 Millionen Euro in das „Förderprogramm Ladeinfrastruktur Elektromobilität“ gehen und 140 Millionen Euro in das Förderprogramm „Elektromobilität vor Ort“.

Konkret plant das Ministerium die Ausstattung „aller bewirtschafteten Autobahnraststätten“ (gibt es eigentlich auch unbewirtschaftete?) mit Schnellladesäulen. Das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm soll ein flächendeckendes Netz von rund 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladesäulen bis 2020 schaffen.

Bis 2018 sollen nach den Plänen Dobrindts rund 100 Wasserstofftankstellen zur Verfügung stehen, während es heute erst 21 sind. Bis 2023 soll dieses Netz 400 Stationen umfassen.

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